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	<title>Frauenbefreiung &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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	<title>Frauenbefreiung &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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		<title>Keinen Schritt zurück!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 11:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Erinnerung: 1920 wurde im Bundesverfassungsgesetz im Allgemeinen Gleichheitsgrundsatz unter Abs. 1  festgelegt, dass alle StaatsbürgerInnen vor dem Gesetz gleich sind, unabhängig von Geschlecht, Klasse, etc. Unter Abs. 2-3 bekennen sich Bund, Länder und Gemeinden zur Gleichstellung von Mann und&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/03/keinen-schritt-zurueck/">Weiterlesen<span> Keinen Schritt zurück!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/03/mehr_wert.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" alt="mehr_wert" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/03/mehr_wert.jpg" width="296" height="209" /></a>Zur Erinnerung: 1920 wurde im Bundesverfassungsgesetz im Allgemeinen Gleichheitsgrundsatz unter Abs. 1  festgelegt, dass alle StaatsbürgerInnen vor dem Gesetz gleich sind, unabhängig von Geschlecht, Klasse, etc.<br />
Unter Abs. 2-3 bekennen sich Bund, Länder und Gemeinden zur Gleichstellung von Mann und Frau sowie dazu, dass Amtsbezeichnungen das Geschlecht des Trägers / der Trägerin zum Ausdruck bringen sollen.<br />
1985 wurden geschlechtsspezifische Stellenausschreibungen im öffentlichen Dienst gesetzlich verboten.<br />
In Österreich gab es erstmals 1987 linguistische Empfehlungen zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern.</p>
<p>Das österreichische Normungsinstitut hat kürzlich auf Gegensätzliches plädiert. Nach deren Forderungen soll fortan auf weibliche Formen verzichtet werden und stattdessen mittels Generalklausel wieder auf ein einheitliches generisches Maskulinum (männliche Form, die die weibliche Personen inkludiert) zurück gegriffen werden. Außerdem sollen auch das Binnen-I sowie die weibliche Form von Akademischen Titel (Magistra/Mag.a oder Doktorin/Dr.in), die seit 1988 verankert ist, von der Bildfläche verschwinden. Diese Ablehnung stützt sich auf Seiten des österreichischen Normungsinstitutes auf die Argumentation einer sprachlich nicht korrekten Form.  Zur Folge hätte dies ein erneutes Verschwinden) der Frauen in sämtlichen Bereichen des Lebens (….) und entspricht einem Rückschritt in eine Zeit vor dem 18. Jahrhundert, als der Mann als DER Mensch gesehen wurde, und die Frau infolgedessen als eine „Sonderart“ angesehen wurde.</p>
<p>Den Menschen, die diesen Entwurf verfasst haben, ist wohl nicht bewusst, dass Sprache die Wirklichkeit mitformt und somit die Streichung von weiblichen Formen zum Verschwinden von weiblichen z.B. Leistungen beiträgt. Außerdem fühlen sich Frauen laut zahlreichen Studien weniger durch die männliche Form angesprochen und nicht „mitgemeint“ sowie dass weibliche Personen im Bewusstsein der Menschen nicht erkannt werden.</p>
<p>Ein Beispiel: „Ein Vater fuhr mit seinem Sohn im Auto. Sie verunglückten. Der Vater starb an der Unfallstelle. Der Sohn wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert und musste operiert werden. Ein diensthabendes Mitglied des ärztlichen Personals eilte in den OP, trat an den Operationstisch heran, auf dem der Junge lag, wurde kreidebleich und sagte: „Ich bin nicht imstande zu operieren. Dies ist mein Sohn.“</p>
<p>Wie viele Menschen kommen hierbei auf die Idee, dass es sich um die Mutter des Kindes handelt? Schätzungsweise nicht viele. Und das sollte ein kleiner Beweis dafür sein, wie wichtig geschlechtergerechte Sprache für die Sichtbarmachung von Frauen in der Gesellschaft und der Bewusstseinsbildung von Menschen ist.</p>
<p>Aus unserer Sicht ist Sexismus in jeglicher Form abzulehnen und strikt zurückzuweisen. Keinen Schritt zurück mehr!</p>
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		<title>Von wegen equal rights!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/10/von-wegen-equal-rights/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 10:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektivvertrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialpartnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute, 8.Oktober, ist der sogenannte „equal-pay-day“. Also jener Tag, ab dem Frauen bis Ende des Jahres kein Gehalt mehr bekommen. Hört sich grotesk an, ist aber so: da Frauen im Durchschnitt beinahe ein Drittel weniger verdienen wie ihre männlichen Kollegen,&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/10/von-wegen-equal-rights/">Weiterlesen<span> Von wegen equal rights!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/10/Equal-Pay-Day-ÖGB1.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" alt="Equal Pay Day ÖGB" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/10/Equal-Pay-Day-ÖGB1.jpg" width="191" height="275" /></a>Heute, 8.Oktober, ist der sogenannte „equal-pay-day“. Also jener Tag, ab dem Frauen bis Ende des Jahres kein Gehalt mehr bekommen. Hört sich grotesk an, ist aber so: da Frauen im Durchschnitt beinahe ein Drittel weniger verdienen wie ihre männlichen Kollegen, hackeln sie dementsprechend drei Monate unbezahlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Kritiker argumentieren immer damit, dass es gesetzeswidrig sei, Frauen für die gleiche Anstellung wie Männern einen geringeren Stundenlohn zu bezahlen, da vor dem Gesetz eben beide Geschlechter gleichberechtigt sind und man möge ihnen ein solches „Beweisstück“ zeigen. Aber so blöd sind Unternehmer dann auch wieder nicht, sich strafbar zu machen, und für den exakt gleichen Arbeitsvertrag unterschiedliche Gehälter zu verteilen. Viel eher muss beachtet werden, dass Frauen in der Regel zu schlechteren Arbeitsverträgen angestellt werden, ihnen Aufstiegschancen erschwert werden oder sie in „flexibler“ Teilzeit arbeiten. Tatsächlich ist es häufig so, dass im Dienstvertrag eine Kleinigkeit unterschiedlich zu dem der männlichen Arbeitenden steht; das Gehalt allerdings um ein Viertel geringer, obwohl sie in der Praxis die gleiche Arbeit machen!</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Entwicklung ist zu beobachten: Frauen sind nicht nur aus oben genannten Gründen ökonomisch benachteiligt, sondern auch dadurch, dass ganze Branchen schlechte Dienstverhältnisse mit sich bringen. Nämlich die „typisch weiblichen“ wie der Einzelhandel, die Sozialarbeit und zunehmend auch die Leiharbeit. Eine Supermarktkassiererin hebt pro Tag um die 600 kg, ist öffentlichem Druck ausgesetzt und fängt man einmal ein Gespräch mit ihr an, so stellt sich schnell heraus, dass es kaum einen Supermarkt ohne permanenten Personalmangel gibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Doch es reicht nicht, all diese Missstände nur einmal im Jahr, dem equal-pay-day, aufzuzeigen. Der Kampf ist 365 days a year! In diesem Sinne: auf in einen heißen Herbst für die Kollektivvertragsverhandlungen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum Frauentag?</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/03/warum-frauentag-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 23:57:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauentag]]></category>
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					<description><![CDATA[Der erste Frauentag fand am 19.März 1911 auf Initiative der deutschen Kommunistin Clara Zektin statt. Sie trat auf dem Kopenhagener Kongress der II. Internationale 1910 folgenden Frauenkonferenz für einen Internationalen Kampftag der Frauen ein. Damals sollte er in erster Linie&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/03/warum-frauentag-2/">Weiterlesen<span> Warum Frauentag?</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Frauentag fand am 19.März 1911 auf Initiative der deutschen Kommunistin Clara Zektin statt. Sie trat auf dem Kopenhagener Kongress der II. Internationale 1910 folgenden Frauenkonferenz für einen Internationalen Kampftag der Frauen ein. Damals sollte er in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dienen. Allerdings durfte und darf er nicht allein darauf beschränkt werden. Auf den 8.März wurde er erst im Jahr 1921 gelegt. Das geschah in Erinnerung an das Jahr 1917 als in St. Petersburg Arbeiter- und Soldatenfrauen und Bäuerinnen streikten und damit einen großen Beitrag zur Februarrevolution beitrugen. Ein weiterer Grund für die Legung des Frauentages auf den 8. März liegt in weiterer Vergangenheit. Am 8. März 1857 traten Textilarbeiterinnen in New York in den Streik. 1908 streikten wiederum am 8. März die Arbeiterinnen der Textilfabrik Cotton in New York für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Um eine Solidarisierung der Gewerkschaft zu verhindern wurden die Frauen vom Fabriksbesitzern in der Fabrik eingeschlossen und aus bis heute ungeklärten Gründen brach ein Brand aus. 129 Arbeiterinnen starben in den Flammen der Textilfabrik.</p>
<p>Doch warum einen extra Tag, an welchem extra auf die Rechte der Frauen hingewiesen werden soll? Geht es nicht das ganze Jahr um Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann? Seit dem Eintritt der Frau in das Erwerbsleben, seit es lohnabhängige Frauen gibt, leiden Frauen unter einer Doppelbelastung. Zusätzlich zu der Unterdrückung durch den Mann in der Gesellschaft kam mit der Lohnarbeit der Frau unweigerlich auch ihre ökonomische Unterdrückung durch die Kapitalisten hinzu. Auch heute steht Unterdrückung auf der Tagesordnung. Sei es die allseits bekannte, weit auseinander klaffende Lohnschere zwischen Mann und Frau oder das unbewusste oder bewusste Rollenzuschreiben im Alltag, welche Ungleichberechtigung rechtfertigen. Solange Frau und Mann de facto nicht gleicht gestellt sind, solange diese Gleichstellung nur auf Papier geschrieben ist, aber nicht gelebt wird, solange muss auf Unstimmigkeiten in der Gesellschaft oder im Rechtssystem hingewiesen wird. Es geht weder darum der Frau eine privilegiert Stellung innerhalb der Gesellschaft einzuräumen, noch darum den Mann an den Pranger zu stellen. Das ganze Jahr über muss auf das Problem der Unterdrückung aufmerksam gemacht werden. Doch am Frauentag kann aufgrund der politischen Sensibilisierung besonderes Augenmerk auf dieses Thema gelegt und die Agitation für eine fortschrittliche Bewegung intensiviert werden.</p>
<p>Kommunistinnen und Kommunisten müssen sich darüber im Klaren sein, dass man auch am Frauentag – an welchem natürlich auch systemimmanente Reformen und Verbesserungen gefordert werden – nicht um einen systemkritischen Zugang umhin kommt. So sehr auch um Gleichberechtigung innerhalb des Kapitalismus gerungen wird, so wird eine vollständige Gleichberechtigung von Mann und Frau erst im Sozialismus von statten gehen können.</p>
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		<item>
		<title>9.3.: love sex, hate sexism!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/02/9-3-love-sex-hate-sexism/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 23:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Frauenkampagne von KJÖ und KSV neigt sich ihrem Ende zu. Klar ist für uns: das Thema hat sich damit nicht erledigt. Zahlreiche Aktionen in ganz Österreich haben dazu beigetragen die Ausbeutung von Frauen und Mädchen im Kapitalismus in die&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/02/9-3-love-sex-hate-sexism/">Weiterlesen<span> 9.3.: love sex, hate sexism!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frauenkampagne von KJÖ und KSV neigt sich ihrem Ende zu. Klar ist für uns: das Thema hat sich damit nicht erledigt. Zahlreiche Aktionen in ganz Österreich haben dazu beigetragen die Ausbeutung von Frauen und Mädchen im Kapitalismus in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir haben viel gearbeitet und im Rahmen der Kampagne viel gelernt. Und auch wenn der Abschluss der Kampagne natürlich nicht das Ende unseres Kampfes bedeutet, denken wir, dass das mit einem ordentlichen Knall gefeiert gehört.</p>
<p>Deshalb haben wir mal wieder weder Kosten noch Mühen gescheut, Bäume für euch ausgerissen und ein Spitzenprogramm auf die Beine gestellt:</p>
<p><strong>Tapete &amp; Crying Wölf [rap, chanson, punk &#8211; Berlin]</strong></p>
<p><strong>Atomique / P.tah / Con [dubstep, rap, grime &#8211; Wien]</strong></p>
<p><strong>EsRap [hiphop &#8211; Wien]</strong></p>
<p><strong>Dogmatismus DJane-Team [trash, hiphop, tanzbares &#8211; Wien]</strong></p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>Hard Facts:</p>
<p>Einlass: 20:00<br />
Beginn: 21:00<br />
Eintritt: 8 Euro Spende</p>
<p>ATIGF-Saal im EKH (Achtung, beim Eingang links die Stiegen rauf!)<br />
Wielandgasse 2-4, 1100 Wien<br />
(z.B. U1 Keplerplatz)</p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>Tapete &amp; Crying Wölf<br />
[rap, chanson, punk &#8211; Berlin]</p>
<p>Leute verwechselten die Konsequenz hinter meiner Improvisation mit Marktstrategien und Masterplänen. Diese armen Verwirrten projizierten ihre primitive Vorstellung von Erfolg auf die komplexen Sinnzusammenhänge meiner Lebensphilosophie. Ich sprach von Fleiß und Gerechtigkeit und sie verstanden Faulheit und Diebstahl. Ich warnte vor dem Feind und sie sahen einen Angriff auf ihre Integrität.” (Tapetotsefuzius)<br />
Tapete rappt und singt in erster Linie auf seine selbst produzierten qualitativ äußerst hochwertigen Instrumentals, die osteuropäische Folklore-, Elektro- und Jazzelemente vereinen. Live ist er mit Crying Wölf unterwegs, dessen Chaos Country Stimme dem Rap, Chanson, Punk-Style die letzte Würze verleiht. Nach über 300 gemeinsamen Auftritten sind Tapete &amp; Crying Wölf immernoch ein eingespieltes, von den Regeln des Marktes, unabhängiges Team, dass Live immer voll reinbuttert.</p>
<p><a href="httpss://www.facebook.com/TAPETEBERLIN" target="_blank" rel="nofollow">httpss://www.facebook.com/<wbr />TAPETEBERLIN</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.tapeteberlin.de%2F&amp;h=5AQEdCoB5&amp;s=1" target="_blank" rel="nofollow nofollow">https://<wbr />www.tapeteberlin.de/</a></p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>Atomique / P.tah / Con<br />
[dubstep, rap, grime &#8211; Wien]</p>
<p>Die Mcees P.tah und Con auf Produktionen des umtriebigen Dj- und Produzenten-Teams Atomique. (Dub:iouz, Duzz Down San)</p>
<p><a href="httpss://www.facebook.com/Atomique.P.tah.Con" target="_blank" rel="nofollow">httpss://www.facebook.com/<wbr />Atomique.P.tah.Con</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fatomiqueptahcon.bandcamp.com%2F&amp;h=tAQEO49R6&amp;s=1" target="_blank" rel="nofollow nofollow">https://<wbr />atomiqueptahcon.bandcamp.co<wbr />m/</a></p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>EsRap<br />
[hiphop &#8211; Wien]</p>
<p>EsRap so nennen sich die zwei Künstler (Enes &amp; esra) die in Deutsch/Türkischen Sprachraum Ihre Texte Präsentieren. Enes und Esra (EsRap), nehmen sich kein Blatt vor dem Mund um Ihre Meinung zu der Österreichischen Politik kund zu machen. Die zwei Geschwister stellen sich den sozialkritischen Themen und hoffen den einen oder anderen zum Nachdenken zu bringen.</p>
<p><a href="httpss://www.facebook.com/ESRAP.djreco" target="_blank" rel="nofollow">httpss://www.facebook.com/<wbr />ESRAP.djreco</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.myspace.com%2Fesrap59&amp;h=fAQEtI6Io&amp;s=1" target="_blank" rel="nofollow nofollow">https://www.myspace.com/<wbr />esrap59</a></p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>Dogmatismus DJane-Team<br />
[trash, hiphop, tanzbares &#8211; Wien]</p>
<p>Als krönenden Abschluss des Abends erwartet uns noch verkürzte Musikkritik mit dem Dogmatismus DJane-Team, das mit einer wohlfeinen Mischung des Besten und Schlechtesten aus der Musikgeschichte auffahren wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>9.3.: Sexismus auf der Anklagebank</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/02/9-3-sexismus-auf-der-anklagebank/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 23:52:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach wie vor verdienen Frauen für die gleiche Arbeit um 25 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Werbeindustrie und Pornos vermitteln Tag für Tag, dass frau gefälligst untertänig zu sein hat. Noch immer glauben viele, dass Hausarbeit und Kinderbetreuung reine&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/02/9-3-sexismus-auf-der-anklagebank/">Weiterlesen<span> 9.3.: Sexismus auf der Anklagebank</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/04/anklagebank.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1391" alt="anklagebank" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/04/anklagebank-300x213.jpg" width="300" height="213" /></a>Nach wie vor verdienen Frauen für die gleiche Arbeit um 25 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Werbeindustrie und Pornos vermitteln Tag für Tag, dass frau gefälligst untertänig zu sein hat. Noch immer glauben viele, dass Hausarbeit und Kinderbetreuung reine Frauensache sind. Und jetzt müssen wir uns im 21. Jahrhundert auch noch mit der Diskussion herumschlagen, ob Po-Grapschen überhaupt sexuelle Belästigung darstellt.</p>
<p>Wir haben endgültig genug davon – und verurteilen jede Form von Frauendiskriminierung! Gleichzeitig treten wir für eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus ein, die erst die Grundlage für völlige Gleichberechtigung schafft. Wenn du – egal ob Frau oder Mann – das siehst wie wir, laden wir dich herzlich zur Veranstaltung “Sexismus auf der Anklagebank” mit<a href="https://kommunistischejugend.at/?p=2213"> anschließendem Konzert</a> ein.</p>
<p>Angeklagte:</p>
<p>Eine FPÖ-Politikerin, die prügelnde Ehemänner beschützen will.</p>
<p>Konzerne, die mit Lohnbenachteiligung ihre Profite auffetten.</p>
<p>Der österreichische Staat, der gar keine Gleichberechtigung will.</p>
<p>And the whole damned capitalist system!</p>
<p>Wo? Wien – ATIGF-Saal / EKH,  Wielandgasse 2-4</p>
<p>Wann? 9.3. 16:00</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frauen auf der ganzen Welt stehen auf!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/02/frauen-auf-der-ganzen-welt-stehen-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 23:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
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					<description><![CDATA[One billion rising ist eine weltweite Kampagne gegen Gewalt an Frauen. Im Zuge dessen wird es am 14. Februar auf der ganzen Welt Tanz-Flashmobs geben, wo Frauen unter dem Motto “STRIKE, DANCE, RISE” alles stehen und liegen lassen, sich erheben&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/02/frauen-auf-der-ganzen-welt-stehen-auf/">Weiterlesen<span> Frauen auf der ganzen Welt stehen auf!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>One billion rising ist eine weltweite Kampagne gegen Gewalt an Frauen. Im Zuge dessen wird es am 14. Februar auf der ganzen Welt Tanz-Flashmobs geben, wo Frauen unter dem Motto “STRIKE, DANCE, RISE” alles stehen und liegen lassen, sich erheben und der Gewalt einen weltweiten, tänzerischen Kampf ansagen.</p>
<p>Die KJÖ unterstützt diese globale antisexistische Aktion und ruft dazu auf sich an den Flashmobs in den österreichischen Städten zu beteiligen.</p>
<p>Infos dazu findest du <a href="https://www.onebillionrising.org/page/event/search_simple%22%3Ehttps://www.onebillionrising.org/page/event/search_simple"><strong>hier</strong>.</a></p>
<p>Solidarität ist eine Waffe!</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/gl2AO-7Vlzk" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kurze Geschichte der Frauenbewegung</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/09/kurze-geschichte-der-frauenbewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 22:52:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterklasse]]></category>
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					<description><![CDATA[1791: In Frankreich erscheint die “Erklärung der Rechte der Frau und der Bürgerin”. Dort fordert Olympe de Gouges im Geiste der Aufklärung die Durchsetzung der Menschenrechte auch für Frauen. Wenn alle Menschen gleich seien, so de Gouges, müssten die Rechte auch&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/09/kurze-geschichte-der-frauenbewegung/">Weiterlesen<span> Kurze Geschichte der Frauenbewegung</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1791:</strong> In Frankreich erscheint die “Erklärung der Rechte der Frau und der Bürgerin”. Dort fordert Olympe de Gouges im Geiste der Aufklärung die Durchsetzung der Menschenrechte auch für Frauen. Wenn alle Menschen gleich seien, so de Gouges, müssten die Rechte auch für alle Geschlechter gleichermaßen gelten.</p>
<p><strong>1848:</strong> In der großen Revolution, die im Frühjahr losbricht und gerade Deutschland und Österreich erfasst, sind Frauen gleich zu Beginn im Kampf um Demokratie dabei. Ihr Beitrag wird kaum gewürdigt: die Frankfurter Nationalversammlung, das erste deutsche Parlament, vereint zwar Vertreter aus allen Bereichen der Gesellschaft unter einem Dach. Frauen sind jedoch nicht vorgesehen.</p>
<p><strong>1889:</strong> Auf dem Internationalen Sozialistenkongress in Paris hält die spätere KPD-Frauenrechtlerin Clara Zetkin (1857-1933) eine Rede, in der sie – im Gegensatz zu ihren bürgerlichen MitstreiterInnen – den Satz prägt, dass die Frauenbefreiung einzig durch die “Emanzipation der Arbeit vom Kapital” siegreich sein kann. Zetkins Rede gilt – neben dem Werk von Alexandra Kollontai – als eine der wichtigsten Grundlagen marxistischer Emanzipationstheorie.</p>
<p><strong>1910:</strong> Beim zweiten Sozialistischen Frauenkongress in Kopenhagen wird auf Initiative von Zetkin der “Internationale Frauentag” als Kampftag zur Befreiung der Frau ins Leben gerufen.</p>
<p><strong>1912:</strong> Bei einem Textilarbeiterinnenstreik in Lawrence, Massachussets, gehen 20.000 Frauen (v.a. mit Migrationshintergrund) für gerechte Entlohnung und Frauenrechte auf die Straße. Diesem Arbeitskampf ist das bekannte Lied “Brot und Rosen” gewidmet.</p>
<p><strong>1917:</strong> A. Kollontai wird Volkskommissarin für soziale Fürsorge im ersten Kabinett Sowjetrusslands.</p>
<p><strong>1932:</strong> Mit den Muslimschwestern entsteht ein Frauenflügel der islamisch-konservativen Muslimbruderschaft, welche 80 Jahre später in Ägypten den Präsidenten stellt.</p>
<p><strong>Zweiter Weltkrieg:</strong> in fast allen kriegsführenden Ländern werden Frauen in der Produktion eingesetzt, unabhängig vom jeweiligen Rollenbild des betreffenden Staates. Die Männer sind schließlich im Krieg. Aber auch an der Front finden sich – etwa als Scharfschützinnen und Pilotinnen der Roten Armee – Frauen.</p>
<p><strong>1968:</strong> Etwa 200 Näherinnen der Ford-Werke in Dagenham, England, legen monatelang die Arbeit nieder, um für eine Lohnangleichung zu protestieren. Der Streik ist so erfolgreich, dass das britische Parlament 1970 ein Gesetz verabschiedet, welches die Unternehmen zur Auszahlung von gleichem Lohn für gleiche Arbeit unabhängig vom Geschlecht verpflichtet.</p>
<p><strong>Ab 1970er:</strong> Die Frauenbewegung erhält infolge der 68er-Revolten an Auftrieb. Theoretisch werden sie in westlichen Gesellschaften von reaktionär-matriarchaler, systemimmanenter Ideologie dominiert. Als ebenso reaktionäre Antwort entsteht die „Männerbewegung“. Die Gender Studies kommen auf.</p>
<p><strong>1990er Jahre:</strong> In der Punkszene formieren sich die „Riot Grrrls“. Musikerinnen kritisieren dort das machistische Auftreten und die Überzahl sowie öffentliche Dominanz ihrer männlichen Kollegen. Neben Gleichberechtigung sind künstlerische Selbstverwirklichung und Kommerzkritik zentrale Inhalte dieser Bewegung.</p>
<p><strong>2009:</strong> Die Vereinten Nationen stellen fest, dass Frauen „66 Prozent der weltweiten Arbeit tätigen, 50 Prozent der Nahrung herstellen, aber nur 10 Prozent des Gesamteinkommens erhalten und nur ein Prozent des Eigentums besitzen“. Weiters seien gerade Frauen von Niedriglöhnen betroffen und haben wenige Rechte in diesen Arbeitsverhältnissen. Sie haben kaum ausgereifte Fertigkeiten und nur Volksschulbildung. Sie werden als erste gefeuert.</p>
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		<title>Die „bürgerliche“ Frauenbewegung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 22:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbewegung]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieser Artikel soll keine Debatte über das Binnen-I oder über die (un-)Sinnhaftigkeit von Frauenquoten anstoßen. Im Gegenteil: Das Problem der emanzipatorischen Bewegung ist ein gänzlich anderes, wie wir sehen werden. Randdebatten sollten daher nicht allzu sehr im Vordergrund stehen. Doch&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/09/die-burgerliche-frauenbewegung/">Weiterlesen<span> Die „bürgerliche“ Frauenbewegung</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel soll keine Debatte über das Binnen-I oder über die (un-)Sinnhaftigkeit von Frauenquoten anstoßen. Im Gegenteil: Das Problem der emanzipatorischen Bewegung ist ein gänzlich anderes, wie wir sehen werden. Randdebatten sollten daher nicht allzu sehr im Vordergrund stehen. Doch was können wir zunächst über den „bürgerlichen Feminismus“ festhalten?</p>
<p>Noch nie waren feministische Ansätze und Theorien so weit verbreitet, so gesellschaftlich akzeptiert, wie heute. Doch es entsteht der unvermeidbare Eindruck, dass der Feminismus des 21. Jahrhunderts trotz seiner Adelung selbst in universitäre Ebenen – Stichwort „Gender Studies“ – und trotz der Implementierung von Teilbereichen in politische Systeme und öffentliche Einrichtungen – Stichwort „gender budgeting“ – der reale Einfl uss der feministischen Bewegung selten so gering war, wie er derzeit ist. Das klingt paradox, spiegelt jedoch die verfahrene Situation wider, in welche rein bürgerliche Zugänge zum Thema Frauenbefreiung die Sache geführt haben.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Kampf um Rechte</strong></span></p>
<p>Der bürgerliche Feminismus, als dessen Geburtsstunde gemeinhin die Französische Revolution mit ihren Schlagworten der Freiheit und Gleichheit genannt wird, hat sich lange Zeit vor allem mit der Frage der rechtlichen Gleichstellung von Mann und Frau beschäftigt: Kampf um das gleiche Wahlrecht, Kampf um Gleichstellung am Arbeitsplatz, Schutz vor sexuell bedingter Erniedrigung. Seit diese rechtlichen Punkte weitgehend erfüllt sind – in der Sowjetunion war dies bei allen Problemen großteils bereits in den 1920ern der Fall, in Westeuropa dann zumindest seit den 1970er- Jahren – traten andere, weiterführende Inhalte in den Vordergrund. Recht auf Abtreibung, freier Zugang zu Verhütungsmitteln, Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, selbstbestimmte Sexualität.</p>
<p>Aber: Die gegenwärtig am lautesten vorgetragenen Forderungen der bürgerlichen Frauenbewegung haben mit der tatsächlichen Befreiung der Frau wenig zu tun. Geschlechtsneutrale Sprache, Quotenregelungen für Spitzenjobs und Gender Mainstreaming zielen auf eine auch von KommunistInnen angestrebte Änderung des Bewusstseins, bessern aber kaum die konkreten Lebens- und Arbeitsbedingungen. Vielmehr wird etwa durch die Forderung der Grünen nach „Mehr Chefinnen“ die Frauenfrage auf eine Angelegenheit unter gutverdienenden Eliten reduziert.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Verschiedene Interessen</strong></span></p>
<p>„Die Frauen der besitzenden Klassen werden stets fanatische Verteidigerinnen der Ausbeutung und Knechtung des arbeitenden Volkes bleiben, von der sie aus zweiter Hand die Mittel für ihr gesellschaftlich unnützes Dasein empfangen“, stellte einst Rosa Luxemburg fest. Genau das können wir auch heute beobachten: Mit der Frau am Fließband, dem Mädchen an der Supermarktkasse oder der Mindestpensionistin haben sich als Feministinnen fühlende Spitzenpolitikerinnen oder Wirtschaftsbosse kaum zu tun. Ihre persönliche Geschichte, ihr soziales Umfeld, ihre täglichen Sorgen und Wünsche könnten von denen „gewöhnlicher“ Frauen kaum weiter entfernt sein – und so sieht dann auch die „Frauenpolitik“ der herrschenden Parteien aus: In der ÖVP werden zwar Rufe nach einer Mindestfrauenquote in Vorstandsetagen laut; jedoch nicht solche nach einem menschenwürdigen Mindestlohn in frauentypischen Berufen.</p>
<p>Dabei lösen bürgerliche Rezepte – so gut gemeint sie in manchen Fällen sein können – sicherlich keine grundlegenden Probleme. Unter derzeitigen Verhältnissen führt der Aufstieg einer Frau auf der Karriereleiter in der Regel nicht zu „Halbe-Halbe“ im Haushalt: Vielmehr übernehmen mit dem Kindermädchen und der (so gut wie immer weiblichen) Reinigungskraft erst recht wieder Frauen die Haus und Erziehungsarbeit der „Chefi nnen“ von heute.</p>
<p>Folgenlos bleibt die elitäre Verengung auf Binnen-I und Frauenquoten freilich nicht: Durch ihre Dauerpräsenz in den Medien – wenig überraschend, sie rütteln ja nicht an der bestehenden Ordnung – haben heutige bürgerliche Frauenrechtlerinnen ein Bild der Frauenfrage und Frauenbewegung entworfen, das viele eher langweilt oder abschreckt, statt aufzurütteln. Abseits von universitären Kreisen und Polit-Talkshows ist das Interesse für den nächsten Sager von Alice Schwarzer oder Eva Glawischnig enden wollend. Da diese durch ihre ständige Wichtigmacherei jedoch einen Alleinvertretungsanspruch auf die Frauenbewegung stellen, ist das Interesse vieler Frauen, sich für Frauenfragen zu engagieren, in den letzten Jahren eher kleiner als größer geworden.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Einsicht in die Hintergründe!</strong></span></p>
<p>Revolutionäre Frauenarbeit beginnt im Gegensatz zum Bürgerlichen Feminismus eben nicht mit Partikularforderungen, sondern mit der Erkenntnis, dass Frauen in unserer Gesellschaft nicht nur durch patriarchale Strukturen unterdrückt und ausgebeutet werden, sondern auch durch den Kapitalismus, und dass diese beiden zwei Seiten einer Medaille darstellen: Man kann nicht die Aufhebung des Einen ohne die Aufhebung des Anderen erreichen. Wir müssen also konsequent die Doppelbelastung und Doppelausbeutung der Frau und dadurch zugleich das System des Kapitalismus als Kernfrage aufwerfen.</p>
<p>Die Erfahrungen und die guten Ansätze auch der bürgerlichen Frauenbewegung müssen aufgenommen, bewertet und zielgerichtet eingesetzt werden. Grundsätzlich gilt: alles, was die Frauenfrage vorantreibt, was den Frauen Selbstbewusstsein vermittelt, ihre rechtliche, soziale oder politische Stellung im Sinne der ArbeiterInnenklasse stärkt, all das gehört vorangetrieben. Alles, was zur Verzettelung wie in inneruniversitäre Spezialstreitigkeiten führt, zu Vereinzelung oder in eine reine Männerphobie, ist der Sache abträglich und abzulehnen. Und wir müssen auch festhalten, dass zwar moralische Empörung schnell einmal vorhanden ist, sie allein aber zu nichts führt. Will man die Frauenfrage voranbringen, so braucht es Einsicht in die Hintergründe von Ausbeutung und Unterdrückung und ein organisiertes Vorgehen dagegen. Das kann letztlich nur im Rahmen einer marxistischen, auf breite Basis gestellten Organisation gelingen. Und schließlich gilt:</p>
<p>„Die Revolution ist der einzige Weg zur Befreiung der Frau.“ (Clara Zetkin)</p>
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		<title>Schluck’s nicht, spuck’s aus: Schlag zurück!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 15:13:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA["vorneweg" - unsere Bundeszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe FreundInnen, liebe GenossInnen! Die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen, das Zurückdrängen des Sexismus in all seinen Spielarten, das Durchbrechen von Geschlechterrollen, die Überwindung der Ausbeutung von Frauen und ihre (vor allem ökonomische) Unabhängigkeit sind gewissermaßen ein alter Hut in&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/09/319/">Weiterlesen<span> Schluck’s nicht, spuck’s aus: Schlag zurück!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/kampa-klein.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" title="kampa-klein" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/kampa-klein.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>Liebe FreundInnen, liebe GenossInnen!</p>
<p>Die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen, das Zurückdrängen des Sexismus in all seinen Spielarten, das Durchbrechen von Geschlechterrollen, die Überwindung der Ausbeutung von Frauen und ihre (vor allem ökonomische) Unabhängigkeit sind gewissermaßen ein alter Hut in der linken und fortschrittlichen Bewegung. Hier reden wir über die allgegenwärtige Darstellungen von Frauen als Besitz des Mannes, als Sexobjekt, als Mensch zweiter Klasse und als absatzsteigerndes Werbemittel: “sex sells”, wie es uns tagein, tagaus entgegenschallt.</p>
<p>Mit dem Ausspruch “sex sells” befi nden wir uns schon bei einem entscheidenden Punkt. Denn wo etwas verkauft wird, gibt es erstens Menschen, die etwas kaufen und zweitens natürlich Menschen, die von dem Verkauf profitieren. Und jene Waren, die verkauft werden, müssen zuvor produziert werden: hier gibt es dann Menschen, die dafür arbeiten, dass andere von ihrer Arbeit profi tieren &#8211; und bei den Menschen, die den Reichtum erarbeiten, haben wir wieder einen bedeutenden Unterschied zwischen den Löhnen von Frauen und Männern.</p>
<p>Alle genannten Punkte sind eigentlich bekannt und PolitikerInnen predigen schon seit gefühlten Ewigkeiten davon, die Frau in der Gesellschaft gleich zu stellen und lügen von gleichen Chancen, dass sich die Balken biegen. So weit, so unerfreulich.</p>
<p>Viel wird über geschlechtergerechte Sprache, Quotenregelungen, und “mehr Chefi nnen” gesprochen &#8211; es muss hier aber noch viel grundlegendere Überlegungen geben. Denn schließlich ist die Tatsache, dass es weit weniger Frauen in den sogenannten Führungspositionen gibt, erstens nur ein Symptom der Unterdrückung der Frau und zweitens ist es der vielzitierten Billa-Kassiererin wohl herzlich egal, ob Frauen oder Männer aus ihren schlechten Arbeitsbedingungen satte Gewinne schlagen.</p>
<p>Wir sehen also: es gibt einiges zu sagen und noch viel mehr zu diskutieren. Mit Artikeln über die allgemeine Lage von Frauen und Mädchen in Österreich, über das Verhältnis zwischen Lohnarbeit und Reproduktionsarbeit, über junge Frauen in der Lehre, in der Schule und an den Hochschulen, über die Frauenbewegung damals und heute, über Frauen im Sozialismus und vielem mehr wollen wir mit dieser Broschüre dazu einen Beitrag liefern.</p>
<p>Wir wünschen viel Freude beim Lesen!</p>
<p>Die Bundesleitungen von KJÖ und KSV</p>
<p><a href="https://kommunistischejugend.at/neu/wp-content/uploads/2012/09/Schlucks-nicht-Spucks-aus-Schlag-zur%C3%BCck.pdf">Hier gibt es die vorneweg zur Kampagne &#8222;Schluck&#8217;s nicht, Spuck&#8217;s aus: Schlag zurück!&#8220; zum downloaden.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Alexandra Kollontai – Der Weg einer Revolutionärin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 22:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Alexandra Michailowna Kollontai wurde am 31. März 1872 als Tochter einer Finnin und eines russischen Generals in St. Petersburg geboren. Nach ihrem Gymnasialabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Lehrerin, nachdem ihr Wunsch zu studieren von ihren Eltern abgelehnt worden war.&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/09/alexandra-kollontai-der-weg-einer-revolutionarin/">Weiterlesen<span> Alexandra Kollontai – Der Weg einer Revolutionärin</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alexandra Michailowna Kollontai wurde am 31. März 1872 als Tochter einer Finnin und eines russischen Generals in St. Petersburg geboren. Nach ihrem Gymnasialabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Lehrerin, nachdem ihr Wunsch zu studieren von ihren Eltern abgelehnt worden war. Bald darauf focht sie ihren ersten harten Kampf gegen die Traditionen ihrer Eltern aus: Sie heiratete den mittellosen Ingenieur Vladimir Ludvigovich Kollontai, dessen Name sie auch nach der Scheidung behielt. Aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor, den sie alleine aufzog. Doch sie betonte immer wieder, dass die Mutter- und Hausfrauenschaft nie der Mittelpunkt ihres Lebens gewesen war.</p>
<p>1898, mit 26 Jahren, inskribierte sie sich schließlich für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Uni Zürich. Ein Jahr später kam sie nach Russland zurück, traf dort Lenin und trat der Sozialdemokratischen Partei Russlands bei. Auch während ihrer späteren Studienzeit in Zürich befasste sich Kollontai mit den marxistischen Ideen und hielt Kontakt zur Partei.</p>
<p>1905 kehrte sie nach Russland zurück, musste aber drei Jahre später aufgrund ihrer regierungskritischen Schriften ins Exil (u.a Paris und die USA). Nach ihrer Rückkehr nach Russland im Februar 1917 schloss sie sich wieder den RevolutionärInnen an. Nach dem Sieg der Bolschewiki war sie bis März 1918 im Kommissariat für Volkswohlfahrt tätig und übernahm 1920 den Vorsitz der Frauenabteilung beim ZK der Partei. Sie gehörte als erste Frau dem revolutionären sowjetischen Kabinett an und war damit gleichzeitig auch die erste Ministerin der Welt. In diesen Positionen kämpfte sie fortwährend für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, denn “die wirklich befreite Frau muss materiell vom Mann unabhängig sein und von den mit der Mutterschaft verbundenen Pfl ichten entlastet werden.”. So trat sie dafür ein, die Hausarbeit in Form von Volksküchen und kollektiver Kindererziehung zu vergesellschaften und somit auch zu entlohnen. Weiters setzte sie sich für die Lockerung des Eherechtes und für einen besseren Mutterschutz, sowie für das Recht auf Abtreibung ein.</p>
<p>Fast die Hälfte ihrer Werke entstand von 1917 bis 1921 und der Großteil davon befasste sich mit der Emanzipation der Frau. Für Kollontai stand eines immer im Zentrum: “Nicht die sexuellen Beziehungen bestimmen das moralische Ansehen der Frau, sondern ihr Wert im Arbeitsleben, bei der gesellschaftlich nützlichen Arbeit”. Sie sah die Frau nicht als ökonomisches oder gesellschaftliches Anhängsel des Mannes, sondern als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft, ohne welches der Sozialismus nicht realisierbar ist und umgekehrt es auch erst im Sozialismus wahre Gleichberechtigung von Mann und Frau geben kann.</p>
<p>Von 1923 bis 1946 vertrat sie die Sowjetunion als Diplomatin in Norwegen, Mexiko und Schweden. Danach zog sie sich aus der aktiven Politik zurück und starb am 9. März 1952 in Moskau.</p>
<p>Ihr Vermächtnis sind emanzipatorische Werke, die der Befreiung der Frau auf ökonomischer, gesellschaftlicher und sexueller Ebene dienen und der Blick auf das Leben einer Frau, die gegen konventionelle, patriarchale Strukturen aufbegehrte und den „Kampf der Geschlechter“ beenden wollte.</p>
<p><em><strong>Literatur von Alexandra Kollontai:</strong></em></p>
<ul>
<li>Die neue Moral und die Arbeiterklasse.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der weite Weg. Erzählungen, Aufsätze, Kommentare.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ich habe viele Leben gelebt. (Autobiographie).</li>
</ul>
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