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	<title>Generation Widerstand &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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	<title>Generation Widerstand &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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		<title>Keine Kohle, keine Zeit, keine Zukunft?Generation Widerstand!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2014 14:40:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Widerstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Die aktuelle Kampagne  von KJÖ und KSV. Unsere Generation wird die erste der Nachkriegszeit sein, die hinter den Lebensstandard ihrer Eltern-Generation zurückfallen wird. Diese düstere Zukunftsaussicht ist längst zur Tatsache und für hunderttausende junge Menschen in Österreich zur beklemmenden Alltagserfahrung&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/05/keine-kohle-keine-zeit-keine-zukunft-generation-widerstand/">Weiterlesen<span> Keine Kohle, keine Zeit, keine Zukunft?</br>Generation Widerstand!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/gw.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-1971 size-medium" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/gw-300x283.jpg" alt="gw" width="300" height="283" /></a><em><strong>Die aktuelle Kampagne  von KJÖ und <a href="https://comunista.at">KSV. </a></strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Generation wird die erste der Nachkriegszeit sein, die hinter den Lebensstandard ihrer Eltern-Generation zurückfallen wird. Diese düstere Zukunftsaussicht ist längst zur Tatsache und für hunderttausende junge Menschen in Österreich zur beklemmenden Alltagserfahrung geworden. Die große Mehrheit der SchülerInnen, Lehrlinge, jungen ArbeiterInnen, Studierenden sowie der erwerbslosen Jugendlichen ist auch in Österreich unter den Bedingungen des neoliberalen Kapitalismus mit finanziellen Sorgen, Stress, Versagensängsten, sozialer Kälte, fehlenden Zukunftsperspektiven und steigendem Leistungsdruck konfrontiert. Normal-Arbeitsverhältnisse weichen unter dem Zauberwort „Flexibilisierung“ nicht-existenzsichernden Arbeitsbedingungen. Wir sind die „Generation Praktikum“, die sich schlecht oder gar nicht bezahlt von Job zu Job hantelt und dabei auf immer mehr soziale Rechte verzichten muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hier findet ihr die Beiträge unserer aktuellen Broschüre:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/keine-kohle/">Keine Kohle.</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/keine-zeit/">Keine Zeit.</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/keine-zukunft/">Keine Zukunft?</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/arbeit-armut/">Arbeit und Armut</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/geld-fuer-bildung-statt-fuer-banken/">Geld für Bildung statt für Banken &#8211; Situation an den Schulen</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/hochschulen/">Situation an den Hochschulen</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/wir-sind-die-generation-widerstand/">Wir sind die Generation Widerstand!</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Die gesamte Broschüre findet ihr hier zum Download:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/06/Broschüre-Generation-Widerstand.pdf" target="_blank"><strong>Download &#8211; Broschüre &#8222;Generation Widerstand&#8220;</strong></a></p>
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	            data-title="Keine Kohle, keine Zeit, keine Zukunft?&lt;/br&gt;Generation Widerstand!" 
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		<item>
		<title>Keine Kohle.</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2014/02/keine-kohle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2014 13:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Widerstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreich ist ein reiches Land: das reichste ein Prozent der Bevölkerung besitzt 469 Milliarden Euro, gleichzeitig wird Milliarde um Milliarde maroden Banken wie der HYPO in den Rachen geworfen und Nationalratsabgeordnete verdienen 8440 Euro monatlich. Jetzt fragen wir uns natürlich,&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/keine-kohle/">Weiterlesen<span> Keine Kohle.</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-1951 size-medium" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo-300x258.jpg" alt="GW-logo" width="300" height="258" /></a>Österreich ist ein reiches Land: das reichste ein Prozent der Bevölkerung besitzt 469 Milliarden Euro, gleichzeitig wird Milliarde um Milliarde maroden Banken wie der HYPO in den Rachen geworfen und Nationalratsabgeordnete verdienen 8440 Euro monatlich. Jetzt fragen wir uns natürlich, warum wir davon keinen Cent sehen und warum die Milliarden nicht für die Schaffung von Arbeitsplätzen, den freien Bildungszugang oder leistbare Wohnungen verwendet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Geld für all das wäre vorhanden, es ist nur in den falschen Händen: Das reichste ein Prozent besitzt hierzulande so viel wie unteren 90 Prozent zusammen! Glaubt man Kronen Zeitung, Regierung und Wirtschaftskammer, liegt das daran, dass das oberste Prozent eben 90-mal fleißiger und 90-mal klüger ist als wir. In Wahrheit aber leben die Reichen und Superreichen auf unsere Kosten: Sie profitieren davon, dass unsere Zukunftsperspektiven immer trister, unsere Mieten immer höher und unsere Löhne immer niedriger werden. 1,2 Millionen ÖsterreicherInnen leben bereits an oder unter der Armutsgrenze, viele weitere mehr wissen nicht, wie sie Monat für Monat über die Runden kommen sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sichere Arbeitsplätze weichen unter dem Zauberwort „Flexibilisierung“ immer öfter Jobs, von denen man kaum leben kann. Wir sind die „Generation Praktikum“, die sich schlecht oder gar nicht bezahlt von Job zu Job hantelt und dabei auf immer mehr soziale Rechte verzichten muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Während so die Unternehmensgewinne immer weiter steigen, bewegen sich unsere Löhne kaum. Verglichen mit den Kosten des täglichen Lebens, sinken sie sogar. Das alles passiert nicht zufällig. Die Unternehmen nutzen die Krise, um Löhne zu senken und den Arbeitsdruck zu erhöhen. Gleichzeitig betreibt die Bundesregierung unter dem Kommando von Industriellenvereinigung und EU Sozialraub und Bildungsabbau. Die Profite werden immer weiter gesteigert und wir sollen die Rechnung dafür zahlen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Reicher Mann und armer Mann standen da und sah&#8217;n sich an. </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und der Arme sagte bleich: wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Bertolt Brecht)</em></p>
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		<title>Keine Zeit.</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2014/02/keine-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 14:03:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Widerstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Geht es nach unseren Chefs sollen wir immer länger arbeiten. Geht es nach den Vorgaben von Bundesregierung und Wirtschaft, sollen wir in Schule und Uni zu „braven“ und vor allem unkritischen Arbeitskräften und KonsumentInnen erzogen werden. Damit keine Zeit zum&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/keine-zeit/">Weiterlesen<span> Keine Zeit.</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-1951 size-medium" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo-300x258.jpg" alt="GW-logo" width="300" height="258" /></a>Geht es nach unseren Chefs sollen wir immer länger arbeiten. Geht es nach den Vorgaben von Bundesregierung und Wirtschaft, sollen wir in Schule und Uni zu „braven“ und vor allem unkritischen Arbeitskräften und KonsumentInnen erzogen werden. Damit keine Zeit zum Nachdenken bleibt, erhöht man den Druck an allen Ecken und Enden. Überstunden ohne Ende, Lernen bis tief in die Nacht, kaum noch Zeit fürs Privatleben: so sieht der Alltag für viele junge Menschen in Österreich aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt über 300 Millionen Überstunden im Jahr sprechen eine deutliche Sprache und von einer Normalarbeitszeit von 40 Stunden in der Woche sind viele schon weit entfernt. Die einen schieben eine Überstunde nach der anderen und die anderen versuchen, sich mit zwei oder drei Minijobs über Wasser zu halten. Gleichzeit wird dann auch noch von uns erwartet, dass wir unsere eigenen Interessen immer hinten anstellen, schön leise klein beigeben, wenn die nächste Arbeitsanweisung kommt und auch noch so große Belastungen einfach hinnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Oftmals besteht die einzige Freizeitbeschäftigung darin, todmüde auf die Couch zu fallen und darauf zu hoffen, dass der kommende Tag leichter ertragbar sein wird. Aber von Abschalten und Hobbys kann auch dann oft keine Rede sein: gilt&#8217;s doch noch die Hausübung zu machen, die Wohnung zu putzen oder das nächste Kapitel für die morgige Prüfung auswendig zu lernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hand in Hand mit Leistungsdruck und Zeitmangel gehen soziale Ausgrenzung und psychische Belastungen. Ganze 45 Prozent der Studierenden leiden unter studienerschwerenden psychischen Problemen. In den Schulen leidet mittlerweile schon jede/r dritte SchülerIn unter körperlichen und psychischen Belastungen aufgrund von Stress. Unter jungen ArbeiterInnen und vor allem bei erwerbslosen Jugendlichen sind diese Zahlen ähnlich hoch.</p>
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		<title>Keine Zukunft?</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2014/02/keine-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 14:05:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Widerstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind die erste Generation der Nachkriegszeit, die nicht den Lebensstandard ihrer Eltern erreichen wird &#8211; geschweige denn ihn übertreffen. Die sich zusehends verschlechternde soziale Lage unserer Generation ist das Ergebnis des neoliberalen Kapitalismus und dessen Krise. Der einsetzende wirtschaftliche&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/keine-zukunft/">Weiterlesen<span> Keine Zukunft?</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1951 size-medium" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo-300x258.jpg" alt="GW-logo" width="300" height="258" /></a>Wir sind die erste Generation der Nachkriegszeit, die nicht den Lebensstandard ihrer Eltern erreichen wird &#8211; geschweige denn ihn übertreffen. Die sich zusehends verschlechternde soziale Lage unserer Generation ist das Ergebnis des neoliberalen Kapitalismus und dessen Krise. Der einsetzende wirtschaftliche Abschwung führt zu einer massiven Zunahme der Arbeitslosigkeit und wir stehen mittlerweile vor der höchsten Arbeitslosigkeit seit 1945. Das alles erschüttert unsere Lebensbedingungen und raubt unsere Zukunftsperspektiven.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese düstere Zukunftsaussicht ist längst zur Tatsache und für hunderttausende junge Menschen in Österreich zur beklemmenden Alltagserfahrung geworden. Die große Mehrheit der SchülerInnen, Lehrlinge, jungen ArbeiterInnen, Studierenden sowie der erwerbslosen Jugendlichen ist mit finanziellen Sorgen, Stress, Versagensängsten, sozialer Kälte, fehlenden Zukunftsperspektiven und steigendem Leistungsdruck konfrontiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Diejenigen, die unsere Zukunft auf dem Gewissen haben, lassen es sich in Vorstandsetagen oder der Regierungsbank gutgehen, während viele junge Menschen aufgrund unsicherer Perspektiven, steigender Arbeitslosigkeit, Lehrstellenmangel oder handfester Armut von einer selbstbestimmten und sicheren Zukunft nur träumen können. Wie fromme Lämmer sollen wir auch noch Danke sagen, wenn die nächste Kündigungswelle ansteht, das nächste Belastungspaket geschnürt und die nächste Zugangsbeschränkung beschlossen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich liegt es aber in unserer Hand, wie wir leben, arbeiten und wohnen wollen. Es liegt bei uns über unsere Zukunft zu entscheiden und sie den Interessen von Banken und Konzernen zu entreißen. Nur wenn wir gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft kämpfen, können wir sie auch erleben.</p>
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		<title>Arbeit &#038; Armut</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2014/02/arbeit-armut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 14:07:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Widerstand]]></category>
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					<description><![CDATA[In Stellenausschreibungen werden Karrierechancen und Top-Ausbildung für Lehrlinge versprochen. Es wirkt fast so, als würden wir in einem Wunderland leben, wo Honig auf den Bäumen wächst. Die Realität sieht aber anders aus: Lehrlinge und junge ArbeiterInnen verdienen schlecht, werden als&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/arbeit-armut/">Weiterlesen<span> Arbeit &#038; Armut</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1951 size-medium" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo-300x258.jpg" alt="GW-logo" width="300" height="258" /></a>In Stellenausschreibungen werden Karrierechancen und Top-Ausbildung für Lehrlinge versprochen. Es wirkt fast so, als würden wir in einem Wunderland leben, wo Honig auf den Bäumen wächst. Die Realität sieht aber anders aus: Lehrlinge und junge ArbeiterInnen verdienen schlecht, werden als Hilfskräfte oder JausenträgerInnen eingesetzt, finden kaum einen Job und leiden unter immer wahnsinnigeren Arbeitsbedingungen.<strong><br />
</strong></p>
<h4>Lehrstellenmangel, Hungerlohn und Ausbildungsmisere</h4>
<p style="text-align: justify;">Während wir immer vom Mangel an FacharbeiterInnen hören, bleibt für tausende junge Menschen die Suche nach einem Ausbildungsplatz ohne Erfolg. Anfang 2014 wollten 2.000 Jugendliche ins Arbeitsleben einsteigen, konnten aber nicht, weil es keine Lehrstellen gab. Das verwundert nicht. Denn heute bilden mehr als 6.000 Betriebe weniger Lehrlinge aus als noch vor fünf Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bezahlung von Lehrlingen kommt in vielen Fällen nicht mal annähernd an die Armutsgrenze ran. Dafür dass Lehrlinge nichts mitentscheiden dürfen, oft zum Boden-Aufwischen eingesetzt werden und sich alles gefallen lassen müssen, werden sie mit ein paar Almosen abgespeist, von denen ein unabhängiges und selbstständiges Leben nicht möglich ist. Und als ob das nicht noch reichen würde, kommen dann in einigen Bereichen noch Internatskosten für die Berufsschule dazu.<strong><br />
</strong></p>
<h4>Arbeitslosigkeit</h4>
<p style="text-align: justify;">In Österreich stehen wir vor der höchsten Arbeitslosigkeit seit 1945. Ende Februar 2014 waren 357.000 Menschen in Österreich arbeitslos gemeldet. Dazu kommen 84.000 Personen, die in den Statistiken zur Arbeitslosigkeit verschwinden, weil sie sich in &#8211; oftmals ohnehin nutzlosen &#8211; Schulungen befinden. In Summe ergibt das die zum Himmel stinkende und untragbare Zahl von 441.000 Menschen, die trotz Erwerbsfähigkeit auf Arbeitslosengeld oder Mindestsicherung angewiesen sind, um überhaupt überleben zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit Beginn der kapitalistischen Krise 2008 hören wir tagein, tagaus, dass es wieder bergauf geht mit „unserer“ Wirtschaft. Eine halbe Million ÖsterreicherInnen, die in die Arbeitslosigkeit gedrängt wurden, ein Belastungspaket nach dem nächsten und die Milliarden zur Rettung von maroden Banken, sprechen eine andere Sprache.<strong><br />
</strong></p>
<h4>Arm trotz Arbeit</h4>
<p style="text-align: justify;">Mehr als 1,2 Millionen Menschen in Österreich sind arm oder armutsgefährdet, Tendenz steigend. Und das in einem der reichsten Länder der Welt! Armutsgefährdet sind die, die weniger als 1090 Euro pro Monat haben. Viele Beschäftigte träumen aber sogar noch von diesem mickrigen Einkommen. Statt Vollzeitarbeitsplätzen wuchern Teilzeitverhältnisse wie Schwammerl auf dem Misthaufen einer arbeiterfeindlichen Politik. Sie müssen sich mit unsichereren Jobs oder als Generation Praktikum für ein Taschengeld durchschlagen und überlegen zum Monatsende „Essen oder heizen?“</p>
<p style="text-align: justify;">Es wundert leider wenig, dass 426.000 Menschen in manifester Armut leben. Dass heißt, dass die grundlegenden Bedürfnisse nicht gedeckt werden können. Und alleine in Wien können im Winter weit über 100.000 Menschen ihre Wohnung nicht heizen.<strong><br />
</strong></p>
<h4>Für starke Gewerkschaften!</h4>
<p style="text-align: justify;">Manche Gewerkschaftsspitzen oder BetriebsrätInnen spielen bei diesem bösen Spiel auch noch mit. Sie lassen sich von der Wirtschaft einlullen und vertreten nur mehr die Interessen der Chefs. Sie stimmen Kündigungen und Standortschließungen zu und sagen uns: „Da können wir nichts machen.“ Lohnerhöhungen, die nicht mehr als ein paar Zerquetschte sind, werden dann gefeiert, als wäre das ein Riesenerfolg.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wollen uns all das nicht gefallen lassen. Wir akzeptieren nicht, dass wir für einen Hungerlohn ausgebeutet werden und dafür noch dankbar sein sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wollen, dass Gewerkschaften wieder die Rolle einnehmen, die sie einmal hatten: eine kämpferische! Der Achtstundentag wurde erkämpft, nicht erbettelt. Das Verbot von Kinderarbeit wurde erkämpft, nicht erbettelt. Kein Chef wird uns etwas schenken, nur wenn wir ArbeiterInnen Druck machen, können wir Verbesserungen erreichen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geld für Bildung statt für Banken</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2014/02/geld-fuer-bildung-statt-fuer-banken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2014 14:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Widerstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Leistungsdruck, marode Schulen, Rassismus, Benachteiligung von Frauen &#8211; so schaut derzeit die Lebensrealität vieler Schülerinnen und Schüler aus. Alleine wenn man Angst haben muss in die Schule zu gehen, weil man eine Prüfung oder einen Test versauen könnte, oder die&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/geld-fuer-bildung-statt-fuer-banken/">Weiterlesen<span> Geld für Bildung statt für Banken</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1951 size-medium" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo-300x258.jpg" alt="GW-logo" width="300" height="258" /></a>Leistungsdruck, marode Schulen, Rassismus, Benachteiligung von Frauen &#8211; so schaut derzeit die Lebensrealität vieler Schülerinnen und Schüler aus. Alleine wenn man Angst haben muss in die Schule zu gehen, weil man eine Prüfung oder einen Test versauen könnte, oder die Heizungen von Schulen im Winter nicht funktionieren, spricht das Bände über das österreichische Schulwesen.</p>
<h4>Sparen, Sparen, Sparen…</h4>
<p style="text-align: justify;">Das ist die allgegenwärtige Devise, die wir SchülerInnen ständig erleben müssen. Es ist ein Armutszeugnis für Österreich, wenn an der Zukunft dieses Landes gespart wird, aber Milliarden für Bankenrettungspakete vorhanden sind. Zugleich lässt der Leistungsdruck viele SchülerInnen verzweifeln. Unsere Schulen sollten uns eigentlich Bildung, Wissen und Freude am Lernen vermitteln, die Wirklichkeit sieht leider anders aus:</p>
<p style="text-align: justify;">Wir Schülerinnen und Schüler werden unter Druck gesetzt, nur damit wir später möglichst leistungsfähige und unmündige Roboter in den Jobs und in der Gesellschaft werden. SchülerInnen, die nicht mithalten können, werden von diesem System ausgespuckt.</p>
<h4>Geld für Bildung statt für Banken!</h4>
<p style="text-align: justify;">Uns wird vom Staat vorgegaukelt das unsere Schule nichts kostet. Doch wenn man sieht, was Österreichs SchülerInnen mittlerweile an Geld brauchen um bis zur Matura zu kommen und es für ärmere Familien zunehmend schwieriger wird, ihren Kindern ein Studium zu ermöglichen, zeigt sich ein ganz anderes Bild. Es fängt an mit Kosten für Schulausflüge, Kopiergeld und hört mit den Ausgaben für Nachhilfe-Unterricht auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Während wir und unsere Eltern immer mehr Geld für die Schulbildung aufbringen müssen, zieht sich der Staat Stück um Stück aus seiner Verantwortung zurückt und kürzt bei unseren Schulen und an unserer Bildung.</p>
<h4> Nein zur Zentralmatura!</h4>
<p style="text-align: justify;">Durch die Einführung der Zentralmatura wird über all unsere Stärken, Schwächen und Interessen drübergefahren. Mittels Normierung des Unterrichts wird jede nur erdenkliche Form der Selbstbestimmung und Kreativität erdrückt. Der Stoff wird von oben vorgegeben, um alle auf die Zentralmatura „vorzubereiten“. Die SchülerInnen werden nur noch in ohnehin viel zu kleine Klassen gepresst und der Stoff wird in die Köpfe gehämmert. Dabei etwas für’s Leben zu lernen ist bei den derzeit angewandten Methoden schier unmöglich. Der Leistungsdruck auf uns Schüler und Schülerinnen wächst durch die Einführung der Zentralmatura enorm.</p>
<h4>Eine andere Schule ist möglich!</h4>
<p style="text-align: justify;">Wir wollen eine solidarische Bildung als Teil einer solidarischen Gesellschaft – und zwar ohne Konkurrenzkampf, Notendruck und Aussonderung sozial schwacher SchülerInnen. Dazu braucht es eine gemeinsame Schule für alle, in Form einer Gesamtschule. Aber das allein genügt nicht: Die Bildung muss demokratisiert werden, wir Jugendlichen müssen an der Gestaltung des Unterrichts beteiligt werden. Selbstständig denkende und arbeitende SchülerInnen müssen das Ziel unserer Bildungseinrichtungen sein und nicht auswendig lernende Roboter.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hochschulen</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2014/02/hochschulen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 14:15:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einführung der sogenannten „Studieneingangs- und Orientierungsphase“, Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen, Verschulung von Studienplänen, Kürzung der Familien- und Wohnbeihilfen, stetige Verteuerung des öffentlichen Verkehrs, Abschaffung des Wissenschaftsministeriums: das sind nur einige Symptome der neoliberalen Hochschulpolitik. Die Auswirkungen auf den ständig weiter in die&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/hochschulen/">Weiterlesen<span> Hochschulen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1951 size-medium" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo-300x258.jpg" alt="GW-logo" width="300" height="258" /></a>Einführung der sogenannten „Studieneingangs- und Orientierungsphase“, Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen, Verschulung von Studienplänen, Kürzung der Familien- und Wohnbeihilfen, stetige Verteuerung des öffentlichen Verkehrs, Abschaffung des Wissenschaftsministeriums: das sind nur einige Symptome der neoliberalen Hochschulpolitik. Die Auswirkungen auf den ständig weiter in die Abhängigkeit von der Privatwirtschaft gedrängten Hochschulsektor sind dabei einerseits auf den Universitäten selbst zu finden, wie durch die stärkere Unterordnung kritischer Lehre unter privatwirtschaftlich nützliche Inhalte. Andererseits wächst der Druck auf uns selbst zusehends.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits 45 Prozent der StudentInnen geben an, studienbedingt unter psychischen Problemen wie Prüfungs- oder sogar Existenzängsten zu leiden. Weit über 15 Prozent aller Studierenden haben stressbedingte gesundheitliche Beschwerden.</p>
<p style="text-align: justify;">Umfassende Bildung ist nur mehr schwer bis gar nicht möglich, Studienpläne sind „durchgestylt“ und müssen in kurzer Zeit geschafft werden. Ansonsten drohen weitere finanzielle Schwierigkeiten auf die, sowieso meist schmalen, Geldbörsen der Studierenden einzuprasseln. Das und die drastisch steigenden Preise bei Gütern des täglichen Gebrauchs sowie Mietpreiserhöhungen führen dazu, dass mittlerweile über 60 Prozent der Studierenden nebenbei arbeiten müssen, zählt man die Semesterferien dazu, befinden sich über 80 Prozent in ständiger beziehungsweise teilweiser Lohnabhängigkeit. Erwerbstätige Studierende verdienen im Durchschnitt weit unter der offiziellen Armutsgrenze in Österreich.</p>
<p style="text-align: justify;">Die „Generation Praktikum“ scheint sich auf allen Ebenen zu etablieren. Wenn überhaupt noch ein Beruf in einem dem gewünschten Fach tangierendem Bereich gefunden wird, sind die Arbeitsbedingungen von Flexibilisierung, niedrigen Löhnen, geringer Vertragsdauer und anderen Prekarisierungen gekennzeichnet. Das sind keine Probleme, die individuell auftreten und uns als Einzelpersonen treffen, sondern es sind Strategien des Kapitals gegen die Jugend und die arbeitende Bevölkerung. Um uns dagegen wehren zu können, müssen wir diesen kapitalistischen Großangriff thematisieren, wir müssen uns zusammenschließen und kollektiv dagegen Druck aufbauen.</p>
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		<title>Wir sind die Generation Widerstand!&#160;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2014 14:18:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Generation Widerstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn wir nicht länger die Generation Praktikum, die Generation, die schlechter als ihre Eltern leben wird, sein wollen, müssen wir zur Generation Widerstand werden. Denn wenn es nach den Herrschenden geht, sollen junge Menschen ihrer soziale Lage vereinzelt und wehrlos&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/02/wir-sind-die-generation-widerstand/">Weiterlesen<span> Wir sind die Generation Widerstand!</br>&#160;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1951 size-medium" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/05/GW-logo-300x258.jpg" alt="GW-logo" width="300" height="258" /></a>Wenn wir nicht länger die Generation Praktikum, die Generation, die schlechter als ihre Eltern leben wird, sein wollen, müssen wir zur Generation Widerstand werden. Denn wenn es nach den Herrschenden geht, sollen junge Menschen ihrer soziale Lage vereinzelt und wehrlos gegenüber stehen. Die uns erdrückenden Probleme sind aber keine individuelle Sorgen, sondern betreffen unsere ganze Generation. Es sind gesellschaftliche Missstände, die es durch gemeinsame Aktion zu beseitigen gilt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gegner der arbeitenden und lernenden Jugend sind vielfältig und stark: Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer, österreichische Bundesregierung und Europäische Union. Sie sitzen in den Konzernetagen und Aufsichtsräten, sind Teil einer sogenannten parlamentarischen Opposition, die als rechtsextreme Scharlatane, grüne Heuchler oder neoliberale Einpeitscher die Hofnarren im Parlament geben, sie sitzen in den Medienkonzerne und Militärstäben.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber all den Schweinerein angefangen von Leistungsdruck, Geldmangel und miesen Zukunftsperspektiven, können wir die Idee einer Welt gegenüberstellen, in der wir nicht länger stumme Befehlsempfänger ohne Perspektiven sind, sondern ein selbstbestimmtes Leben führen können. Und dafür müssen wir gemeinsam kämpfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wollen überall dazu beitragen, Erfolge gegen die kapitalistische Profitlogik, gegen Neofaschismus und Diskriminierung aufgrund der Herkunft, des Geschlecht oder der sexuellen Orientierung, gegen Kriegstreiberei und Umweltzerstörung zu erreichen. Dafür müssen wir uns zusammenschließen und gemeinsam aktiv werden!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Keine Kohle, keine Zeit, keine Zukunft?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unsere Antwort: Generation Widerstand!</strong></p>
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