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	<title>Lehrlinge &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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	<title>Lehrlinge &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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		<title>Jugendliche schröpfen? – Nicht mit uns!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2014/01/jugendliche-schroepfen-nicht-mit-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2014 14:06:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpartnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[„Jugendliche unter 18 dürfen nicht auf der Straße sein. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist eine Verpflichtung der Gesellschaft.“ Dieses zuerst mal unterstützenswert klingende Zitat stammt von Kanzler Faymann und wurde auf der ersten Regierungsklausur getätigt. Wer aber glaubt, die&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/01/jugendliche-schroepfen-nicht-mit-uns/">Weiterlesen<span> Jugendliche schröpfen? – Nicht mit uns!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2012/11/schraubenschlüssel-1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" alt="schraubenschlüssel-1" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2012/11/schraubenschl%C3%BCssel-1.png" width="273" height="273" /></a>„Jugendliche unter 18 dürfen nicht auf der Straße sein. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist eine Verpflichtung der Gesellschaft.“ Dieses zuerst mal unterstützenswert klingende Zitat stammt von Kanzler Faymann und wurde auf der ersten Regierungsklausur getätigt. Wer aber glaubt, die Regierung würde auf einmal die Interessen der arbeitenden Jugend vertreten, vergisst den hinterhältigen Zynismus der von jedem Satz  aus den Regierungssitzen hervorquillt.<br />
Mit der Verpflichtung der Gesellschaft ist es nicht weit her, wenn wir erfahren, dass künftige minderjährige LehrabbrecherInnen und ihre Eltern ab September 2016 mit Verwaltungsstrafen in der Höhe von 440 Euro abkassiert werden sollen!<br />
Die beschlossene „Ausbildungspflicht“ für Jugendliche bis 18 bleibt ein schlechter Scherz der Herrschenden, wenn der eigentliche Hebel zu höherer Jugendbeschäftigung und besserem Ausbildungsgrad unbetätigt bleibt. Denn anders als bei finanziellen Belastungen wie Geldstrafen, die sie schnell zur Hand haben, bleiben Forderungen nach einer Einstellungspflicht für Betriebe für die großkoalitionären Sozialpartnerschaftsminister Hundstorfer und Mitterlehner nur „Diskussionen die man führen kann“…<br />
Bei Diskussionen wird es auch ausschließlich bleiben, da man dem Kapital nicht wehtun will.<br />
Wir fordern ernstgemeinte Anstrengungen um Jugendarbeitslosigkeit zu verhindern, wie eine Verpflichtung von Betrieben, Lehrstellen zu schaffen und nach der Ausbildung ihre Lehrlinge auch zu übernehmen. Wer nicht ausbildet, muss zur Kasse gebeten werden! Bessere Anreize wie höhere Lehrlingsentschädigungen, bessere Allgemeinbildung und breitere Ausbildung an den Berufsschulen.<br />
Denn klar ist: Gestraft gehören die Verursacher und nicht die Leidtragenden von Perspektivenlosigkeit!</p>
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		<title>Überbetriebliche Lehre: Ausbildung nach Geschmack der Konzerne</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/10/uberbetriebliche-lehre-ausbildung-nach-dem-geschmack-der-konzerne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 13:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer keine Lehrstelle findet, kann eine Ausbildung bei „überbetrieblichen Lehrwerkstätten“ beginnen. Die BefürworterInnen dieser Einrichtungen verweisen auf die Chancen, die so für Jugendliche entstehen, die sonst schlechte Zukunftsaussichten hätten. Doch die Sache hat so manchen gewaltigen Haken – und die&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/10/uberbetriebliche-lehre-ausbildung-nach-dem-geschmack-der-konzerne/">Weiterlesen<span> Überbetriebliche Lehre: Ausbildung nach Geschmack der Konzerne</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/STREIK.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" title="STREIK" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/STREIK-218x300.jpg" alt="" width="218" height="300" /></a>Wer keine Lehrstelle findet, kann eine Ausbildung bei „überbetrieblichen Lehrwerkstätten“ beginnen. Die BefürworterInnen dieser Einrichtungen verweisen auf die Chancen, die so für Jugendliche entstehen, die sonst schlechte Zukunftsaussichten hätten. Doch die Sache hat so manchen gewaltigen Haken – und die wahren Profiteure sind wieder einmal nicht die Lehrlinge selbst, sondern die Betriebe.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das klischeehafte Bild vom sorgsamen Lehrherrn, der junge Menschen gewissenhaft ausbildet und später im Betrieb übernimmt, ist keineswegs der Regelfall. Rund 133.000 Lehrlinge gibt es derzeit in Österreich – 1980 waren es fast 200.000. Nur jeder neunte Betrieb bildet noch Lehrlinge aus. Das liegt nur zu einem kleinen Teil daran, dass gewisse Berufsgruppen quasi wegfallen. Wesentlich ist vielmehr der Trend, dass sich viele Betriebe ihren „Nachwuchs“ bequem vom Staat ausbilden lassen. Auch wenn sich die Anforderungen an den Beruf nicht wesentlich verändert haben, greift man oft auf AbsolventInnen von HAS, HAK, HTL oder Fachhochschulen zurück. Die Folge ist, dass österreichweit auf eine offene Lehrstelle zwei Lehrstellensuchende kommen – in manchen Gebieten wie etwa in Wien sind es bis zu fünfmal mehr Suchende, als es tatsächlich Angebot gibt.</p>
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Gescheiterte „Förderung“</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Als „Rezept“ gegen den Lehrstellenschwund haben SPÖ, ÖVP und in ihrer Regierungszeit vor allem die FPÖ schon vor Jahren Geldgeschenke entdeckt – natürlich an den Betrieb. Die Überlegung: Wenn das Unternehmen für jeden Lehrling einen Betrag von bis zu mehreren tausend Euro pro Jahr[1] erhält, sollte es auch bald wieder mehr Stellen geben. Freilich: eingetreten ist das nicht. Jene Betriebe, die ohnehin Lehrlinge aufnehmen wollten, freuten sich über leicht verdientes Geld – die meisten rationalisierten aber munter weiter, verlagerten die Produktion ins Ausland oder holten sich die Fach- und Hilfskräfte von dort – die EU macht‘s möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann kam aber auch die Politik darauf, dass es so nicht wirklich funktioniert. Die Arbeitslosenquote der 15- bis 25-jährigen stieg zuletzt 2005 und 2009 auf über 10 Prozent, was deutlich über dem Schnitt aller Altersgruppen liegt. Das 1998 beschlossene „Jugendausbildungssicherungsgesetz (JASG)“ soll sicherstellen, dass jene, die keine Lehrstelle bei Betrieben finden, einen Ausbildungsplatz über das AMS bekommen. Seither wurde diese „Ausbildungsgarantie“ mehrmals als neue Maßnahme verkauft. Insgesamt ist die überbetriebliche Ausbildung in den letzten Jahren stark gestiegen. Im Vorjahr waren bereits 9.488 Lehrlinge in solchen Lehrwerkstätten beschäftigt. Den größten Anteil hatten dabei die Bundesländer Steiermark (3.829) und Wien (3.508).</p>
<p style="text-align: justify;">Ziel in der überbetrieblichen Ausbildung soll es sein, in ein reguläres Lehrverhältnis zu treten – wer eine „zumutbare“ Lehrstelle ablehnt, verliert auch das Recht auf eine überbetriebliche Ausbildung. Die Regel ist freilich, dass man in der Lehrwerkstätte bleibt – „Übertrittszahlen“ in eine gewöhnliche Lehre von 10 Prozent pro Jahrgang sind schon viel. Austritte bzw. Ausschlüsse sind da wesentlich häufiger.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl man meinen könnte, dass bei einer durch das AMS gestalteten Ausbildung viele negative Aspekte der regulären Lehre wegfallen (ausbeuten statt ausbilden, unbezahlte Überstunden, Diskriminierung und Mobbing…), sind auch die überbetrieblichen Lehrwerkstätten keine „Musterbetriebe“. Vor allem bei technischen Lehrberufen wie KfZ-TechnikerIn ist das Arbeitsmaterial oft völlig veraltet; dazu kommen oft eintönige Arbeiten, weil die AusbildnerInnen mit den großen Gruppen überfordert sind. Von der tatsächlichen beruflichen Praxis sind die Ausbildungsangebote oft weit entfernt. Dabei werden entgegen der Versprechungen, jeder würde einen Platz in einer Lehrwerkstätte erhalten, nicht alle aufgenommen: In „Berufsorientierungs- und Coachingmaßnahmen“ wird bereits vorab ausgesiebt. Und ein Drittel der Lehrlinge lernt in den Lehrwerkstätten einen anderen als den Wunschberuf.</p>
<p style="text-align: justify;">Mittlerweile richten sich viele Träger überbetrieblicher Lehrwerkstätten (etwa „Jugend am Werk“) direkt an Unternehmen, doch einen Teil ihrer Lehrausbildung in diese auszulagern. Neben der direkten Fertigung (die eher die Ausnahme darstellt) ist dies ein weiterer Anreiz für die Betriebe, Lehrlinge nicht mehr selbst ordentlich auszubilden.</p>
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Probleme fortgesetzt</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Die Schwächen des Regelschulsystems schlagen sich auch auf die überbetrieblichen Lehrwerkstätten voll durch: Probleme mit der Sprache (sowohl mündlich als auch geschrieben) sowie mit Mathematik wirken sich verständlicherweise erst recht negativ bei der Erlernung von Fähigkeiten aus, die einer Fachsprache bedürfen. Da ein Großteil der Lehrlinge aus einkommensschwachen Familien kommt, reichen die 240 Euro Entschädigung im Monat[2] bei weitem nicht aus. Dazu kommen dann Geldabzüge für Zuspätkommen. Dabei unterscheidet sich die Arbeit oft nicht von der in größeren Betrieben – aber während die Regierung für diese „Lehrlingsförderung“ im Millionenbereich ausgibt, schauen die Lehrlinge selbst durch die Finger.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass staatliche Lehrwerkstätten zwar eine Alternative zu völliger Ausbildungslosigkeit vieler Jugendlicher bieten, aber auch einen bequemen Anlass für Unternehmen darstellen, die Lehre „auszulagern“. Probleme werden so jedenfalls keine gelöst. Und dass die mindesten Standards wie Höhe der Lehrlingsentschädigung, Recht auf Jugendvertrauensrat und der Schutz vor Geldstrafen auch hier greifen sollten, wäre eigentlich eine Selbstverständlichkeit – aber das würde ja Geld kosten, das die Regierung der Herrschenden lieber für Bankenrettungspakete und Lehrherrenförderung ausgibt.</p>
<div style="text-align: justify;" align="center">
<hr align="center" size="1" width="100%" />
</div>
<p style="text-align: justify;">[1] Eine Berechnung des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft summiert die maximale Fördersumme ohne regionale Programme, Mädchenförderung etc. pro Lehrstelle auf 2.632 Euro/Jahr. Siehe: Birgit Lenger (ibw), Roland Löffler (öibf), Helmut Dornmayr (ibw): Jugendliche in der überbetrieblichen Berufsausbildung, Wien 2010</p>
<p style="text-align: justify;">[2] Natürlich kein Weihnachts- und Urlaubsgeld; Steigerung erst ab dem 3. Lehrjahr. Das ist deutlich weniger als die reguläre Mindestlehrlingsentschädigung in den jeweiligen Berufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Für ein Einkommen zum Auskommen!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/10/272/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 14:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum Lehrstellen, harte Arbeit, Überstunden, geringe Entlohnung, Mobbing und triste Zukunftsaussichten&#8230; Der Alltag für uns arbeitende Jugendliche sieht nicht gerade rosig aus. Die Wirtschaftskrise wurde von den Unternehmen ausgenützt um die wenigen Rechte und Sicherheiten, die uns geblieben sind, noch&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/10/272/">Weiterlesen<span> Für ein Einkommen zum Auskommen!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kommunistischejugend.at/neu/wp-content/uploads/2011/10/schraubenschl%C3%BCssel-1.png"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" title="schraubenschlüssel-1" src="https://kommunistischejugend.at/neu/wp-content/uploads/2011/10/schraubenschl%C3%BCssel-1.png" alt="" width="164" height="164" /></a>Kaum Lehrstellen, harte Arbeit, Überstunden, geringe Entlohnung, Mobbing und triste Zukunftsaussichten&#8230; Der Alltag für uns arbeitende Jugendliche sieht nicht gerade rosig aus. Die Wirtschaftskrise wurde von den Unternehmen ausgenützt um die wenigen Rechte und Sicherheiten, die uns geblieben sind, noch mehr aufzuweichen.</p>
<p>Und am meisten trifft das immer jene, die sich am wenigsten wehren können. Die Lehrlinge zum Beispiel. Man kann von Glück reden, wenn man im Betrieb nicht für „ausbildungsfremde Tätigkeiten“ herhalten muss. Als billige Putzkraft etwa, oder für den Chef Rasenmähen. Aber selbst dann ist es meist kein schönes Leben. Das verrät der Blick in die Geldbörse. Im ersten Lehrjahr bekommt man oft nicht einmal genug fürs Essen gehen. Als Elektrotechniker erhält man knappe 445 Euro, als Bäckerlehrling gar nur 365 Euro netto.</p>
<p>Dabei fordert die Konsumgesellschaft uns immer mehr ab. Handyrechnungen, Mopedführerschein, Versicherung. Das alles kostet Geld. Und laufend wird alles teurer. Dabei gibt es Lehrberufe, bei denen der Kollektivvertrag seit Jahren nicht mehr angepasst wurde. Es bleibt einem also immer weniger zum Leben. Von einer eigenen Wohnung, wirklicher Unabhängigkeit kann man trotz mancher Beihilfen oft nur träumen.</p>
<p><strong>Wir fordern:</strong></p>
<ul>
<li>500 Euro mindestens für Lehrlinge im ersten Lehrjahr!</li>
<li>Alle Lehrlingsentschädigungen mindestens um 50 Prozent erhöhen!</li>
<li>6 Wochen Urlaub für alle!</li>
</ul>
<p><strong>Widerstandstipps:</strong></p>
<ul>
<li>Diskutiert mit euren KollegInnen über eure Rechte, tretet der Gewerkschaft bei und überlegt Kampfmaßnahmen gegen Ungerechtigkeiten.</li>
<li>Engagiert euch im Jugendvertrauensrat/Betriebsrat und setzt euch für eine kämpferische Interessensvertretung ein!</li>
<li>Unterstützt bzw. beteiligt euch an Demonstrationen, Betriebsversammlungen und Streiks!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Österreich sucht den Superlehrling?</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/04/osterreich-sucht-den-superlehrling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:55:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ob die Lehrlingsausbildung an sich für die meisten nicht schon hart genug wäre, wird auch noch der Antritt einer Lehre zunehmend schwieriger. Es gibt immer mehr arbeitssuchende Jugendliche und immer weniger Lehrstellen. Dieser Zustand führt dazu, dass AnwärterInnen für&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/04/osterreich-sucht-den-superlehrling/">Weiterlesen<span> Österreich sucht den Superlehrling?</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/AJugend_klein.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" title="AJugend_klein" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/AJugend_klein-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>Als ob die Lehrlingsausbildung an sich für die meisten nicht schon hart genug wäre, wird auch noch der Antritt einer Lehre zunehmend schwieriger. Es gibt immer mehr arbeitssuchende Jugendliche und immer weniger Lehrstellen. Dieser Zustand führt dazu, dass AnwärterInnen für Lehrstellen sich einem Hürdenlauf unterziehen müssen, der einem entwürdigendem Casting gleichkommt.Die Lehre wird zwar in der öffentlichen Meinung immer attraktiver, die Stellenausschreibungen wirken wie Werbespots, aber für den Großteil bleiben es leere Versprechungen. Das Recht auf Arbeit wird den meisten jungen Menschen verwehrt. Das Beispiel von Christian (Name v.d. Red. geändert), 17 Jahre, schildert, wie es zu vielen Jugendlichen in Österreich ergeht.</p>
<p>VW: Christian, wie lange suchst du bereits eine Lehrstelle?</p>
<p>Ch: Bald sind es zwei Jahre.</p>
<p>VW: Gibt es einen Bereich, der dich besonders interessieren würde?</p>
<p>Ch: Da mich die Bearbeitung von Metall schon immer fasziniert hat, wollte ich Maschinenbautechniker werden, will ich eigentlich nach wie vor, aber nachdem ich ein halbes Jahr in dem Bereich nichts gefunden habe, dachte ich mir, ich muss wohl nehmen was kommt.</p>
<p>VW: Hast du deine Suche ausgeweitet?</p>
<p>Ch: Gezwungenermaßen. Ich dachte mir, bevor ich gar nichts habe, versuche ich es alternativ in der Holzbranche, ohne Erfolg. Gastgewerbe und Dienstleistung hab ich bisher ausgespart, weil das einfach nichts für mich ist.</p>
<p>VW: Wie wurden die Absagen begründet?</p>
<p>Ch: Unterschiedlich, meistens, dass sie entweder gar keine oder aktuell keine Lehrlinge aufnehmen. Die haben nur ein bestimmtes Kontingent. Am ärgsten war, was mir erst vor kurzem passiert ist. Da hab ich mich bei einem großen Konzern beworben, die nehmen da 100 Bewerbungen entgegen, nach der Prüfung kommen 40 weiter und im Endeffekt nehmen sie nur zehn Lehrlinge auf. Da muss man verschiedene Prüfungen machen und da wird dann ausgesiebt. Ich habe bei solchen Auswahlverfahren schon ein paar Mal mitgemacht und da fühlst du dich nachher wie der letzte Idiot, weil es wirklich nicht einfach ist durchzukommen. Vor allem versteh ich nicht, wozu man eine Prüfung ablegen soll, BEVOR man die Lehre antritt. Eigentlich sollte das 9. Schuljahr reichen, denkt man.</p>
<p>VW: Werden einem außer den Auswahlverfahren noch andere Steine in den Weg gelegt?</p>
<p>Ch: Ja, da gibt es noch andere Schikanen. Zum Beispiel, was bei der letzten Geschichte am ärgerlichsten war, dass ich diesmal gar nicht erst soweit gekommen bin, weil meine Anmeldung irgendwie verloren gegangen ist. Als ich nachgefragt habe, warum ich noch keine Infos erhalten habe, wurde mir gesagt, dass keine Anmeldung vorliegt und das wahrscheinlich mit einem Serverdefekt zusammenhängt. Und obwohl die Anmeldung noch innerhalb der Frist war, nahmen sie sie nicht mehr entgegen. Da hab ich mich schon ziemlich verarscht gefühlt. Vor allem, da schreiben sie ständig großartig aus, von wegen „deine Lehre, deine Zukunft“, dabei kommt man nicht mal soweit. Nur weil die Konzerne nicht mehr in Lehrlingsausbildung investieren wollen, müssen wir uns als Bittsteller zum Affen machen.</p>
<p>VW: Danke für das Gespräch!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bist auch du arm?</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/03/bist-du-auch-arm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 14:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektivvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[Die aktuelle Armutsgrenze in Österreich liegt bei 994 Euro im Monat. „Schließlich bin ich ein einfacher Mensch. Schauen Sie sich nur meine billige Swatch-Uhr an. Mir reichen 10.000 Euro im Monat.“ (Mirko Kovats, österreichischer Unternehmer und selbsternannter „Turbokapitalist“ im Format-Interview,&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/03/bist-du-auch-arm/">Weiterlesen<span> Bist auch du arm?</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/Bist-auch-du-arm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" title="Bist-auch-du-arm" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/Bist-auch-du-arm-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Die aktuelle Armutsgrenze in Österreich liegt bei 994 Euro im Monat.</p>
<p>„Schließlich bin ich ein einfacher Mensch. Schauen Sie sich nur meine billige Swatch-Uhr an. Mir reichen 10.000 Euro im Monat.“ (Mirko Kovats, österreichischer Unternehmer und selbsternannter „Turbokapitalist“ im Format-Interview, Herbst 2010)</p>
<p><strong>Lehrjahre sind keine Herrenjahre? Nicht mit uns!</strong></p>
<p><strong>Musst du auch … massenhaft für die Berufsschule lernen?</strong></p>
<p><strong>Wusstest du, dass …dein Chef für deinen Erfolg bei der LAP eine Prämie bis zu 250 Euro kassiert?</strong></p>
<p><strong>Musst du auch … oft unentgeltliche Überstunden machen?</strong></p>
<p><strong>Wusstest du, dass … das unter 18 Jahre grundsätzlich verboten ist und dir dafür 50% extra zustehen?</strong></p>
<p><strong>Musst du auch … immer wieder Wochenend- und Feiertagsschichten schieben?</strong></p>
<p><strong>Wusstest du, dass … du im Regelfall laut deinem KV dafür Zuschläge bis zu 100% erhalten musst?</strong></p>
<p>Kein Einkommen zum Auskommen, ganz unten in der Betriebshierarchie und die ohnehin wenigen Rechte werden noch mit Füßen getreten. So sieht der Alltag der meisten Lehrlinge aus: schlechte Bezahlung und schlechte Behandlung. Wir sind aber der Meinung, dass junge arbeitende Menschen sich nicht alles gefallen lassen müssen! Wenn wir uns zusammenschließen, können wir uns besser wehren. Helfen wir uns gegenseitig, in dem wir Erfahrungen austauschen, uns gemeinsam Widerstandsformen überlegen oder einfach nur Dampf ablassen. Weil allein machen sie dich ein!</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>5. Kapitel: Aktionsprogramm</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2011/03/5-kapitel-aktionsprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 21:07:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[35 Stundenwoche]]></category>
		<category><![CDATA[KJÖ-Zukunftsprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute erleben wir frontale Angriffe des Kapitals auf die Rechte der Jugend, der arbeitenden Menschen und der Armen, gegen die es Widerstand zu organisieren gilt. Die Kämpfe, die wir momentan zu führen haben, haben demnach defensiven Charakter. Dabei geben wir&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2011/03/5-kapitel-aktionsprogramm/">Weiterlesen<span> 5. Kapitel: Aktionsprogramm</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute erleben wir frontale Angriffe des Kapitals auf die Rechte der Jugend, der arbeitenden Menschen und der Armen, gegen die es Widerstand zu organisieren gilt. Die Kämpfe, die wir momentan zu führen haben, haben demnach defensiven Charakter. Dabei geben wir aber nicht den Anspruch auf, für eine humanere, sozialere und demokratischere Gestaltung der Gesellschaft einzutreten. Die Kräfteverhältnisse in diesem Land zugunsten der ArbeiterInnenklasse zu verändern, geht einher mit offensiven Kämpfen für Reformen im Interesse der Bevölkerung. Die Forderung nach menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen und sozialer Sicherheit ist keine Träumerei, sondern durch massive Umverteilung zugunsten der arbeitenden Menschen sehr wohl möglich. In Österreich sind riesige Vermögen vorhanden, so verfügt das eine Prozent der reichsten Menschen in diesem Land über mehr als 350 Milliarden Euro. Das Geld ist also vorhanden, es ist nur in den falschen Händen. Diese Reformkämpfe markieren gleichzeitig den Weg zu einem revolutionären Bruch mit dem Kapitalismus und weisen hinüber in eine sozialistische Gesellschaft.</p>
<h3><span style="color: #ff0000;">Für gute Arbeit und ein Einkommen zum Auskommen!</span></h3>
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<li>Löhne, Gehälter, Lehrlingsentschädigungen und soziale Leistungen dürfen nicht in die Armut führen, sondern müssen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen: Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde!</li>
</ul>
<ul>
<li>Durchsetzung der gesetzlichen 35-Stundenwoche bei vollem Lohn- und Personalausgleich und schrittweise weitere Reduktion der Arbeitszeit für bessere Arbeitsbedingungen und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Sechs Wochen Urlaub für alle arbeitenden Menschen!</li>
</ul>
<ul>
<li>Wiedereinführung des Kündigungsschutzes und Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Lehrqualität für Lehrlinge durch öffentliche Lehrwerkstätten. Einführung eines Lehrlingsausbildungsfonds: Betriebe, die nicht ausbilden, müssen zahlen!</li>
</ul>
<ul>
<li>Gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer!</li>
</ul>
<ul>
<li>Verbot von Leiharbeit und aller anderen Dienstverhältnisse, die prekären Arbeitsverhältnissen Vorschub leisten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Demokratie darf nicht vor dem Werkstor enden: Erweiterte Mitbestimmung und Mitentscheidungsrechte der Belegschaften und ihrer Gewerkschaften.</li>
</ul>
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<li>Schaffung eines starken öffentlichen Wirtschaftssektors um Markt und Wettbewerb zurückzudrängen.</li>
</ul>
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<h3><span style="color: #ff0000;">Für eine Schule des 21. Jahrhunderts!</span></h3>
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<li>Geld für Bildung statt für Banken: Staatliche Investitionen für Erhalt und Ausbau des Schulwesens, kostenlose Lehr- und Lernmittel, Ausbau der SchülerInnenbeihilfen für armutsgefährdete Familien.</li>
</ul>
<ul>
<li>Demokratie in die Schule: Mitsprache der SchülerInnen bei Lehrplanerstellung und Lehrinhalten, demokratische Wahl der Landes- und BundesschülerInnenvertretung durch alle SchülerInnen!</li>
</ul>
<ul>
<li>Schluss mit der „Schulautonomie“: Die Profitinteressen privater Konzerne haben in unserer Schule und in den Lehrbüchern nichts verloren, der Staat hat für die Ausfinanzierung der Schulen zu sorgen!</li>
</ul>
<ul>
<li>Freie Bildung für alle: Eine gemeinsame Schule für alle 6- bis 15-Jährigen, Kombination von Theorie und Praxis durch die Einführung einer polytechnisch orientierten Gesamtschule.</li>
</ul>
<ul>
<li>Für’s Leben lernen statt für’s Lernen leben: Fächerübergreifendes Lernen, Projektarbeit, Förderung individueller Fähigkeiten, selbstständiges Arbeiten und soziales Lernen statt Notenzwang, Konkurrenzdruck, Frontalunterricht und Zentralmatura.</li>
</ul>
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<h3><span style="color: #ff0000;">Für freie, soziale und demokratische Unis!</span></h3>
<ul>
<li>Volle staatliche Ausfinanzierung der Universitäten ohne Kostenabwälzung auf Studierende!</li>
</ul>
<ul>
<li>Ausbau des Stipendienwesens und sozialer Unterstützungen für Studierende um soziale Schranken abzubauen und Armutsgefährdung zu verhindern.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ausbau der Betreuung für Studierende mit Kind, bessere Studienangebote für berufstätige Studierende, Schaffung günstigen Wohnraums und Ausbau der Mensensubvention.</li>
</ul>
<ul>
<li>Mitbestimmung der Studierenden an den Universitäten ausbauen!</li>
</ul>
<ul>
<li>Lehre, Forschung und Wissenschaft müssen dem Gemeinwohl verpflichtet sein und dürfen nicht am Gängelband von Konzernen gehalten werden oder reaktionären, rassistischen, sexistischen oder kriegstreiberischen Ideologien verpflichtet sein!</li>
</ul>
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<h3><span style="color: #ff0000;">Für ein soziales, demokratisches und ökologisches Österreich!</span></h3>
<ul>
<li>Die Verursacher der Krise müssen zahlen: Einführung von Vermögenssteuern und massive Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von oben nach unten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Rücknahme aller Privatisierungen und Liberalisierungen, Verstaatlichung des Finanzsektors und Vergesellschaftung der Schlüsselbereiche der Wirtschaft und der Daseinsvorsorge.</li>
</ul>
<ul>
<li>Menschen statt Profite: Vollbeschäftigung, sozialer Fortschritt und steigender Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung als erklärtes Ziel der Wirtschaftspolitik.</li>
</ul>
<ul>
<li>Rücknahme aller Kürzungen im Sozial-, Gesundheits- und Pensionssystem und Ausbau eines wirksamen sozialen Netzes.</li>
</ul>
<ul>
<li>Aufbau einer naturverträglichen, ressourcensparenden und ökologischen Wirtschafts- und Lebensweise.</li>
</ul>
<ul>
<li>Restlose Beseitigung aller Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der sexuellen Orientierung oder (a-)religiösen Überzeugung.</li>
</ul>
<ul>
<li>Völlige Trennung von Staat und Kirche.</li>
</ul>
<ul>
<li>Verbot und Zerschlagung aller faschistischen Organisationen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Austritt Österreichs aus allen Militärbündnissen und Wiederherstellung der Neutralität.</li>
</ul>
<ul>
<li>Austritt aus der EU und Nichtigerklärung ihrer sozialfeindlichen, neoliberalen und militaristischen Verträge als Grundlage für eine Politik, die die Interessen der arbeitenden Bevölkerung sowie internationale Solidarität zu ihren Leitlinien erklärt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Internationale Durchsetzung sozialer, demokratischer und ökologischer Standards.</li>
</ul>
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