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	<title>Oberösterreich &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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	<title>Oberösterreich &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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		<title>Kein Platz für Nazis: Gemeinsam auf die Straße gehen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 18:35:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Braunau]]></category>
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					<description><![CDATA[Waffen- und Drogenhandel, Einbrüche, Raubüberfälle, Brandanschläge, illegale Prostitution und Körperverletzungen… -All das wird dem oberösterreichischen Neonazi-Netzwerk „Objekt 21“ vorgeworfen. Obwohl AntifaschistInnen von Anfang an auf die Gefährlichkeit dieser rechtsextremen Organisation hingewiesen hatten, wurde man bei Verfassungsschutz und Polizei erst Anfang&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/04/kein-platz-fur-nazis-gemeinsam-auf-die-strase-gehen/">Weiterlesen<span> Kein Platz für Nazis: Gemeinsam auf die Straße gehen!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/04/braunau.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" alt="braunau" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/04/braunau-300x300.jpg" width="300" height="300" /></a>Waffen- und Drogenhandel, Einbrüche, Raubüberfälle, Brandanschläge, illegale Prostitution und Körperverletzungen… -All das wird dem oberösterreichischen Neonazi-Netzwerk „Objekt 21“ vorgeworfen. Obwohl AntifaschistInnen von Anfang an auf die Gefährlichkeit dieser rechtsextremen Organisation hingewiesen hatten, wurde man bei Verfassungsschutz und Polizei erst Anfang dieses Jahres aktiv. Doch selbst die schlimmsten Befürchtungen antifaschistischer Recherchen wurden bei weitem übertroffen: 200 Mitglieder zählte das Netzwerk, bei Hausdurchsuchungen wurden Munition, Kriegsmaterial und Waffen – darunter Maschinenpistolen – gefunden. Also alles andere als „Lausbubenstreiche“.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch wenige Wochen vor dem Bekanntwerden, weist die oberösterreichische Landes-ÖVP alle Aufforderungen, die Neonazi-Szene genauer zu beobachten, entschieden zurück, angeblich „nicht nötig“. Doch die Machenschaften des Neonazi-Netzwerks „Objekt 21“ sind nur der Gipfel der rechtsextremen Aktivitäten in Oberösterreich, auch in Braunau gibt es seit vielen Jahren eine überaus große und aktive Neonazi-Szene.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Wenn so viele schweigen, müssen wir noch lauter schreien!</h4>
<p style="text-align: justify;">Braunau hat als Geburtsstadt des größten Massenmörders der Geschichte bekanntermaßen ein besonders schweres historisches Erbe zu tragen. Der Gedenkstein vor Hitlers Geburtshaus erinnert uns an unsere Verantwortung, nie wieder tatenlos zuzusehen, wenn Nazis und Ewiggestrige ihr Unwesen in Österreich treiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im vergangenen Jahr war die Diskussion rund um das besagte Haus wieder voll entbrannt, die Aussagen so mancher Lokalpolitiker waren dabei nicht nur entbehrlich, sondern legten auch den Anschein nahe, als möchte man den Mantel des Schweigens über die Vergangenheit legen. Wir wollen die Vergangenheit aber nicht verdrängen, sondern wir wollen zeigen, dass wir aus ihr gelernt haben! Deshalb ist es auch unser Anliegen, gerade rund um den Geburtstag Adolf Hitlers ein deutliches und lautstarkes Zeichen gegen Rechtsextreme und Neonazis zu setzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der jährlich stattfindenden antifaschistischen Demonstration in Braunau wollen wir aber nicht nur Zeichen setzen, wir wollen endlich Taten sehen: Es gibt dringenden Handlungsbedarf gegen die extreme Rechte – nicht nur hier in Braunau, sondern überall anderswo in Oberösterreich auch. Und davor dürfen weder Politik noch Behörden die Augen verschließen! Auch deshalb gehen wir am 20. April gemeinsam auf die Straße!</p>
<h4 style="text-align: justify;">Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft</h4>
<p style="text-align: justify;">Gerade in Zeiten der Krise verspüren die braunen Rattenfänger wieder Aufwind. Antisemitismus, Diskriminierung und Rassismus werden zu „Rezepten“ der Krisenbewältigung. Wenn der Abbau von sozialen und demokratischen Rechten bis an die Spitze getrieben wird, setzt die extreme Rechte mit ihrer Hetze an. Schamlos werden die berechtigten Sorgen und Zukunftsängste der Menschen missbraucht und doch soll das nur den Blick auf die wahren Verursacher der Krise verschleiern: Diejenigen, die die Profite der Unternehmen vor die Bedürfnisse der Menschen stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wir lassen uns nicht auseinanderdividieren: Darum ist unser Protest gegen Rechts gleichzeitig auch ein gemeinsamer Kampf für soziale Gerechtigkeit und somit für eine Zukunft, in der nicht Profitstreben sondern die Bedürfnisse und Interessen aller Menschen im Vordergrund stehen!</p>
<h3 style="text-align: justify;">Braunau gegen Nazischläger und Hitler-Pilger!</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Bündnis „braunau gegen rechts“ ruft am 20. April 2013 zu einem breiten und entschlossenen antifaschistischen Protest auf: Gehen wir gemeinsam auf die Straße und setzen wir ein starkes Zeichen dafür, dass Neonazis in unserer Stadt keinen Platz haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Demoaufruf vom <a href="https://www.braunau-gegen-rechts.at/">Bündnis &#8222;braunau gegen rechts&#8220;</a></p>
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		<title>20. April 2013 in Braunau: KEIN PLATZ FÜR NAZIS!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/02/20-april-2013-in-braunau-kein-platz-fur-nazis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 23:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Waffen- und Drogenhandel, Einbrüche, Raubüberfälle, Brandanschläge, illegale Prostitution und Körperverletzungen… -All das wird dem oberösterreichischen Neonazi-Netzwerk „Objekt 21“ vorgeworfen. Obwohl AntifaschistInnen von Anfang an auf die Gefährlichkeit dieser rechtsextremen Organisation hingewiesen hatten, wurde man bei Verfassungsschutz und Polizei erst Anfang&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/02/20-april-2013-in-braunau-kein-platz-fur-nazis/">Weiterlesen<span> 20. April 2013 in Braunau: KEIN PLATZ FÜR NAZIS!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/02/IMG_7198.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1264" alt="IMG_7198" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/02/IMG_7198-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/02/IMG_7198-300x200.jpg 300w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/02/IMG_7198-800x534.jpg 800w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/02/IMG_7198-768x512.jpg 768w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/02/IMG_7198-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Waffen- und Drogenhandel, Einbrüche, Raubüberfälle, Brandanschläge, illegale Prostitution und Körperverletzungen… -All das wird dem oberösterreichischen Neonazi-Netzwerk „Objekt 21“ vorgeworfen. Obwohl AntifaschistInnen von Anfang an auf die Gefährlichkeit dieser rechtsextremen Organisation hingewiesen hatten, wurde man bei Verfassungsschutz und Polizei erst Anfang dieses Jahres aktiv. Doch selbst die schlimmsten Befürchtungen antifaschistischer Recherchen wurden bei weitem übertroffen: 200 Mitglieder zählte das Netzwerk, bei Hausdurchsuchungen wurden Munition, Kriegsmaterial und Waffen – darunter Maschinenpistolen – gefunden. Also alles andere als „Lausbubenstreiche“.</p>
<p>Noch wenige Wochen vor dem Bekanntwerden, weist die oberösterreichische Landes-ÖVP alle Aufforderungen, die Neonazi-Szene genauer zu beobachten, entschieden zurück, angeblich „nicht nötig“. Doch die Machenschaften des Neonazi-Netzwerks „Objekt 21“ sind nur der Gipfel der rechtsextremen Aktivitäten in Oberösterreich, auch in Braunau gibt es seit vielen Jahren eine überaus große und aktive Neonazi-Szene.</p>
<h3>Wenn so viele schweigen, müssen wir noch lauter schreien!</h3>
<p>Braunau hat als Geburtsstadt des größten Massenmörders der Geschichte bekanntermaßen ein besonders schweres historisches Erbe zu tragen. Der Gedenkstein vor Hitlers Geburtshaus erinnert uns an unsere Verantwortung, nie wieder tatenlos zuzusehen, wenn Nazis und Ewiggestrige ihr Unwesen in Österreich treiben.</p>
<p>Im vergangenen Jahr war die Diskussion rund um das besagte Haus wieder voll entbrannt, die Aussagen so mancher Lokalpolitiker waren dabei nicht nur entbehrlich, sondern legten auch den Anschein nahe, als möchte man den Mantel des Schweigens über die Vergangenheit legen. Wir wollen die Vergangenheit aber nicht verdrängen, sondern wir wollen zeigen, dass wir aus ihr gelernt haben! Deshalb ist es auch unser Anliegen, gerade rund um den Geburtstag Adolf Hitlers ein deutliches und lautstarkes Zeichen gegen Rechtsextreme und Neonazis zu setzen.</p>
<p>Mit der jährlich stattfindenden antifaschistischen Demonstration in Braunau wollen wir aber nicht nur Zeichen setzen, wir wollen endlich Taten sehen: Es gibt dringenden Handlungsbedarf gegen die extreme Rechte – nicht nur hier in Braunau, sondern überall anderswo in Oberösterreich auch. Und davor dürfen weder Politik noch Behörden die Augen verschließen! Auch deshalb gehen wir am 20. April gemeinsam auf die Straße!</p>
<h3>Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft</h3>
<p>Gerade in Zeiten der Krise verspüren die braunen Rattenfänger wieder Aufwind. Antisemitismus, Diskriminierung und Rassismus werden zu „Rezepten“ der Krisenbewältigung. Wenn der Abbau von sozialen und demokratischen Rechten bis an die Spitze getrieben wird, setzt die extreme Rechte mit ihrer Hetze an. Schamlos werden die berechtigten Sorgen und Zukunftsängste der Menschen missbraucht und doch soll das nur den Blick auf die wahren Verursacher der Krise verschleiern: Diejenigen, die die Profite der Unternehmen vor die Bedürfnisse der Menschen stellen.</p>
<p>Aber wir lassen uns nicht auseinanderdividieren: Darum ist unser Protest gegen Rechts gleichzeitig auch ein gemeinsamer Kampf für soziale Gerechtigkeit und somit für eine Zukunft, in der nicht Profitstreben sondern die Bedürfnisse und Interessen aller Menschen im Vordergrund stehen!</p>
<h3>Braunau gegen Nazischläger und Hitler-Pilger!</h3>
<p>Das Bündnis „braunau gegen rechts“ ruft am 20. April 2013 zu einem breiten und entschlossenen antifaschistischen Protest auf: Gehen wir gemeinsam auf die Straße und setzen wir ein starkes Zeichen dafür, dass Neonazis in unserer Stadt keinen Platz haben.</p>
<blockquote><p><strong>Gemeinsam auf die Straße gehen:</strong><br />
<strong>Kein Platz für Nazis!</strong><br />
Samstag, 20. April 2012<br />
15 Uhr am Bahnhof Braunau/Inn</p></blockquote>
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		<title>„Braunau Hochburg gewalttätiger Neonazis“</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/01/braunau-hochburg-gewalttatiger-neonazis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:47:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Neonazis posieren vor Hitler-Geburtshaus &#8211; Kommunistische Jugend und Infoladen Wels dokumentieren rechtsextreme Vorfälle – „Dringendster Handlungsbedarf gegeben!“ – Demonstration am 14. April Frecher denn je treten jugendliche Neonazis in Braunau auf: Skinheads posieren vor dem Hitler-Geburtshaus für Erinnerungsfotos, Hakenkreuze werden&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/01/braunau-hochburg-gewalttatiger-neonazis/">Weiterlesen<span> „Braunau Hochburg gewalttätiger Neonazis“</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/follow.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" title="follow" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/follow-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Neonazis posieren vor Hitler-Geburtshaus &#8211; Kommunistische Jugend und Infoladen Wels</strong><strong> dokumentieren rechtsextreme Vorfälle – „Dringendster Handlungsbedarf gegeben!“ – Demonstration</strong><strong> am 14. April</strong><br />
Frecher denn je treten jugendliche Neonazis in Braunau auf: Skinheads posieren vor dem Hitler-Geburtshaus für Erinnerungsfotos, Hakenkreuze werden gleich reihenweise tätowiert, SS-Symbole offen gezeigt, AntifaschistInnen mit Mord bedroht. „Die Situation ist nicht mehr tragbar“, so Lukas Haslwanter, Sprecher der Kommunistischen Jugend aus Braunau. Der Linzer Rechtsextremismus-Experte Thomas Rammerstorfer bestätigt: „Braunau ist zur Hochburg einer neonazistischen Jugendkultur geworden. So sch<strong></strong>limm ist es wohl sonst nirgends in Österreich, das wird ihnen auch jeder Jugendarbeiter dort bestätigen“. Die Neonazis sind in verschiedenen Kameradschaften organisiert wie dem „Sturmführerkommando“. Erkennungszeichen: Alle Aktivisten haben Hakenkreuze tätowiert. Die Tatoos werden vom Braunauer Christoph B. angefertigt. Eine weitere Kameradschaft sind die „Autonomen Nationalisten Braunau“.<br />
Treffpunkt der Szene ist auch der örtliche „Thorshop“ am Kirchenplatz, in dem die unter Rechtsextremen beliebte Kleidungsmarke „Thor Steinar“ vertrieben wird. Besitzer Thoralf M. posiert auch gern mal mit seinen Jungs für Erinnerungsfotos.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Viele Aktivitäten auch im Internet &#8211; Behörden untätig</strong><strong></strong><br />
Erschreckendes fördert ein Blick auf facebook zu Tage. Hier toben sich die Jung-Nazis völlig ungeniert aus. „Ein jude sollte wie eine lampe sein hängen bei tag und brennen bei nacht“ postet etwa Hannes A. auf seiner Seite. Fast 500 FreundInnen können dies sehen, keiner widerspricht, dutzende meinen „Gefällt mir“. Auf zahlreichen Bildern posieren Neonazis, zeigen offen ihre Einstellung mit einschlägigen Abzeichen. Ein kursierendes Foto zeigt 4 Nazi-Skinheads &#8211; darunter besagter Hannes A. – vor Hitlers Geburtshaus posierend. „Die Neonazis fühlen sich völlig sicher“, meint Rammerstorfer, „und tatsächlich haben sie von den Behörden anscheinend nichts zu befürchten. Der Verfassungsschutz hat seine Arbeit mehr oder weniger eingestellt.“ Auch die lokale Polizei zeigt wenig Elan: Ein Antifaschist, der im internet mehrfach mit Mord bedroht wurde, wurde einfach vertröstet: Das sei zuwenig für eine Anzeige. Der Braunauer<strong></strong> Polizeikommandant Pumberger verkündete jüngst auch öffentlich: „Die rechtsradikale Szene im Bezirk Braunau gibt es nicht“ (<a title="https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/art14857,791905" href="https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/art14857,791905">https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/art14857,791905</a>, 05.01.2012)<br />
„Behörden und Politik müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie am rechten Auge blind<br />
sind!“, zeigt sich Haslwanter empört, „angesichts der Gewaltbereitschaft der Braunauer Neonazi-Szene braucht es am Samstag, dem 14. April 2012, einen breiten, gemeinsamen Protest gegen Rechts!“ An diesem Datum findet auch heuer wieder die jährlich stattfindende antifaschistische Demonstration des Bündnis „braunau gegen rechts“ statt. Im vergangenen Jahr <strong></strong>wurde dieser friedliche Protest von über 30 Braunauer Neonazis gestört.<strong><img decoding="async" title="gallery" src="https://kommunistischejugend.at/neu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wpgallery/img/t.gif" alt="" /></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>KJÖ Oberösterreich startet Kampagne „Gemeinsam gegen Rechts!“</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/01/kjo-oberosterreich-startet-kampagne-gemeinsam-gegen-rechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie die Schlagzeilen der letzten Wochen und Monate zeigen, sind Rechtsextremismus und Neofaschismus eine ständige Gefahr. Dieser beunruhigenden Entwicklung will die KJÖ Oberösterreich Widerstand entgegensetzen. Rückblick 2011: Rechtsextreme verspüren Aufwind „Neonazis ziehen durch ganz Europa ihre Blutspur und immer noch&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/01/kjo-oberosterreich-startet-kampagne-gemeinsam-gegen-rechts/">Weiterlesen<span> KJÖ Oberösterreich startet Kampagne „Gemeinsam gegen Rechts!“</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" title="IMG_0168" src="https://kommunistischejugend.at/neu/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0168-300x200.jpg" alt="" width="210" height="140" />Wie die Schlagzeilen der letzten Wochen und Monate zeigen, sind Rechtsextremismus und Neofaschismus eine ständige Gefahr. Dieser beunruhigenden Entwicklung will die KJÖ Oberösterreich Widerstand entgegensetzen.</p>
<h4><strong>Rückblick 2011: Rechtsextreme verspüren Aufwind</strong></h4>
<p>„<em>Neonazis ziehen durch ganz Europa ihre Blutspur und immer noch wird die rechtsextreme Bedrohung kleingeredet. Behörden und Politik müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie am rechten Auge blind sind!</em>“, zeigt sich Lukas H., Sprecher der Kommunistischen Jugend Oberösterreichs, empört.</p>
<p>Europaweit ist die rechtsextreme Szene im Vormarsch, aber gerade auch in Oberösterreich verspüren Neonazis starken Aufwind: Am Freitag, dem 22. Juli 2011, am selben Tag an dem der Rechtsextremist Anders Breivik in Norwegen 77 überwiegend Kinder und Jugendliche ermordete, schlug auch der österreichische Neonazi Johann Neumüller zu. Er wollte Österreich „von Ausländern befreien“ und attackierte deshalb mit einem Kleinkalibergewehr eine rumänische Nachbarsfamilie in Traun. Der 65-jährige Nachbar starb noch am Tatort, seine Frau und sein Sohn wurden schwer verletzt. Auch in der oberösterreichischen Bezirkshauptstadt Braunau am Inn zeigten sich Neonazis im vergangenen Jahr besonders aktiv: Ein Rechtsextremismus-Experte geht mittlerweile von über 60 aktiven Mitgliedern in der örtlichen Neonazi-Szene aus. Diese schrecken Berichten zu Folge nicht einmal noch vor dem Einsatz von Gewalt zurück. Beispielsweise attackierte ein amtsbekannter Neonazi vergangenen Sommer eine ihm völlig unbekannte Schülerin mit Pfefferspray und verletzte diese dabei so stark, dass sie im Krankenhaus versorgt werden musste. Im vergangenen Jahr störten zudem mehr als 30 Neonazis die traditionell stattfindende antifaschistische Demonstration, an der sich mehr als 400 junge Menschen beteiligten.</p>
<h4><strong>Rechtsextreme profitieren von Wirtschaftskrise </strong></h4>
<p>In der momentanen Krise des kapitalistischen Systems wird das Leben für die übergroße Mehrheit der Bevölkerung spürbar härter. -Die Löhne stagnieren, die Preise für Dinge des täglichen Gebrauchs steigen rasant an. Viele Menschen sind darüber hinaus von Armut und Arbeitslosigkeit bedroht. Und sie fragen nach den Verantwortlichen. Dass sie darauf aber die falschen Antworten erhalten, dafür wird gesorgt. Von Schreihals Strache bis zum Krone-Journalisten tönt es tausendfach, dass wahlweise muslimische ZuwandererInnen, die jüdische Ostküste, bettelnde Roma oder arbeitslose Faulenzer Schuld an der Krise wären. „<strong><em>Verantwortlich für die kapitalistische Krise ist aber nun einmal das kapitalistische System, in dem Profite wichtiger sind als Menschen</em></strong><strong>“, stellt der KJÖ-Pressesprecher klar.</strong></p>
<h4><strong>Gemeinsam gegen Rechts!</strong></h4>
<p>Der beunruhigenden Entwicklung des österreichischen Rechtsextremismus will die KJÖ Oberösterreich mit ihrer Kampagne „Gemeinsam gegen Rechts!“ Widerstand entgegensetzen. Tausende Flugblätter, Aufkleber und Plakate sollen dabei vor Schulen verteilt werden. Im Zuge der Kampagne soll auch schon für die traditionell stattfindende antifaschistische Demonstration in Braunau am Inn geworben werden, welche am Samstag, dem 14. April 2012, stattfinden wird.</p>
<p>Lukas H. abschließend: „<em><strong>Angesichts des Nazi-Terrors in Norwegen und Deutschland, aber auch aufgrund der Gewaltbereitschaft der österreichischen Neonazi-Szene braucht es breiten, gemeinsamen Protest gegen Rechts!</strong></em>“</p>
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