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	<title>Sexismus &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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	<title>Sexismus &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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		<title>Keinen Schritt zurück!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 11:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
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		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Erinnerung: 1920 wurde im Bundesverfassungsgesetz im Allgemeinen Gleichheitsgrundsatz unter Abs. 1  festgelegt, dass alle StaatsbürgerInnen vor dem Gesetz gleich sind, unabhängig von Geschlecht, Klasse, etc. Unter Abs. 2-3 bekennen sich Bund, Länder und Gemeinden zur Gleichstellung von Mann und&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2014/03/keinen-schritt-zurueck/">Weiterlesen<span> Keinen Schritt zurück!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/03/mehr_wert.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" alt="mehr_wert" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2014/03/mehr_wert.jpg" width="296" height="209" /></a>Zur Erinnerung: 1920 wurde im Bundesverfassungsgesetz im Allgemeinen Gleichheitsgrundsatz unter Abs. 1  festgelegt, dass alle StaatsbürgerInnen vor dem Gesetz gleich sind, unabhängig von Geschlecht, Klasse, etc.<br />
Unter Abs. 2-3 bekennen sich Bund, Länder und Gemeinden zur Gleichstellung von Mann und Frau sowie dazu, dass Amtsbezeichnungen das Geschlecht des Trägers / der Trägerin zum Ausdruck bringen sollen.<br />
1985 wurden geschlechtsspezifische Stellenausschreibungen im öffentlichen Dienst gesetzlich verboten.<br />
In Österreich gab es erstmals 1987 linguistische Empfehlungen zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern.</p>
<p>Das österreichische Normungsinstitut hat kürzlich auf Gegensätzliches plädiert. Nach deren Forderungen soll fortan auf weibliche Formen verzichtet werden und stattdessen mittels Generalklausel wieder auf ein einheitliches generisches Maskulinum (männliche Form, die die weibliche Personen inkludiert) zurück gegriffen werden. Außerdem sollen auch das Binnen-I sowie die weibliche Form von Akademischen Titel (Magistra/Mag.a oder Doktorin/Dr.in), die seit 1988 verankert ist, von der Bildfläche verschwinden. Diese Ablehnung stützt sich auf Seiten des österreichischen Normungsinstitutes auf die Argumentation einer sprachlich nicht korrekten Form.  Zur Folge hätte dies ein erneutes Verschwinden) der Frauen in sämtlichen Bereichen des Lebens (….) und entspricht einem Rückschritt in eine Zeit vor dem 18. Jahrhundert, als der Mann als DER Mensch gesehen wurde, und die Frau infolgedessen als eine „Sonderart“ angesehen wurde.</p>
<p>Den Menschen, die diesen Entwurf verfasst haben, ist wohl nicht bewusst, dass Sprache die Wirklichkeit mitformt und somit die Streichung von weiblichen Formen zum Verschwinden von weiblichen z.B. Leistungen beiträgt. Außerdem fühlen sich Frauen laut zahlreichen Studien weniger durch die männliche Form angesprochen und nicht „mitgemeint“ sowie dass weibliche Personen im Bewusstsein der Menschen nicht erkannt werden.</p>
<p>Ein Beispiel: „Ein Vater fuhr mit seinem Sohn im Auto. Sie verunglückten. Der Vater starb an der Unfallstelle. Der Sohn wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert und musste operiert werden. Ein diensthabendes Mitglied des ärztlichen Personals eilte in den OP, trat an den Operationstisch heran, auf dem der Junge lag, wurde kreidebleich und sagte: „Ich bin nicht imstande zu operieren. Dies ist mein Sohn.“</p>
<p>Wie viele Menschen kommen hierbei auf die Idee, dass es sich um die Mutter des Kindes handelt? Schätzungsweise nicht viele. Und das sollte ein kleiner Beweis dafür sein, wie wichtig geschlechtergerechte Sprache für die Sichtbarmachung von Frauen in der Gesellschaft und der Bewusstseinsbildung von Menschen ist.</p>
<p>Aus unserer Sicht ist Sexismus in jeglicher Form abzulehnen und strikt zurückzuweisen. Keinen Schritt zurück mehr!</p>
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		<title>Von wegen equal rights!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/10/von-wegen-equal-rights/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 10:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektivvertrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute, 8.Oktober, ist der sogenannte „equal-pay-day“. Also jener Tag, ab dem Frauen bis Ende des Jahres kein Gehalt mehr bekommen. Hört sich grotesk an, ist aber so: da Frauen im Durchschnitt beinahe ein Drittel weniger verdienen wie ihre männlichen Kollegen,&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/10/von-wegen-equal-rights/">Weiterlesen<span> Von wegen equal rights!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/10/Equal-Pay-Day-ÖGB1.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" alt="Equal Pay Day ÖGB" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/10/Equal-Pay-Day-ÖGB1.jpg" width="191" height="275" /></a>Heute, 8.Oktober, ist der sogenannte „equal-pay-day“. Also jener Tag, ab dem Frauen bis Ende des Jahres kein Gehalt mehr bekommen. Hört sich grotesk an, ist aber so: da Frauen im Durchschnitt beinahe ein Drittel weniger verdienen wie ihre männlichen Kollegen, hackeln sie dementsprechend drei Monate unbezahlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Kritiker argumentieren immer damit, dass es gesetzeswidrig sei, Frauen für die gleiche Anstellung wie Männern einen geringeren Stundenlohn zu bezahlen, da vor dem Gesetz eben beide Geschlechter gleichberechtigt sind und man möge ihnen ein solches „Beweisstück“ zeigen. Aber so blöd sind Unternehmer dann auch wieder nicht, sich strafbar zu machen, und für den exakt gleichen Arbeitsvertrag unterschiedliche Gehälter zu verteilen. Viel eher muss beachtet werden, dass Frauen in der Regel zu schlechteren Arbeitsverträgen angestellt werden, ihnen Aufstiegschancen erschwert werden oder sie in „flexibler“ Teilzeit arbeiten. Tatsächlich ist es häufig so, dass im Dienstvertrag eine Kleinigkeit unterschiedlich zu dem der männlichen Arbeitenden steht; das Gehalt allerdings um ein Viertel geringer, obwohl sie in der Praxis die gleiche Arbeit machen!</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Entwicklung ist zu beobachten: Frauen sind nicht nur aus oben genannten Gründen ökonomisch benachteiligt, sondern auch dadurch, dass ganze Branchen schlechte Dienstverhältnisse mit sich bringen. Nämlich die „typisch weiblichen“ wie der Einzelhandel, die Sozialarbeit und zunehmend auch die Leiharbeit. Eine Supermarktkassiererin hebt pro Tag um die 600 kg, ist öffentlichem Druck ausgesetzt und fängt man einmal ein Gespräch mit ihr an, so stellt sich schnell heraus, dass es kaum einen Supermarkt ohne permanenten Personalmangel gibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Doch es reicht nicht, all diese Missstände nur einmal im Jahr, dem equal-pay-day, aufzuzeigen. Der Kampf ist 365 days a year! In diesem Sinne: auf in einen heißen Herbst für die Kollektivvertragsverhandlungen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Schule: ein Ort des emanzipierten Lernens?</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/05/die-schule-ein-ort-des-emanzipierten-lernens-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2013 21:23:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wir alle als Mitglieder in einer Gesellschaft, stehen natürlich auch Lehrerinnen und Lehrer unter deren Einfluss. Die Wertvorstellungen im Kapitalismus, in dem wir leben, bekommen wir schon in unseren Kinderjahren mit in die Wiege gelegt. Dadurch trägt auch der&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/05/die-schule-ein-ort-des-emanzipierten-lernens-2/">Weiterlesen<span> Die Schule: ein Ort des emanzipierten Lernens?</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/04/Patr_small.gif"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" alt="Patr_small" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2013/04/Patr_small.gif" width="274" height="193" /></a>Wie wir alle als Mitglieder in einer Gesellschaft, stehen natürlich auch Lehrerinnen und Lehrer unter deren Einfluss. Die Wertvorstellungen im Kapitalismus, in dem wir leben, bekommen wir schon in unseren Kinderjahren mit in die Wiege gelegt. Dadurch trägt auch der Schulunterricht zur Aufrechterhaltung der männlichen Dominanz sowie der Geschlechterstereotypen in unseren Schulen und schlussendlich in unserer Welt bei.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Was alles so schief läuft…</h4>
<p style="text-align: justify;">Studien zufolge schenken Professorinnen und Professoren Jungs viel mehr Aufmerksamkeit. Ob diese nun durch Ermahnungen oder Lob erfolgt, die Klassenkollegen erhalten auf alle Fälle mehr Rückmeldungen auf ihre Leistungen, auf ihr Verhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso behaftet von Vorurteilen sind die Eigenschaften, die Schülerinnen und Schüler angeblich an den Tag legen. Schülerinnen werden oft als untalentiert, aber fleißig, Schüler hingegen als begabt, aber faul, angesehen. Diese Zuschreibungen beeinflussen klarerweise Erklärungen von Misserfolg und Erfolg. Sie spielen bei der Entwicklung des Selbstbewusstseins eine große Rolle.</p>
<p style="text-align: justify;">Oft heißt es, Intelligenz und Kreativität führen bei Burschen zu positiven Leistungen, Faulheit oder fehlende Motivation zu negativen. Bei den Mädels hingegen sind Fleiß und Ordnung maßgeblich für Erfolg, Inkompetenz für Misserfolg.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch erreichen Schülerinnen meistens bessere Noten, sind in größerer Anzahl auf Gymnasien und Realschulen vertreten und erreichen höhere Abschlüsse.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz ihrer besseren Zugangschancen zu Hochschulen und in die Arbeitswelt, finden junge Frauen noch schwerer gut bezahlte Jobs und gehen häufig Berufen mit keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten nach. Die zukunftsträchtigen Domäne sind immer noch großteils von Männern besetzt, denn in der Schule werden Mädchen kaum zu solchen ermutigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Frauen befürchten den inneren Konflikt zwischen Beruf und Familie, die Doppelbelastung. Diese ist in unserer Gesellschaft typisch weiblich und wird als individuelles Problem jeder einzelnen Frau gesehen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">in Schulbüchern und Lehrplänen</h4>
<p style="text-align: justify;">Im Unterricht wird die Ungleichberechtigung der Frauen selten thematisiert. Kaum fällt das Wort „Doppelbelastung“ in Schulstunden. Auch über bedeutende Frauen bekommt man dort wenig zu hören. So werden den Schülerinnen kaum Möglichkeiten zur Identifikation, beziehungsweise den Schülern zur Auseinandersetzung mit starken Frauen gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Mädchen werden öfters dazu aufgefordert sich „angemessen“ zu verhalten. Selbstbewusstes Auftreten wird oft als „unerzogenes Zurückreden“ abgestempelt. So werden Schülerinnen in eine gewisse Rolle gedrängt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso bei den späteren Kompetenzen am Arbeitsmarkt wird von Frauen vor allem soziales Verhalten erwartet. Jungs hingegen werden stark in technischen Bereichen gefördert.</p>
<p style="text-align: justify;">Das macht sich auch bemerkbar an den verschiedenen Schultypen. An technischen Schulen, wie der HTBL, sind nur wenige Schülerinnen, an pädagogischen jedoch, wie der BAKIP, sind die Männer stark in der Unterzahl.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Was dagegen tun? Was tun!</h4>
<p style="text-align: justify;">Um diese Rollenklischees aufzubrechen, müssen sie im Unterricht, in der Schule Thema werden. Vor allem in Ausbildungsstätten, in denen ein großer Teil der Erziehung und Sozialisation passiert, muss zu einer Chancengleichheit in der Entwicklung von allen Menschen hingearbeitet werden. Alle Bereiche in unserer Gesellschaft müssen in diese Richtung hingehend verändert werden. Doch uns als wirklich solidarische, freie und gleichberechtigte Menschen wird es nur in einer Welt ohne Ausbeutung geben. Deshalb kämpfen wir Kommunistinnen und Kommunisten für ein System ohne Unterdrückung!</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Sara Noémie, Kapfenberg</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>9.3.: love sex, hate sexism!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/02/9-3-love-sex-hate-sexism/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 23:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Frauenkampagne von KJÖ und KSV neigt sich ihrem Ende zu. Klar ist für uns: das Thema hat sich damit nicht erledigt. Zahlreiche Aktionen in ganz Österreich haben dazu beigetragen die Ausbeutung von Frauen und Mädchen im Kapitalismus in die&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/02/9-3-love-sex-hate-sexism/">Weiterlesen<span> 9.3.: love sex, hate sexism!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frauenkampagne von KJÖ und KSV neigt sich ihrem Ende zu. Klar ist für uns: das Thema hat sich damit nicht erledigt. Zahlreiche Aktionen in ganz Österreich haben dazu beigetragen die Ausbeutung von Frauen und Mädchen im Kapitalismus in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir haben viel gearbeitet und im Rahmen der Kampagne viel gelernt. Und auch wenn der Abschluss der Kampagne natürlich nicht das Ende unseres Kampfes bedeutet, denken wir, dass das mit einem ordentlichen Knall gefeiert gehört.</p>
<p>Deshalb haben wir mal wieder weder Kosten noch Mühen gescheut, Bäume für euch ausgerissen und ein Spitzenprogramm auf die Beine gestellt:</p>
<p><strong>Tapete &amp; Crying Wölf [rap, chanson, punk &#8211; Berlin]</strong></p>
<p><strong>Atomique / P.tah / Con [dubstep, rap, grime &#8211; Wien]</strong></p>
<p><strong>EsRap [hiphop &#8211; Wien]</strong></p>
<p><strong>Dogmatismus DJane-Team [trash, hiphop, tanzbares &#8211; Wien]</strong></p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>Hard Facts:</p>
<p>Einlass: 20:00<br />
Beginn: 21:00<br />
Eintritt: 8 Euro Spende</p>
<p>ATIGF-Saal im EKH (Achtung, beim Eingang links die Stiegen rauf!)<br />
Wielandgasse 2-4, 1100 Wien<br />
(z.B. U1 Keplerplatz)</p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>Tapete &amp; Crying Wölf<br />
[rap, chanson, punk &#8211; Berlin]</p>
<p>Leute verwechselten die Konsequenz hinter meiner Improvisation mit Marktstrategien und Masterplänen. Diese armen Verwirrten projizierten ihre primitive Vorstellung von Erfolg auf die komplexen Sinnzusammenhänge meiner Lebensphilosophie. Ich sprach von Fleiß und Gerechtigkeit und sie verstanden Faulheit und Diebstahl. Ich warnte vor dem Feind und sie sahen einen Angriff auf ihre Integrität.” (Tapetotsefuzius)<br />
Tapete rappt und singt in erster Linie auf seine selbst produzierten qualitativ äußerst hochwertigen Instrumentals, die osteuropäische Folklore-, Elektro- und Jazzelemente vereinen. Live ist er mit Crying Wölf unterwegs, dessen Chaos Country Stimme dem Rap, Chanson, Punk-Style die letzte Würze verleiht. Nach über 300 gemeinsamen Auftritten sind Tapete &amp; Crying Wölf immernoch ein eingespieltes, von den Regeln des Marktes, unabhängiges Team, dass Live immer voll reinbuttert.</p>
<p><a href="httpss://www.facebook.com/TAPETEBERLIN" target="_blank" rel="nofollow">httpss://www.facebook.com/<wbr />TAPETEBERLIN</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.tapeteberlin.de%2F&amp;h=5AQEdCoB5&amp;s=1" target="_blank" rel="nofollow nofollow">https://<wbr />www.tapeteberlin.de/</a></p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>Atomique / P.tah / Con<br />
[dubstep, rap, grime &#8211; Wien]</p>
<p>Die Mcees P.tah und Con auf Produktionen des umtriebigen Dj- und Produzenten-Teams Atomique. (Dub:iouz, Duzz Down San)</p>
<p><a href="httpss://www.facebook.com/Atomique.P.tah.Con" target="_blank" rel="nofollow">httpss://www.facebook.com/<wbr />Atomique.P.tah.Con</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fatomiqueptahcon.bandcamp.com%2F&amp;h=tAQEO49R6&amp;s=1" target="_blank" rel="nofollow nofollow">https://<wbr />atomiqueptahcon.bandcamp.co<wbr />m/</a></p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>EsRap<br />
[hiphop &#8211; Wien]</p>
<p>EsRap so nennen sich die zwei Künstler (Enes &amp; esra) die in Deutsch/Türkischen Sprachraum Ihre Texte Präsentieren. Enes und Esra (EsRap), nehmen sich kein Blatt vor dem Mund um Ihre Meinung zu der Österreichischen Politik kund zu machen. Die zwei Geschwister stellen sich den sozialkritischen Themen und hoffen den einen oder anderen zum Nachdenken zu bringen.</p>
<p><a href="httpss://www.facebook.com/ESRAP.djreco" target="_blank" rel="nofollow">httpss://www.facebook.com/<wbr />ESRAP.djreco</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.myspace.com%2Fesrap59&amp;h=fAQEtI6Io&amp;s=1" target="_blank" rel="nofollow nofollow">https://www.myspace.com/<wbr />esrap59</a></p>
<p>★★★★★★★★★★★★★★★★★★★★</p>
<p>Dogmatismus DJane-Team<br />
[trash, hiphop, tanzbares &#8211; Wien]</p>
<p>Als krönenden Abschluss des Abends erwartet uns noch verkürzte Musikkritik mit dem Dogmatismus DJane-Team, das mit einer wohlfeinen Mischung des Besten und Schlechtesten aus der Musikgeschichte auffahren wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>9.3.: Sexismus auf der Anklagebank</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/02/9-3-sexismus-auf-der-anklagebank/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 23:52:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach wie vor verdienen Frauen für die gleiche Arbeit um 25 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Werbeindustrie und Pornos vermitteln Tag für Tag, dass frau gefälligst untertänig zu sein hat. Noch immer glauben viele, dass Hausarbeit und Kinderbetreuung reine&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/02/9-3-sexismus-auf-der-anklagebank/">Weiterlesen<span> 9.3.: Sexismus auf der Anklagebank</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/04/anklagebank.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1391" alt="anklagebank" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/04/anklagebank-300x213.jpg" width="300" height="213" /></a>Nach wie vor verdienen Frauen für die gleiche Arbeit um 25 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Werbeindustrie und Pornos vermitteln Tag für Tag, dass frau gefälligst untertänig zu sein hat. Noch immer glauben viele, dass Hausarbeit und Kinderbetreuung reine Frauensache sind. Und jetzt müssen wir uns im 21. Jahrhundert auch noch mit der Diskussion herumschlagen, ob Po-Grapschen überhaupt sexuelle Belästigung darstellt.</p>
<p>Wir haben endgültig genug davon – und verurteilen jede Form von Frauendiskriminierung! Gleichzeitig treten wir für eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus ein, die erst die Grundlage für völlige Gleichberechtigung schafft. Wenn du – egal ob Frau oder Mann – das siehst wie wir, laden wir dich herzlich zur Veranstaltung “Sexismus auf der Anklagebank” mit<a href="https://kommunistischejugend.at/?p=2213"> anschließendem Konzert</a> ein.</p>
<p>Angeklagte:</p>
<p>Eine FPÖ-Politikerin, die prügelnde Ehemänner beschützen will.</p>
<p>Konzerne, die mit Lohnbenachteiligung ihre Profite auffetten.</p>
<p>Der österreichische Staat, der gar keine Gleichberechtigung will.</p>
<p>And the whole damned capitalist system!</p>
<p>Wo? Wien – ATIGF-Saal / EKH,  Wielandgasse 2-4</p>
<p>Wann? 9.3. 16:00</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit der indischen Protestbewegung gegen Frauenmisshandlungen</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/02/solidaritat-mit-der-indischen-protestbewegung-gegen-frauenmisshandlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 23:37:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Moment in Deinem Leben, der alles verändert. Wie sehr ein ungeplantes Ereignis das eigene Leben und das anderer verändern kann, sehen wir an den Geschehnissen der letzten Zeit in Indien. Mitte Dezember war die 23-jährige Medizinstudentin auf dem Weg&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/02/solidaritat-mit-der-indischen-protestbewegung-gegen-frauenmisshandlungen/">Weiterlesen<span> Solidarität mit der indischen Protestbewegung gegen Frauenmisshandlungen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/02/demo_indien.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" alt="demo_indien" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/02/demo_indien-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Der Moment in Deinem Leben, der alles verändert</strong>. Wie sehr ein ungeplantes Ereignis das eigene Leben und das anderer verändern kann, sehen wir an den Geschehnissen der letzten Zeit in Indien.</p>
<p style="text-align: justify;">Mitte Dezember war die 23-jährige Medizinstudentin auf dem Weg nach Hause und stieg mit ihrem Freund in einen kleinen, angeblich „privaten“ Bus. Innerhalb kürzester Zeit wurde sie von den sechs anwesenden Männern brutal mit einer Eisenstange geschlagen  und vergewaltigt; ihr Freund wurde ebenfalls außer Gefecht gesetzt. Anschließend wurden beide aus dem fahrenden Bus geworfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Lebensgefährlich verletzt und nackt am Straßenrand zurückgelassen, wurde sie von den Passanten zuerst liegen gelassen. Gelandet in einer Klinik in Singapur, kämpfte sie zahlreiche Tage um ihr junges Leben. In der Zwischenzeit machten sich vielerorts in Indien bereits Proteste breit.</p>
<p style="text-align: justify;">Als das Opfer der Vergewaltigung am 28. Dezember ihren schweren Verletzungen unterlag, eskalierte die Situation in Indien. Das Protestzentrum war der Jantar Mantar, ein bedeutender Platz in Neu Delhi.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Menschen beteiligten sich massenhaft an den Protesten gegen die Täter – und gegen das indische Patriachat. Die hohe Zahl männlicher Protestierender ist erstaunlich und sehr erfreulich. Selbst nach der Anklage gegen die fünf Tatverdächtigen (der sechste ist minderjährig) hielten die Demonstrationen an. Teilnehmer aller Kasten, Berufsklassen und Altersgruppen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sie kämpfen gegen ein patriarchales Gesellschaftssystem, in dem Frauen noch immer als gefühllose Gegenstände gesehen werden, und für eine harte Bestrafung der Vergewaltiger.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vergewaltigungen sind in Indien keine Seltenheit. Alleine in Neu Delhi sind jährlich etwa 150 gemeldet – die tatsächliche Zahl dürfte zumindest das Dreifache betragen. Selbst bei den Registrierten kommt es nur bei jedem zehnten Fall zu einer Verurteilung, größtenteils wegen der Trägheit von Behörden und Gerichtsapparat.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Ereignis (8.1.2013) empört: Der in Indien populäre 71-jährige Guru Asharam „Bapu“ veröffentlichte ein <a href="https://web.de/magazine/nachrichten/panorama/16977714-vergewaltiger-schuld.html">Video</a>, in dem er verlauten ließ, das Opfer trüge Mitschuld an ihrer Vergewaltigung. Sie hätte in Gottes Namen ihre „Brüder“ (ihre Peiniger) um Gnade anflehen müssen. Daraufhin entfachten die Proteste wieder. Wie Demonstranten richtig auf ihre Schilder schreiben: We don’t call rapists our brothers!</p>
<p style="text-align: justify;">Erst die massenhaften Proteste haben die an der Tagesordnung stehende Gewalt an Frauen in Indien zum Thema bei den heimischen Medien gemacht. Für gewöhnlich bemüht man sich darum, Missstände in prowestlichen, marktwirtschaftlich orientierten Ländern zu verschweigen. Zuviel Kritik würde da offensichtlich nichts in Bild des „Allheilmittels“ Kapitalismus passen.</p>
<p style="text-align: justify;">USA, EU und WTO übten in der Vergangenheit zwar viel Druck auf Indien aus, den Markt für genmanipuliertes Saatgut zu öffnen und den westlichen Großkonzernen optimale Bedingungen zu schaffen – wie die Lebensrealitäten der hunderten Millionen Frauen aussehen, interessiert die selbsternannte Menschenrechtspolizei aber offensichtlich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch in Österreich ist das Thema Vergewaltigung vor einiger Zeit durch einen sogenannten „spektakulären“ Fall in einer Wiener U-Bahn durch die Zeitungen gegangen. Das kann schnell von den strukturellen Problemen ablenken: Untersuchungen zufolge wird nur in jedem zehnten Fall Anzeige erstattet – aus Angst, dass einem nicht geglaubt wird, frau selbst zur Schuldigen gemacht wird oder weil der Täter (Ex-)Partner ist. Hinzu kommt, dass nicht einmal jede fünfte Anzeige auch zu einer Verurteilung führt. Die Geschichte mit dem auflauernden Vergewaltiger wird von den Medien zwar sensationsgeil als spektakuläre Schlagzeile verkauft, dass der traurige Regelfall von sexueller Gewalt allerdings in den eigenen vier Wänden passiert, wird nicht thematisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr öffentliche Überwachung und U-Bahn-Polizisten nützen rein gar nichts, wenn sich die Gewalt an Frauen – und das tut sie zum Großteil – im eigenen Umfeld abspielt. Auch drakonische Strafen werden nichts ändern, wenn die Opfer Angst haben, auszusagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was es braucht, ist das Aufzeigen der Tatsache, dass sexuelle Gewalt in der Gesellschaft viel zu oft vorkommt; nicht nur, wenn mal wieder darüber berichtet wird. Und dass es in Indien wie in Österreich noch immer Leute (meist rechte und/oder religiöse Spinner) gibt, die Opfer zu Mittätern abstempeln wollen.</p>
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		<title>Ein Jahr geht zu Ende, der Widerstand geht weiter!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2013/02/ein-jahr-geht-zu-ende-der-widerstand-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 23:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Jahr 2012 ist so gut wie vorbei, höchste Zeit für einen Rückblick auf bewegte Monate. „Die ganze alte Scheiße ist im Arsch“, so beschrieb Karl Marx höchstpersönlich in einem Brief an Friedrich Engels die Wirtschaftskrise von 1857. Diese deftigen&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2013/02/ein-jahr-geht-zu-ende-der-widerstand-geht-weiter/">Weiterlesen<span> Ein Jahr geht zu Ende, der Widerstand geht weiter!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/02/silvester.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" alt="silvester" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2013/02/silvester-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a>Das Jahr 2012 ist so gut wie vorbei, höchste Zeit für einen Rückblick auf bewegte Monate. „Die ganze alte Scheiße ist im Arsch“, so beschrieb Karl Marx höchstpersönlich in einem Brief an Friedrich Engels die Wirtschaftskrise von 1857. Diese deftigen Worte treffen auch auf die gewaltige Krise des kapitalistischen Systems seit 2008 zu, die in diesem Jahr ihre Fortsetzung fand. Die wirtschaftlichen und politischen Eliten EUropas reagieren darauf mit einem sozialen Kahlschlag, breiten Verarmungsprogrammen und Umverteilung zugunsten der Banken und Konzerne, flankiert wird all das mit verschärfter Repression und zunehmender militärischer Aggressivität. Dagegen regt sich in vielen Ländern Europas Widerstand, es kam zu Massenkundgebungen, länderübergreifenden Generalstreiks und verschärften Auseinandersetzungen. Auch in Österreich schwindet das Vertrauen der Menschen in das politische Establishment, das sich vor allem durch Korruption und Bereicherung bei gleichzeitigem Sozialabbau hervortut. In Zeiten wie diesen ist es unerlässlich, den Aufbau einer starken kommunistischen Bewegung voranzutreiben, die eine Alternative und Gegenkraft zu Kapitalismus, Rechtsruck und Krieg darstellt. KJÖ &amp; KSV haben sich im vergangen Jahr unter dem Motto „Widerstand organisieren, Gegenmacht aufbauen!“ um diese große Aufgabe bemüht. Stellvertretend für viele weitere Aktionen sollen ein paar hier Erwähnung finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Beginn des Jahres stand für uns traditionell die Teilnahme an der Rosa-Luxemburg-Konferenz und der LLL-Demo in Berlin, bei der wir mit tausenden anderen Menschen Rosa Luxemburgs Losung „Sozialismus oder Barbarei“ hochhielten. Tausende Menschen waren es auch, die Ende Jänner in Wien gegen den rechtsextremen WKR-Ball in der Hofburg demonstrierten, der in diesem Jahr zu allem Überfluss am Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz stattfand. Etwa zeitgleich veröffentlichte die KJÖ Oberösterreich ein ausführliches Dossier über Neonazi-Aktivitäten in Braunau.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Vorfeld des Opernballs als Stelldichein der Reichen und Mächtigen entrollten KJÖ-AktivistInnen ein Transparent mit dem Spruch „Kaviar für euch, Krise für uns? Widerstand!“ vor der Staatsoper. Der Februar war zugleich geprägt von den österreichweiten Großdemonstrationen gegen das ACTA-Abkommen und für KJÖ &amp; KSV nicht zuletzt von den Vorbereitungen für den 15. Bundeskongress. Dieser fand von 24. bis 26. Februar unter dem Motto „Widerstand organisieren, Gegenmacht aufbauen!“ in Wien statt, neben zahlreichen Delegierten folgten der Einladung auf befreundete Organisationen aus Österreich (Kommunistische Initiative, KPÖ Steiermark und KZ-Verband/Verband der AntifaschistInnen) sowie internationale Gäste aus Kuba, Griechenland, Israel, Deutschland und der Schweiz. Auf dem Bundeskongress wurde die neue Bundesleitung gewählt und die enge organisatorische Bindung von KJÖ und KSV sowie das Zukunftsprogramm von KJÖ &amp; KSV beschlossen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jährlicher Fixpunkt unserer politischen Arbeit ist der 8. März als Internationaler Frauentag, den wir genutzt haben um mittels Flugblättern und Veranstaltungen in ganz Österreich auf die nach wie vor bestehende Notwendigkeit des Kampfes um Gleichberechtigung aufmerksam zu machen. Das weitere Frühjahr war bestimmt vom Einsatz für die sozialen Rechte von jungen ArbeiterInnen, SchülerInnen und Studierenden. An den Universitäten spitzte sich dabei die Auseinandersetzung um die Einführung autonomer Studiengebühren zu. Der KSV spielte in den Protesten eine wichtige Rolle und initiierte Blockaden in Unistädten, bedauerlicherweise war die Bildungsbewegung aber noch zu schwach um die Einführung zu verhindern.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 14. April setzten in Braunau mehr als 600 Menschen bei der Demonstration des Bündnisses „Braunau gegen rechts“ ein klares Zeichen gegen Neofaschismus und rechte Gewalt. Die KJÖ nahm an der Demonstration mit einem großen Block teil und übernahm im Vorfeld wichtige Aufgaben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Vorfeld der 1. Mai-Demonstrationen organisierte die KJÖ in Graz eine „Reichen-Demo“, bei der vermeintliche Superreiche Klartext redeten und mit Limousine 0,0 Prozent Reichensteuer forderten und klarstellten: „Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s UNS gut.“ Am 1. Mai selbst war die KJÖ in ganz Österreich auf den Maikundgebungen gut sichtbar und vor allem lautstark präsent.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenige Tage später fand das Antifa-Seminar der KJÖ in Linz und die Befreiungsfeiern im ehemaligen KZ Mauthausen statt, in seiner Rede wies der KJÖ-Bundesvorsitzende Robert Krotzer dabei darauf hin, dass das Gedenken an die Opfer des Faschismus den Kampf für Frieden, Demokratie und Sozialismus im Hier und Heute einschließt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Im Osten geht die Sonne auf“ hieß es Ende Mai beim KJÖ-Pfingstcamp im schönen Burgenland, das von Lagerfeuer über gemeinsames Studium und Diskussion bis hin zu revolutionärem Fünfkampf jede Menge zu bieten hatte. Vor den Sommermonaten fand in Graz das KJÖ-Fußballturnier „Kicken gegen rechts“ bereits zum vierten Mal statt. Mit über 300 BesucherInnen und 25 Teams war es auch in diesem Jahr ein großer Erfolg bei herrlichem Wetter.</p>
<p style="text-align: justify;">Unerwarteten Besuch erhielt das „Haus der Europäischen Union“ im Juli von der KJÖ Wien in Form von wiederauferstandenen Toten der imperialistischen EU-Politik und des mörderischen Grenzregimes.</p>
<p style="text-align: justify;">Der weitere Sommer stand für uns ganz im Zeichen der Vorbereitung unserer Frauenkampagne „Schluck’s nicht, spuck’s nicht, schlag zurück!“, die Anfang September beim Wiener Volksstimmefest ihren Auftakt erlebte und bereits dort großen Anklang fand. Anklang fand auch eine Auflage des „Kicken gegen rechts“-Fußballturniers in Kapfenberg.</p>
<p style="text-align: justify;">Anfang September lief auch die Jugendkampagne von KJÖ &amp; KSV für die Grazer Gemeinderatswahlen an: In wenigen Wochen wurden dabei mehrere zehntausend Flugblätter und Zeitungen verteilt und Diskussionen mit unzähligen jungen Menschen geführt, hunderte BesucherInnen kamen zu den Veranstaltungen, Demonstrationen und Partys im Rahmen der Kampagne „Graz gehört uns allen!“. Das Engagement wurde schließlich belohnt: Die Kommunistische Partei erreichte bei den Gemeinderatswahlen in Graz mit knapp 20 Prozent den zweiten Platz, aus den Reihen der KJÖ sind mit der 21-jährigen Bäckerin Martina Thomüller und KJÖ-Bundesvorsitzenden Robert Krotzer gleich zwei GenossInnen in den Gemeinderat der zweitgrößten Stadt Österreich eingezogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ende Oktober fand in der Steiermark das jährliche AktivistInnen-Seminar der KJÖ statt, das unter dem Titel „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt“ stand und den teilnehmenden GenossInnen viele praktische Tipps, kulturelle Leckerbissen und anregende Diskussionen mit internationaler Beteiligung bieten konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun neigt sich ein bewegendes und arbeitsreiches Jahr dem Ende zu. Wir halten es aber auch zu Jahreswechsel nicht anders, als Rosa Luxemburg es einst treffend auf den Punkt brachte: „Die Revolution sagt: Ich war, ich bin, ich werde sein.“</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne danken wir allen GenossInnen, FreundInnen und SympathisantInnen ganz herzlich und freuen uns auf viele bewegte und bewegende Tage im neuen Jahr: Der Kampf geht weiter!</p>
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		<title>Doppelt belastet</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/11/doppelt-belastet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 16:35:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinder erziehen, Abwaschen, Wäsche aufhängen, Kochen, Bügeln, Putzen. Kurz Hausarbeit. JedeR, der/die selbst einen Haushalt führt, weiß wie viel Zeit diese Arbeit in Anspruch nimmt. Trotzdem ist es im Kapitalismus noch immer eine Selbstverständlichkeit, sich neben der Lohnarbeit auch um&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/11/doppelt-belastet/">Weiterlesen<span> Doppelt belastet</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://kommunistischejugend.at/neu/wp-content/uploads/2012/11/womens-struggle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" title="womens struggle" src="https://kommunistischejugend.at/neu/wp-content/uploads/2012/11/womens-struggle.jpg" alt="" width="333" height="304" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Kinder erziehen, Abwaschen, Wäsche aufhängen, Kochen, Bügeln, Putzen. Kurz Hausarbeit. JedeR, der/die selbst einen Haushalt führt, weiß wie viel Zeit diese Arbeit in Anspruch nimmt. Trotzdem ist es im Kapitalismus noch immer eine Selbstverständlichkeit, sich neben der Lohnarbeit auch um den Haushalt zu kümmern. Diese Arbeit wird nach wie vor (fast nur) von Frauen verrichtet.</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<h4><strong>Was ist Reproduktionsarbeit?</strong></h4>
</p>
<p style="text-align: justify;">Der Fachausdruck für Hausarbeit ist Reproduktionsarbeit. Das ist die Arbeit, die nötig ist, um die Arbeitskraft der ArbeiterInnen zu erhalten, also zu reproduzieren. Reproduktionsarbeit ist eine Grundbedingung für den ökonomischen Fortbestand des Kapitalismus. Die beiden ökonomischen Klassen Kapitalisten und ArbeiterInnenschaft stehen sich insofern gegenüber, als dass die ArbeiterInnen gezwungen sind, ihre Arbeitskraft an die Kapitalisten zu verkaufen. Die Kapitalisten schlagen daraus Profit. Dieser beruht auf dem Mehrwert. Der Mehrwert entsteht bereits im Produktionsprozess und wird in seiner realisierten Form zu Profit. Doch nur eine einzige Ware kann den Mehrwert erzeugen und das ist die lebendige Ware der Arbeitskraft. Nur aus ihr kann man mehr herausholen, als man in sie investiert. Die ArbeiterInnen arbeiten nicht für sich selbst, sondern für die Kapitalisten, die ihnen nur einen kleinen Teil des erarbeiteten Ertrages abgeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist eben jener Teil, den die ArbeiterInnen brauchen, um ihre Arbeitskraft zu erhalten. Sie müssen schlafen, essen, soziale Kontakte knüpfen, Kinder zeugen (damit es weiterhin Arbeitskräfte gibt) und diese erziehen. Es müssen also viele Grundbedürfnisse erfüllt werden, damit das menschliche Leben, die lebendige Arbeitskraft, als grundlegende Ware für die Kapitalisten verfügbar bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h4><strong>Gesellschaftlicher Wandel durch Fabriken</strong></h4>
</p>
<p style="text-align: justify;">Vor der Entwicklung des Kapitalismus war die Reproduktionsarbeit noch umfassender als heute. Bevor es Manufakturen und Fabriken gab, musste man viele Sachen selbst herstellen oder am Markt von anderen kaufen, die sie auch selbst erzeugten. Waren hatten damals eine andere Bedeutung, weil das Geld/Gold, wenn auch über Umwege, durch Händler an den gelangte, der sie produzierte und dem gleichzeitig auch die Produktionsmittel gehörten. Die selbstgefertigten Waren verloren mit der Entstehung der Fabriken an Wert, da so die Herstellung gleichwertiger Produkte von höherer Qualität möglich wurde. Doch Arbeiten wie Kinder erziehen, kochen, putzen et cetera wurden nicht etwa gleichermaßen wie die Produktion der Waren vom Privatbereich in den Dienstleistungsbereich verlagert. Die Gesellschaft betrachtete diese Tätigkeiten nach wie vor als Frauensache ins Private gehörend. So kommt es, dass diese nach wie vor im privaten Bereich verrichtet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h4><strong>Wegen Kinderwunsch benachteiligt</strong></h4>
</p>
<p style="text-align: justify;">Der Begriff &#8222;Emanzipation&#8220; im Kapitalismus bedeutet, dass Frauen gleichberechtigt sind, sobald sie für Lohn arbeiten. Die Möglichkeit, werktätig zu sein, ist natürlich ein Schritt zur Emanzipation, aber in Kombination mit der Reproduktionsarbeit, entsteht eine extreme Doppelbelastung. Staatliche Hilfsmittel wie Familienbeihilfe, bezahlte Karenz und Ähnliches sind Notwendigkeiten, die immer knapper bemessen werden. Die Absicht dahinter ist nicht, grundlegend etwas an der Situation zu ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist Gang und Gebe, Frauen mit möglichem Kinderwunsch in einem Betrieb nicht einzustellen, weil dies mit vermehrter Reproduktionsarbeit verbunden ist. Dies ist dem Arbeitgeber ein Dorn im Auge, da die Frau ihre Arbeitskraft für den Betrieb dann nicht mehr verkaufen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kommen noch zusätzliche Abfertigungskosten für eine mögliche Kündigung. Präventiv werden Frauen daher häufig als Teilzeitkraft angestellt. Oft sind Frauen gar nicht in der Lage, Vollzeit zu arbeiten, da neben der Reproduktionsarbeit nicht mehr Zeit vorhanden ist. Sie arbeiten dann als klassische Dazuverdienerinnen, um die Haushaltskasse aufzubessern.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h4><strong>Das Ideal einer perfekten Frau</strong></h4>
</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Belastung für Frauen bildet das mediale und gesellschaftliche Ideal einer Frau. Den halben Tag arbeiten, die Kinder von der Schule abholen, lächelnd nach Hause kommen, kochen, den Mann, der später von der Arbeit heim kommt, verwöhnen- und dabei immer perfekt aussehen und putzmunter sein. So stellen uns die Medien tagtäglich das Bild der Frau dar; als ob das einzige wofür sich Frauen interessieren, das beste Putzmittel ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Frauenbild ist veraltet und muss bekämpft werden! Natürlich darf eine Frau auf ihr Äußeres wert legen, auch den Partner zu verwöhnen ist nicht sexistisch, solange sie dies auch von ihm erwarten kann. Die Quintessenz dabei ist aber, dass dies nicht auf gesellschaftlichem Druck passiert! Dennoch besteht eine Schwierigkeit darin, zu unterscheiden, was gesellschaftlich anerzogen und was eine freie Entscheidung ist. Dies gilt genauso für viele Männer, die auch nicht in die von ihnen erwartete Rolle schlüpfen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: Frauen leiden unter extremer Doppelbelastung. Grund dafür ist die Reproduktionsarbeit, die fast nur von Frauen verrichtet und darüber hinaus nicht einmal als vollwertige Arbeit anerkannt wird. Noch immer sind viele Menschen der Meinung, dass das &#8222;bisschen&#8220; Hausarbeit sowieso kein großer Aufwand ist.  Es sollte natürlich berücksichtigt werden, dass es im Alltag oft auch Ausnahmen gibt; doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Frauen haben es- kurz gesagt- in vielerlei Hinsicht schwieriger, sich über Wasser zu halten. Bürgerlicher Feminismus in Form von kinderlosen Karrierefrauen an Spitzenpositionen verbessert die Situation der Frauen auch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wären Frauen nicht als das minderwertige Geschlecht in der Gesellschaft verankert, wäre auch ihre in den Köpfen der Menschen als minderwertig geltende Arbeit nicht so legitim, wie sie ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das Kapital braucht die Frauen in diesen minderwertigen Positionen, um die doppelte Ausbeutung zu legitimieren. Wären die Frauen nicht in den bestehenden Familienstrukturen gefangen, müssten die Kapitalisten für die Wartung ihrer Arbeitskräfte selber aufkommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es muss jetzt und hier an der Gedankenwelt der Menschen gearbeitet werden. Männer wie Frauen müssen lernen, dass Hausarbeit auch Männersache ist und zu gleichen Teilen von beiden Geschlechtern erledigt werden muss! Doch das alleine reicht nicht, wir brauchen ein Gesellschaftssystem, wo jede Form der Arbeit als gleichermaßen wertvoll gewertet wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>25.11.: Tag gegen Gewalt an Frauen</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/11/25-11-tag-gegen-gewalt-an-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 06:54:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieses Wochenende sind alleine in Österreich zwei Morde und zwei Mordversuche an Frauen verübt worden. Und das sind nur jene, die wir über die Medien mitbekommen. Jede vierte Frau in Österreich ist von Gewalt betroffen und leidet still schweigend vor&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/11/25-11-tag-gegen-gewalt-an-frauen/">Weiterlesen<span> 25.11.: Tag gegen Gewalt an Frauen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/do-it.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-136" title="do-it" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/do-it.jpg" alt="" width="123" height="149" /></a>Dieses Wochenende sind alleine in Österreich zwei Morde und zwei Mordversuche an Frauen verübt worden. Und das sind nur jene, die wir über die Medien mitbekommen. Jede vierte Frau in Österreich ist von Gewalt betroffen und leidet still schweigend vor sich hin. Es gibt kein Recht darauf jemand anders als Sandsack zu benutzen! Nicht nur heute, sondern jeden Tag sollte jedem und jeder klar sein: Wegschauen hilft nur den Tätern!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Anlässlich des Tags gegen Gewalt an Frauen ein Videobeitrag</em></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/d-XHPHRlWZk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mund auf, Lohnschere zu!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2012/10/mund-auf-lohnschere-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 13:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnschere]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Durchschnittlich verdienen Frauen um ein Viertel weniger als Männer. Das heißt, dass wir ab Anfang Oktober „gratis“ arbeiten. Unterschiedlich viel Geld für gleiche Arbeit ist dabei eine von mehreren Ursachen. Gravierend – vor allem für kleine Einkommen – wirkt sich&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2012/10/mund-auf-lohnschere-zu/">Weiterlesen<span> Mund auf, Lohnschere zu!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/socialism.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-136" title="socialism" src="https://kommunistischejugend.at//wp-content/uploads/2012/11/socialism-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a>Durchschnittlich verdienen Frauen um ein Viertel weniger als Männer. Das heißt, dass wir ab Anfang Oktober „gratis“ arbeiten. Unterschiedlich viel Geld für gleiche Arbeit ist dabei eine von mehreren Ursachen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gravierend – vor allem für kleine Einkommen – wirkt sich auch aus, dass sogenannte „frauentypische Berufe“ deutlich schlechter bezahlt sind. Das fängt schon bei der Lehre an, wo beispielsweise eine Floristin mit 336 Euro netto Entschädigung ihr erstes Lehrjahr durchstehen muss, während es beim Metaller-Lehrling mit 463 Euro zwar immer noch deutlich zu wenig, aber immerhin um über 100 Euro monatlich mehr sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese ungleiche Bezahlung setzt sich dann auch später fort: Berufsgruppen, in denen deutlich mehr Frauen vertreten sind (Einzelhandel, Pflege, Kinderbetreuung…) sind spürbar schlechter bezahlt, ohne dass es sich um irgendwie „einfache“ Berufe handelt. Hinzu kommt, dass fast die Hälfte aller Frauen (44,5 %) Teilzeit arbeitet, während es bei Männern nur ein Viertel ist. Die Folge: Deutlich geringerer Verdienst, weniger Aufstiegschancen, Überstunden werden nicht dementsprechend bezahlt, letztlich weniger Pension.</p>
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Typisches Frauenbild setzt sich fort</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Aus all dem ergibt sich jedoch noch nicht die gesamte „Lohnschere“. Selbst bei gleicher Ausbildung und gleichem Beruf sind die durchschnittlichen Stundenlöhnen von uns Frauen deutlich geringer. In Familien mit Kindern führt das oft zu Situationen, in denen die Führung des Haushaltes und Betreuung der Kinder „automatisch“ der Frau zufällt, einfach weil der Ausfall des Mannes vom<br />
Beruf „teurer“ käme.</p>
<p style="text-align: justify;">Ziemlich ungerecht und eigentlich durch nichts zu begründen, die Situation, aber was tun? Damit wir Frauen trotz harter Arbeit nicht weiterhin deutlich schlechter abschneiden, genügt es sicher nicht, dass in den Vorstandsetagen „Lohngerechtigkeit“ einzieht. Auch eine „Frau Chefin“ ändert nichts daran, dass manche der verantwortungsvollsten, anstrengendsten Jobs so mies bezahlt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer nur fordert, junge Frauen sollten sich eben auch für andere Berufe interessieren („Mädchen in die Technik!“), ändert absolut nichts am Grundproblem. Nicht die Tatsache, dass es Menschen gibt, die FrisörIn, Krankenschwester oder KassierIn werden wollen ist das Problem, sondern die miese Bezahlung. Und die ändert sich nun mal nicht von alleine, sondern dafür muss gekämpft werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Oft wird auch so getan, also könnten Kurse etwa für „Selbstbewusstes Auftreten bei Gehaltsverhandlungen“ etwas daran ändern, dass gleiche Arbeit ungleich bezahlt wird. Dabei ist gerade die Denkweise, dass sich jedeR selbst den Lohn erstreiten soll, vor allem für die Chefs interessant und führt erst recht zu völlig ungleicher Bezahlung. Wenn auch du zu wenig Geld für deine harte Arbeit bekommst, ist das kein Einzelschicksal, sondern ein kleiner Ausschnitt einer großen Ungerechtigkeit, die uns alle betrifft. Und gemeinsame Probleme löst man auch gemeinsam am besten.</p>
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