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	<title>RedakteurIn &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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	<title>RedakteurIn &#8211; Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</title>
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		<title>Corona? Solidarität!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2020/03/corona-solidaritaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 17:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Coronavirus hat Österreich zurzeit fest im Griff. Die Eindämmung der Neu-Ansteckungen hat höchste Priorität. Wir dürfen dabei aber nicht übersehen, dass die aktuelle Krise vor allem eine Krise des Kapitalismus ist. Die Last dieser Krise werden allerdings nicht die&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2020/03/corona-solidaritaet/">Weiterlesen<span> Corona? Solidarität!</span></a>]]></description>
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<p><em>Das Coronavirus hat Österreich zurzeit fest im Griff. Die Eindämmung der Neu-Ansteckungen hat höchste Priorität. Wir dürfen dabei aber nicht übersehen, dass die aktuelle Krise vor allem eine Krise des Kapitalismus ist. Die Last dieser Krise werden allerdings nicht die Banken und Konzerne, sondern die ärmeren Schichten tragen, weshalb Solidarität gefragt ist!</em></p>



<p>Jahrelang wurde das Gesundheitswesen von Parteien aller Coleur totprivatisiert und wir haben es zu spüren bekommen: Die Zweiklassenmedizin, monatelanges Warten auf (OP-)Termine, volle Krankenhäuser mit großem Mangel an Betten, PatientInnen am Gang, überlastetes und viel zu niedrig entlohntes Personal. Das alles sind nur ein paar der Zustände, mit denen wir bereits ohne Krise und Pandemie zu kämpfen hatten. In der jetzigen Situation wird uns die Gefährlichkeit kapitalistischer Profitlogik aber noch einmal eindrücklicher vor Augen geführt.</p>



<p>Die Türkis-Grüne Regierung versucht nun, die katastrophalen Auswirkungen der Einsparungen und Privatisierungen im Gesundheitswesen durch das mittlerweile berühmte &#8222;Abflachen der Kurve&#8220; abzuschwächen. Während Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie natürlich zu begrüßen sind, dürfen wir nicht vergessen, dass es dieselben Parteien und dasselbe System sind, die uns erst in diese Lage gebracht haben. </p>



<p>Die verheerenden Auswirkungen des Kapitalismus in der Corona-Krise zeigen sich auch außerhalb Österreichs: In Ungarn nimmt der Präsident Corona als Vorwand zur Beschleunigung des Autoritarismus, der sich in den letzten Jahren bereits allerorts abzeichnete. Gleichzeitig pokern verschiedene (nationale) Kapitalfraktionen um „Rechte“ für Impfstoffe – ein Glückspiel um Menschenleben. Sie berufen sich auf ihr „geistiges Eigentum“, das in Wahrheit nichts anderes als das Vorrecht auf die Bereicherung einzelner Personen auf Kosten der Gesundheit aller ist. </p>



<p>Gleichzeitig zeigen sich Länder wie Kuba und China solidarisch und unterstützen auch außerhalb ihrer Landesgrenzen mit aller Kraft den Kampf gegen das Virus. Es zeigt sich: Eine vernünftige, dem Menschen dienende, Gesundheitsversorgung kann nur eine Gesellschaft schaffen, deren Wirtschaft nicht der kapitalistischen Verwertungslogik und der Bereicherung einiger Weniger, sondern dem Wohl der Gesellschaft selbst zweckdienlich ist: der Sozialismus.</p>



<p>Den Sozialismus gilt es zu erkämpfen. Jetzt ist aber unmittelbar Handlungsbedarf gefragt. In der aktuellen Situation ist es notwendig, Solidarität mit allen Menschen zu zeigen, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind – es gilt mehr denn je sich untereinander solidarisch zu zeigen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Mit den Arbeitenden im Gesundheitswesen. Nicht nur jetzt, sondern auch nach Ende der Krise, wenn es um eine Ausfinanzierung des Gesundheitssystems, Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzung geht.</li><li>Mit Menschen, die trotz Ansteckungsgefahr zum Arbeiten gezwungen werden, auch in „nicht-systemrelevanten“ Bereichen.</li><li>Mit Arbeitenden, die durch die Krise erhöhtem Lohndruck ausgesetzt sind.</li><li>Mit Menschen, die aufgrund der Krise gekündigt werden und nicht wissen, wie sie sich in Zukunft über Wasser halten sollen.</li><li>Mit Menschen, die keine großen Anwesen fernab der Pandemie-Hotspots besitzen, sondern die Corona-Krise in ihren Wohnungen ohne Balkon und Garten aussitzen müssen.</li><li>Mit Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen und Tätern nun ausgeliefert sind.</li><li>Mit Obdachlosen, die keinen sicheren Rückzugsort haben und beispielsweise in Frankreich von der Polizei schikaniert werden.</li><li>Mit Flüchtlingen, denen aktuell auf der Insel Lesbos jegliche Hilfe verwehrt wird.</li><li> Und natürlich mit allen Menschen, die einer Risikogruppe angehören.</li></ul>



<p>Damit es aber nicht nur bei einem Lippenbekenntnis bleibt, kannst auch Du mithelfen, Solidarität in diesen Tagen bereits praktisch werden zu lassen: Druck unseren Nachbarschaftshilfe-Zettel in gewünschter Sprache aus und hänge ihn in dein Stiegenhaus! Geh für gefährdete NachbarInnen einkaufen und hilf ihnen so, ihr Gesundheitsrisiko zu minimieren. Wir alle können uns solidarisch zeigen!</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Nachbarschaftshilfe-1.pdf">          Corona-Nachbarschaftshilfe</a><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Nachbarschaftshilfe-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<div class="wp-block-file"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Corona_English-1.pdf">                                 Corona_English</a><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Corona_English-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<div class="wp-block-file"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Korona_Bosanski-Hrvatski-Srpski-1.pdf">Korona_Bosanski-Hrvatski-Srpski</a><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Korona_Bosanski-Hrvatski-Srpski-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<div class="wp-block-file"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Korona_Türkçe-1.pdf">                                  Korona_Türkçe</a><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Korona_Türkçe-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<div class="wp-block-file"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Qoronaye_Kurdî-1.pdf">                                Qoronaye_Kurdî</a><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Qoronaye_Kurdî-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<div class="wp-block-file"><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Корона_русский-1.pdf">                              Корона_русский</a><a href="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/Корона_русский-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>


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			</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit der KP Polens!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2020/03/solidaritaet-mit-der-kp-polens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 18:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die KP Polens kämpft gegen den repressiven Staat um ihre Legalität! Solidarität mit der KP Polens – Gegen die Verfolgung von KommunistInnen und Geschichtsverfälschung Die Situation unserer Genossinnen und Genossen in Polen verschärft sich zusehends. Während die Kommunistische Partei Polens&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2020/03/solidaritaet-mit-der-kp-polens/">Weiterlesen<span> Solidarität mit der KP Polens!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die KP Polens kämpft gegen den repressiven Staat um ihre Legalität! </strong></p>



<p>Solidarität
mit der KP Polens – Gegen die Verfolgung von KommunistInnen und
Geschichtsverfälschung</p>



<p>Die
Situation unserer Genossinnen und Genossen in Polen verschärft sich zusehends.
Während die Kommunistische Partei Polens (KPP) und ihre Partei-Zeitung „Brzask“
in erster Instanz freigesprochen wurden, legte die Staatsanwaltschaft Berufung
ein und das Verfahren geht weiter. Die Gleichsetzung von Kommunismus mit
Faschismus in Artikel 256 im Strafgesetzbuch ist ein weiterer Angriff auf die
klassenkämpferischen, kommunistischen Kräfte. Seit vier Jahren untersteht die
Staatsanwaltschaft direkt der Regierung, womit eine verstärkte Kampagne zur
Illegalisierung der KP Polens zu beobachten ist.</p>



<p>Polen als
Speerspitze des Anti-Kommunismus hatte erst kürzlich mit anderen
osteuropäischen Staaten die Resolution 1418/2006 als Antrag formuliert, wo es
beispielsweise hieß: <em>„…womit die beiden
[UdSSR und Nazi-Deutschland] totalitären Regime Europa und die Gebiete
unabhängiger Staaten in Interessenssphären unterteilten und dem Ausbruch des
Zweiten Weltkriegs den Weg bereiteten“.</em></p>



<p>Der 19.
Bundeskongress der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ) und des
Kommunistischen StudentInnenverbands (KSV) lehnt den geschichtsrevisionistischen
&nbsp;Begriff des „Totalitarismus“ und eine
Gleichsetzung von Kommunismus und Faschismus entschieden ab und verurteilt die
aggressiven Versuche der EU und ihrer Mitgliedstaaten die Geschichte zum
Ausbruch des Zweiten Weltkriegs umzuschreiben.</p>



<p>In den
letzten Jahren haben unsere GenossInnen in Polen immer größere staatliche
Repression ertragen müssen. Da wir eine internationalistische Bewegung sind,
dürfen wir diese besorgniserregende Entwicklung nicht ignorieren. Wir möchten
unsere vollste Solidarität mit der Kommunistischen Partei Polens (KPP)
bekunden. Gemeinsam stehen wir gegen Antikommunismus und
Geschichtsverfälschung. Hoch die internationale Solidarität!</p>



<p>Quelle: <a href="https://www.redglobe.de/europa/polen/67246-aktionsaufruf-gegen-die-verfolgung-der-kommunisten-in-polen">https://www.redglobe.de/europa/polen/67246-aktionsaufruf-gegen-die-verfolgung-der-kommunisten-in-polen</a></p>



<p> <strong>Hoch die Internationale Solidarität! <br> Precz z Anty-Komunizmem!</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="960" height="720" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/88101252_10219528682599586_5870253651112493056_n-1.jpg" alt="" class="wp-image-5049" srcset="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/88101252_10219528682599586_5870253651112493056_n-1.jpg 960w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/88101252_10219528682599586_5870253651112493056_n-1-300x225.jpg 300w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/88101252_10219528682599586_5870253651112493056_n-1-768x576.jpg 768w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2020/03/88101252_10219528682599586_5870253651112493056_n-1-800x600.jpg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Politische Erklärung der 20. Vollversammlung des WBDJ</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2019/12/politische-erklaerung-der-20-vollversammlung-des-wbdj/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2019 15:32:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir, die Vertreter der Jugendorganisationen, die sich anlässlich der 20. Versammlung des Weltbundes der Demokratischen Jugend vom 3.-6. Dezember 2019 in Nikosia, Zypern versammelt haben, erklären Folgendes: Präambel Der Weltbund Demokratischer Jugend als antiimperialistische, progressive, demokratische und starke internationale Jugendorganisation&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2019/12/politische-erklaerung-der-20-vollversammlung-des-wbdj/">Weiterlesen<span> Politische Erklärung der 20. Vollversammlung des WBDJ</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/12/78428204_2717014445031203_9180709821760929792_o-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4970"/></figure>



<p> Wir, die Vertreter der Jugendorganisationen, die sich anlässlich der 20.  Versammlung des Weltbundes der Demokratischen Jugend vom 3.-6. Dezember  2019 in Nikosia, Zypern versammelt haben, erklären Folgendes: </p>



<h2 class="wp-block-heading"> Präambel </h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Weltbund Demokratischer Jugend als antiimperialistische, 
progressive, demokratische und starke internationale Jugendorganisation 
ist weiterhin aktiv im Kampf der Jugend und der Völker gegen den 
Imperialismus, das höchste monopolistische Stadium des Kapitalismus. Der
 WBDJ bekräftigt seine Position, die Einheit, Solidarität und den 
Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen den progressiven, 
antiimperialistischen Kräften der Jugend in verschiedenen Ländern zu 
stärken, die auf der Basis von Gleichberechtigung und gegenseitigem 
Respekt für ihre Autonomie ihre Bemühungen für die Durchsetzung der 
Interessen der Jugend koordinieren und ihren Beitrag zur internationalen
 Solidarität und zum Kampf für den Frieden leisten. Der WBDJ spielt eine
 unverzichtbare Rolle im Kampf gegen den Imperialismus, als dem 
Weltsystem, in dem die Monopole herrschen, und gegen alle seine 
Ausdrücke, die die Jugend unterdrücken und ausbeuten: Gegen 
Interventionen und die Besetzung anderer Länder, gegen Faschismus, 
Nationalismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Ausbeutung und Krieg, 
für eine Gesellschaft des Friedens, der internationalen Solidarität, 
sozialen Gerechtigkeit, Demokratie, Unabhängigkeit, Souveränität und 
territorialer Integrität aller Völker und der Rechte der Jugend. Der 
WBDJ spielt eine wesentliche Rolle in der Stärkung der Bewegung der 
Jugend, für die Entwicklung des Kampfes der Massen und ihrer 
Organisationen und für das politische und soziale Bewusstsein der jungen
 Menschen, in der die kollektive Meinungsbildung, die eigene 
Aktionstätigkeit und Beteiligung des WBDJ und seiner 
Mitgliedsorganisationen eine entscheidende Rolle spielen. Durch die 
Ideale und Werte, die er verkörpert und als Ergebnis aller seiner 
historischen Kämpfe und Überzeugungen, bildet der WBDJ eine weltweite 
Plattform für die antiimperialistische Jugendbewegung.</li><li>In der Zeit seit der letzten Vollversammlung des WBDJ im November 
2015 in Havanna, Kuba, hat die Realität die Richtigkeit unserer 
damaligen Einschätzungen und Beschlüsse, bis auf die hohe 
Geschwindigkeit und Intensität vieler Entwicklungen, bestätigt. Der WBDJ
 geht stärker und reicher an Erfahrung in den heutigen Kämpfen für die 
Rechte und Bedürfnisse der Jugend in seine 20. Vollversammlung. Der WBDJ
 stellt sich alten und neuen Herausforderungen in verschiedenen Ländern 
und Regionen, konfrontiert den Imperialismus und seine Politik und 
sammelt breitere Kräfte der Jugend um seine Organisationen in den 
betreffenden Ländern, um die Kämpfe der Jugend zum Erfolg zu führen.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading"> Die Welt in der wir leben </h2>



<ol class="wp-block-list"><li>In den letzten vier Jahren hat sich die Lebenssituation der Jugend 
weiter negativ entwickelt. Das bestätigt unsere Analyse, dass das Wohl 
der Völker und der Jugend unvereinbar mit dem Imperialismus ist, da er 
aus dem Zerfall und dem zentralen Widerspruch des ungerechten und 
ausbeuterischen kapitalistischen Systems entsteht, das unaufhörlich die 
Armut, die Ausbeutung der Arbeiter, Arbeitslosigkeit, Kriege, 
Interventionen, Unterdrückung, Besetzung und Faschismus verstärkt.</li><li>Das charakteristischste Beispiel ist weltweite Wirtschaftskrise des 
letzten Jahrzehnts, die sich in der Verschärfung der Ausbeutung, dem 
starken Anwachsen der Arbeitslosigkeit, vor allem in den jungen 
Generationen, und der wesentlich verringerten Kaufkraft der Arbeiter 
zeigt. Die Krise ist ein Ergebnis der Natur des Kapitalismus. Während 
durch die immer stärker vergesellschaftete Produktion der Arbeiterklasse
 und der Völker enormer Reichtum produziert wird, bleibt er, statt von 
ihnen genutzt zu werden, in den Händen der großen kapitalistischen 
Monopole. Nach dem Beginn der Krise beeilten sich die kapitalistischen 
Kräfte aller Länder und ihre politischen Repräsentanten die Folgen der 
Krise auf die Arbeiter abzuwälzen, indem sie die Angriffe auf die Rechte
 der Arbeiter und den öffentlichen Sektor intensivierten. Die 
kapitalistische Krise führte zur Intensivierung der imperialistischen 
Aggression in den letzten Jahren. Die folgende Erholung der Wirtschaft 
ist auf der Asche der Rechte der Menschen aufgebaut, während die 
Widersprüche zwischen verschiedenen imperialistischen Kräften sich 
weiter verschärfen, weil alle versuchen müssen das weitere 
Wirtschaftswachstum zu sichern, während die Möglichkeit einer neuen 
Krise weiterhin gegeben ist.</li><li>Heutzutage ist über eine Milliarde Menschen von Armut betroffen, 
viele davon Leben unter den Bedingungen extremer Verarmung, während 
andere in versteckter Armut leben, zu großen Teilen aufgrund der 
Verschärfung der Ausbeutung der Arbeiter, der teilweisen oder 
vollständigen Eliminierung sozialer Integrationsmechanismen und der 
Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge. Mit der Armut sind 
Millionen von Menschen in diversen Teilen der Welt weiterhin auch von 
Hunger, Unterernährung, dem Mangel an Zugang zu trinkbarem Wasser und zu
 Elektrizität betroffen.</li><li>Der Zugang zu Bildung bleibt weiterhin für eine steigende Zahl an 
Jugendlichen ein unerreichbarer Traum. Das Fehlen einer einheitlichen 
öffentlichen Infrastruktur in vielen Ländern und die teilweise oder 
vollständige Privatisierung von Schulen und Universitäten, die 
zerstörerischen Folgen, die die imperialistischen Kriege für die 
Bildungsinfrastruktur bedeuten, führen dazu, dass nur ein kleiner Teil 
der jungen Menschen auf der Welt einen uneingeschränkten Zugang zu allen
 Ebenen der Bildung hat, ohne von irgendeiner Art sozialer Barriere 
betroffen zu sein. Zusätzlich bleibt die Bildung oder ihre Abwesenheit 
ein Werkzeug, um das herrschende System und seine Ideologie zu 
reproduzieren, um Massen „gehorsamer Arbeitskräfte“ zu schaffen.</li><li>Die allgemeine Verschlechterung der Lebensbedingungen macht auch im 
Zugang zu medizinischer Versorgung keine Ausnahme. Wie die Bildung wird 
auch die Gesundheitsversorgung vom privaten Kapital angegriffen, um 
durch Privatisierung des öffentlichen Systems und Monopolisierung 
lokaler privater Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen Profit mit 
dem Gesundheitssystem zu machen. Dieser Prozess verwehrt Millionen 
Jugendlicher weltweit Zugang zu Krankheitsprävention und 
Heileinrichtungen. Diese Verweigerung des Rechts auf gesundheitliche 
Versorgung geschieht nicht nur durch die Politik, die die entsprechende 
Infrastruktur verschlechtert oder das Fehlen einer sozialen Absicherung,
 sondern auch durch die Komplizenschaft der Regierungen mit der 
Monopolgruppe der Pharmakonzerne, die ihre Profite machen, indem sie die
 öffentliche Daseinsvorsorge angreifen.</li><li>Der Imperialismus als globales System betrifft den ganzen Planeten, 
aber die letzten Jahre haben uns wieder einmal gezeigt, dass die 
Ungleichheit zwischen Männern und Frauen durch ihn zunimmt. In 
militärischen Konflikten sind 80% aller Flüchtlinge Frauen und Kinder 
und sexuelle Gewalt wird in der ganzen Welt systematisch als Kriegswaffe
 eingesetzt. Zusätzlich zu Mord und sexueller Gewalt drückt sich diese 
Ungleichheit auch in Form struktureller, ökonomischer Gewalt aus. Frauen
 haben überall auf der Welt große Schwierigkeiten, sich Zugang zum 
Arbeitsmarkt zu verschaffen und werden, wenn sie es tun, deutlich 
schlechter bezahlt.</li><li>Als Resultat aus den oben genannten Eigenschaften des Imperialismus 
und den Kriegen, Interventionen und Besatzungen der letzten vier Jahre 
ist die Migration und die Zahl der Geflüchteten stark angewachsen. Es 
ist wichtig zu betonen, dass die herrschende Klasse die Arbeitskraft der
 Immigranten nutzt, um die Ausbeutung der Arbeiter zu intensivieren. 
Ebenso wichtig ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass die 
Herrschenden dieses Systems, die die fremdenfeindlichste Politik machen 
und am meisten gegen Migranten hetzen, diejenigen sind, die die Gewalt 
und Aggressionen verursachen, die tausende Menschen (meistens 
Jugendliche) zur Flucht zwingen. Das ist ein weiterer Ausdruck der 
Grausamkeit des Imperialismus, der zusammen mit der repressiven Politik 
der EU jedes Jahr tausende Menschen tötet (teilweise sogar ermordet), 
deren einziges Verbrechen es ist, nach besseren Lebensbedingungen zu 
suchen.</li><li>Die Verschärfung der zwischenimperialistischen Widersprüche führt zu
 weiterer Militarisierung. Riesige Geldmengen werden in die Erneuerung 
von Armeen und Waffen, die Erforschung von neuen und weiterentwickelten 
Waffen, nuklearen Waffen und Arsenalen, das Anfachen von Konflikten, 
Besatzungen und das Führen imperialistischer Kriege investiert. In 
militärische Rüstung zu investieren, ist ein historisch etabliertes 
Mittel des Kapitals, die kapitalistische Krise zu überwinden.</li><li>Die Unterstützung für extrem rechte Kräfte, Faschismus und 
faschistische Gruppen und die Verbreitung von Antikommunismus durch den 
Imperialismus, der so versucht, zum einen Druck aufzubauen und sich zum 
anderen ein Werkzeug des Chaos offen zu halten, wird immer sichtbarer. 
Das destabilisiert die Länder, in denen faschistische Kräfte aktiv sind 
und bedroht ihre Integrität, Souveränität und Einheit. Soziale 
Diskriminierung und diskriminierende Politik treffen die Teile der 
Gesellschaft, die ohnehin am meisten unter Druck stehen.</li></ol>



<h2 class="wp-block-heading"> Imperialismus: Der größte Feind der Jugend und der Völker </h2>



<ol class="wp-block-list"><li>Der antiimperialistische Kampf und die antiimperialistische Solidarität bleiben unsere höchste Priorität. Wir kämpfen für die <em>„Entwicklung  der jugendlichen Generation im Geist des Friedens und der  Völkerfreundschaft und zur Unterstützung der noblen Prinzipien der  Charta der Vereinten Nationen“.</em> Unser Kampf basiert auf unserem  Verständnis der Funktionsweise des internationalen imperialistischen  Systems. Seit der letzten Vollversammlung des WBDJ sind wir erneut  Zeugen der Aggression der imperialistischen Systems geworden, die sich  sowohl nach innen als auch nach außen zeigt: Die Verschärfung der  Konflikte zwischen verschiedenen imperialistischen Kräften; die weitere  Internationalisierung des Kapitals vor allem zwischen EU und USA; die  weitere Verbreitung von Monopolen und Großkonzernen zusammen mit der  Übernahme der Kontrolle über Märkte, Finanzen, den Transport von Energie  und Rohstoffe; imperialistische Interventionen gegen Völker und ihre  Länder und der häufigere Einsatz reaktionärer Politik gegen die Rechte  der Völker und der Jugend.</li><li>Die Angriffe auf die Rechte der Bevölkerung und vor allem der  Jugend, wie zum Beispiel auf das Recht auf Arbeit und Arbeitsrechte, auf  ein Leben in Würde, auf die Gesundheitsversorgung und die Bildung  stehen in einem direkten Verhältnis zu den Angriffen auf die  Souveränität unabhängiger Staaten durch militärische Bedrohung,  Besatzung und die Unterdrückung der demokratischen Kräfte und der  Menschenrechte. Alle diese Angriffe dienen demselben Interesse und  demselben Ziel: Dem Ausbau der inneren und globalen Dominanz der  herrschenden ökonomischen Monopole.</li><li>Der Imperialismus ist ein globales System, in dem die  imperialistischen Kräfte agieren und auf Basis ihrer ökonomischen,  politischen und militärischen Stärke ihre jeweilige Position einnehmen.  Sie nehmen ihre Position in der imperialistischen Pyramide ein und  versuchen, in einem Prozess von Kampf und Ausgleich, ihren Monopolen den  bestmöglichen Anteil zu sichern, während sie, abhängig vom  Kräfteverhältnis in der Pyramide, auf- und absteigen.</li><li>Die kapitalistischen Klassen aller Länder und die ihren Interessen  dienenden politischen Kräfte sind organische Teile des internationalen  imperialistischen Systems und produzieren Ausbeutungsverhältnisse. Ihre  Bündnisse, ob temporär oder langfristig, ihre Beteiligung in und  Abhängigkeit von imperialistischen Strukturen, wie NATO, EU, IWF,  Weltbank und anderer regionaler Bündnisse, zielen darauf ab möglichst  erfolgreich den Interessen der herrschenden Klassen zu dienen. Deshalb  müssen sie durch den antiimperialistischen Kampf angegriffen werden.</li><li>Der WBDJ und seine Mitglieder bestätigen erneut ihre Unterstützung  für alle Völker und Jugendlichen der Welt, die, mit katastrophalen  Folgen, unter imperialistischen Interventionen gelitten haben und immer  noch leiden. Die Souveränität von Ländern wird untergraben und bedroht;  Menschen vergießen ihr Blut für die Interessen der Imperialisten;  Millionen werden aus ihrer Heimat vertrieben, was die Welt vor eine der  größten Fluchtkrisen der modernen Geschichte stellt; ihnen wird die  Entwicklung, Selbstbestimmung und das Recht, den Wohlstand und die  Ressourcen ihrer Länder selbst zu verwalten vorenthalten; und  grundlegend Menschenrechte unterdrückt.</li><li>Der WBDJ hat das Recht der Völker, die Entwicklung ihrer Länder  selbst zu bestimmen unterstützt und ist ein treuer Unterstützer aller  Menschen, die Frieden, Freiheit, Respekt vor ihrer Souveränität,  Unabhängigkeit und Integrität fordern und stellt sich gegen alle  Versuche des Imperialismus zu intervenieren, egal ob direkt oder  indirekt.</li><li>Die Jugend der Welt muss den Kampf gegen die aktuelle Entwicklung  eines Rüstungswettlaufs verstärken. Die Expansion und Verstärkung der  NATO und ihr neues strategisches Konzept, das Interventionen in die  interne Entwicklung anderer Länder als Polizei der imperialistischen  Interessen unter einem beliebigen Vorwand erlaubt, bestätigt die NATO  als tödlichste Mordmaschine unserer Welt, nicht nur aufgrund ihrer  siebzigjährigen Geschichte aus Tod und Zerstörung, sondern auch wegen  ihrer Vorhaben zukünftiger Interventionen. Zusätzlich zielt die NATO mit  ihrem „Partnership for Peace“-Programm darauf ab, weitere Länder als  Pufferzonen oder Speerspitzen für den Angriff auf andere Völker zu  nutzen. Die Kooperation der EU mit der NATO zeigt ihren Charakter als  imperialistischer Zusammenschluss mit dem Zweck, bewaffnete Kräfte zu  etablieren und auszubilden, die gegen „Extremisten“ innerhalb und  außerhalb der Grenzen arbeiten sollen (EU-Armee, FRONTEX), und vor allem  darauf abzielt, alle zu bekämpfen, die die Rechte der Menschen gegen  den Imperialismus verteidigen. Die Forderung der Jugend nach Auflösung  der NATO ist heute notwendiger denn je. Wir unterstützen das Recht der  Völker, für eine Loslösung ihres Landes von allen imperialistischen  Bündnissen zu kämpfen.</li><li>Die EU, USA und NATO sind wesentliche Akteure in der rapiden  Eskalation der Militarisierung der Welt, die schnell zu einem  großflächigen Konflikt mit Nuklearwaffen oder anderen extrem  zerstörerischen Waffen mit unvorhersagbaren Folgen für die Zukunft der  Menschheit führen kann. Die Geschichte hat gezeigt, dass die herrschende  Klassen nicht zögern werden, jedes Verbrechen gegen die Völker zu  begehen, auch unter Verwendung von Kriegen und sogar Atomwaffen, um ihre  Interessen durchzusetzen, wenn die Konkurrenz sich verschärft.</li><li>Der Faschismus ist ein Werkzeug in den Händen der kapitalistischen  Klasse und des Imperialismus, um seine Dominanz zu sichern, auch durch  die Zerschlagung der grundlegendsten demokratischen Rechte des Volkes  und der Jugend. Unabhängig von den verschiedenen Formen faschistischer  und fundamentalistischer Bewegungen, richten sich alle ihre Aktionen  gegen die Völker. Zusätzlich versuchen die Machtzentren in der EU und  international die historische Wahrheit zu verfälschen, indem sie mittels  antikommunistischer Propaganda den Kommunismus mit dem Faschismus  gleichsetzen. Heute kämpfen wir gegen die faschistische Ideologie und  ihre Unterstützer, gemeinsam mit allen Kräften, die sich für die  Menschen und die Verteidigung von Demokratie, Freiheit und Frieden  einsetzen. Gleichzeitig greifen viele Staaten auf eine Eskalation von  Rassismus und Repression zurück, die, auch wenn wir sie selbst nicht als  faschistisch klassifizieren, nicht zögern, extremen rechte Akteure zu  nutzen, um die Interessen der herrschenden Klasse zu verteidigen.</li><li>Die dominierenden Massenmedien spielen weiterhin eine wesentliche  Rolle als Mittel, um die Prinzipien und Werte der herrschenden Ideologie  zu propagieren und die Völker und die Jugend zu manipulieren. Die  großen Medien (Fernsehen, Kino, Radio, Internet und Social Media) sind  eine große Investition großer Wirtschaftsgruppen, um jeden Widerstand zu  unterbinden und die das System verteidigenden Botschaften zu  verbreiten: es gibt keine Alternative zur herrschenden Politik, es macht  keinen Sinn, diese Politik zu bekämpfen und das System nur tut, was  notwendig ist – sogar Kriege werden gerechtfertigt.</li><li>Es ist notwendig, unseren antiimperialistischen Kampf, der, mehr als  je zuvor, mit unserem Kampf für eine Welt ohne Krieg, Besatzung,  Ausbeutung, Unterdrückung Krise, Arbeitslosigkeit und Armut verknüpft  ist, auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu verstärken.</li></ol>



<h2 class="wp-block-heading"> Lasst uns den Imperialismus für eine Welt des Friedens, der Solidarität und des sozialen Wandels besiegen </h2>



<ol class="wp-block-list"><li>Trotz der durch ihn verursachten Verschlechterung der Bedingungen 
ist die Niederlage des Imperialismus durch seine eigene Natur 
unvermeidbar. Die Sackgassen des Systems bringen die reaktionärsten 
Kräfte hervor, aber bieten auch den Raum für Widerstand und die 
Entwicklung der revolutionären, progressiven antiimperialistischen 
Kräfte und der Friedensbewegung. In diesem Kontext feierten der WBDJ und
 seine Verbündeten im November 2017 die 19. Weltfestspiele der Jugend 
und Studierenden in Sochi, Russland. Hundert Jahre nach der Großen 
Sozialistischen Oktoberrevolution, die bewiesen hat, dass die Menschen 
eine neue Gesellschaft auf Basis ihrer Interessen und Ziele aufbauen 
können, versammelten sich 25000 Delegierte, Teilnehmer und Freiwillige 
aus Russland und der ganzen Welt, um sich über ihre Ziele und Kämpfe 
auszutauschen. Unter dem Motto <strong>„Für Frieden, Solidarität und 
soziale Gerechtigkeit, wir kämpfen gegen Imperialismus – unsere 
Vergangenheit ehrend bauen wir die Zukunft“ eröffneten wir eine 
Diskussion über die Voraussetzungen für Veränderung und präsentierten 
unsere Perspektive auf den antiimperialistischen Kampf. Der Prozess der 
Weltfestspiele, der über ein Jahr lang lief, gab uns die Gelegenheit, 
trotz aller Schwierigkeiten unsere Botschaft zu verbreiten. Es ist 
essenziell für den WBDJ, die Weiterführung der Weltfestspiele der Jugend
 und Studenten voranzutreiben, um für unser revolutionäres Programm zu 
werben, indem wir ihren antiimperialistischen Charakter sichern, aber 
uns auch mit anderen Jugendbewegungen, die sich mit den Prinzipien des 
WBDJ identifizieren, auszutauschen und zu vernetzen.</strong></li><li><strong>Der WBDJ führte seine internationale Aktivität mit großen 
Events und wichtigen Treffen fort, wie zum Beispiel der 
Solidaritätsmission in Syrien und der zweiten Solidaritätsmission in 
Venezuela. Durch die Weltfestspiele und andere Aktivitäten haben wir 
unsere Zusammenarbeit mit anderen wichtigen antiimperialistischen 
Bewegungen, wie der Internationalen Demokratischen Frauenföderation, dem
 Weltfriedensrat und dem Weltgewerkschaftsbund ausgebaut. Wir müssen uns
 für die Stärkung unserer Bindungen einsetzen und dafür, dass, zusammen 
mit uns, unsere Verbündeten stärker und besser in unserem gemeinsamen 
Kampf für Frieden, Rechte, soziale und nationale Emanzipation, gegen 
imperialistischen Ausbeutung und Unterdrückung, werden.</strong></li><li><strong>Es ist wahr, dass die organsierteren, entscheidenden 
Bewegungen der Vergangenheit ihre einstige Dynamik verloren haben. Ein 
Grund ist die ideologische Kriegsführung der kapitalistischen Klasse 
gegen Organisationen des Volkes wie zum Beispiel Gewerkschaften. Ein 
weiterer Grund ist die Globalisierung des Marktes, die die 
Verhandlungsposition der Kapitalisten stärkt. Trotz alledem sehen wir 
das Aufkommen diverser monothematischer und anderer Bewegungen. 
Teilweise sind diese Bewegungen trotz ihres Mangels an Organisation 
(teilweise entwickeln sie sogar einen sogenannten „unpolitischen“ 
Ansatz) so relevant, dass sie von diversen Fraktionen der Bourgeoisie 
oder ausländischen Interessen in Anspruch genommen werden, um deren 
eigene Agenda zu unterstützen. Unsere Aufgabe, als fortschrittliche 
Kräfte die Wut und Forderungen des Volkes zu leiten, wird immer 
offensichtlicher. Die Notwendigkeit, Strukturen für den organisierten 
und gemeinschaftlichen Kampf zu etablieren, die kreativ mit den 
mobilisierten Massen interagieren, kann nicht genug betont werden.</strong></li><li><strong>Der fortlaufende Kampf der Jugend, der Arbeiter und der 
werktätigen Schichten gibt uns Hoffnung und den Mut weiterzumachen. Wir 
unterstützen die wichtigen Manifestationen des Kampfes der Jugend, der 
Werktätigen und des Antiimperialismus, der weiterhin auf der ganzen Welt
 stattfindet. Der Weg zu wirklicher Freiheit steht in direkter 
Verbindung mit der Stärkung des Klassenkampfes, dessen Ziel es ist, eine
 wirkliche Herrschaft des Volkes aufzubauen.</strong></li><li>In vielen Ländern konnten wir beobachten, dass der Kampf der 
Werktätigen die Bedingungen geschaffen hat, um einige wichtige 
Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen zu erreichen. Diese Bemühungen 
zeigen die Möglichkeiten, die entstehen könnten, wenn die Macht und die 
Produktionsmittel in die Hände der Völker übergehen, was auch die 
Voraussetzung für internationale Beziehungen auf der Basis von 
Gerechtigkeit, gegenseitiger Kooperation und Solidarität schaffen würde.
 Gleichzeitig müssen wir die Angriffe auf diese Bemühungen zur Kenntnis 
nehmen und dürfen uns keine Illusionen bezüglich ihrer Grenzen machen.</li><li>Die Weiterführung des Kampfes der Völker und der Jugend in Ländern 
unter militärischer Intervention, Besatzung, Blockade und der Bedrohung 
einer Aggression des Imperialismus sind eine starke Inspiration für den 
alltäglichen Kampf in all unseren Ländern. Wir stehen mit diesen Völkern
 und ihrer Jugend und sind solidarisch mit ihnen.</li><li>Wir stellen auch die Wichtigkeit der Kämpfe um jugendspezifische 
Forderungen fest. Die Einbeziehung von immer mehr jungen Arbeitern in 
der Arbeiterbewegung war essenziell für ihren Kampf für die Rechte der 
Arbeiter. Die Schüler- und Studierendenbewegung war die Geburtsstätte 
für die Kämpfe und die politische Entwicklung der Jugend, sofern sie an 
der Seite der Werktätigen stand. Ihr starker und breiter Kampf für den 
Zugang zu Bildung hat einen wichtigen Einfluss in vielen Ländern, selbst
 in einigen der Länder mit den reaktionärsten Regierungen. Außerdem 
zeigt sich in der Beteiligung der Jugend in anderen Kämpfen, wie zum 
Beispiel der Wohnungsfrage, die besonders junge Menschen betrifft, und 
dem Recht auf Gesundheitsversorgung, wie auch vielen weiteren, eine 
positive Entwicklung.</li><li>Gleichzeitig gibt es auch Bewegungen, bei denen versucht wird, sie 
als weit entfernt von der Frage der politischen Macht darzustellen. Die 
wichtigste dieser Bewegungen ist die Umweltbewegung, zu der viele junge 
Menschen gehören. Wir müssen uns bemühen, sie dazu zu bringen, die 
wahren Gründe und Ursachen der Klimakatastrophe, die kapitalistische 
Produktionsweise, zu verstehen und zu hinterfragen und entsprechend zu 
handeln. Die Verteidigung einer Umwelt im ökologischen Gleichgewicht und
 unserer eigenen Lebensbedingungen ist unvereinbar mit dem Profitstreben
 der Monopole. Es kann keine Option sein, nur um ein früheres oder 
späteres Sterben zu kämpfen und zu verhandeln, nur um dieses 
katastrophale System aufrechtzuerhalten.</li><li>Der Kampf um die revolutionäre Überwindung der Ausbeutung und 
Unterdrückung bleibt eins der zentralen Ziele der antiimperialistischen 
Jugend der Welt. Die Organisation, das Bewusstsein und die Mobilisierung
 der Jugend im Kampf der Werktätigen bleibt die einzige Garantie für 
einen Fortschritt in der Transformation unserer versteinerten 
Verhältnisse. Der antiimperialistische Kampf der Jugend, des WBDJ und 
seiner Mitgliedsorganisationen ist unser einziger Weg. Um Krieg durch 
dauerhaften Frieden, Armut und Elend durch Wohlstand, und 
Arbeitslosigkeit durch das Recht auf Arbeit und Bildung für alle zu 
ersetzen, ist es nötig den Imperialismus durch ein anderes, 
fortschrittlicheres sozioökonomisches System zu ersetzen, wo die 
zentralen Produktionsmittel in den Händen des Volkes sind und die 
Wirtschaft nach den Bedürfnissen der Menschen entwickelt wird. Das ist 
die Basis, auf der die Völker den produzierten Reichtum zum Wohle des 
Volkes für sich nutzen. Andernfalls wird das Profitinteresse der 
Monopole die Menschheit unvermeidbar im Kreislauf von kapitalistischer 
Krise und Krieg gefangen halten.</li></ol>



<h2 class="wp-block-heading"> Stärkt den WBDJ, stärkt den antiimperialistischen Kampf, für eine  Welt des Friedens, der Solidarität und der revolutionären sozialen  Transformation </h2>



<ol class="wp-block-list"><li>Der Kampf gegen den Imperialismus erfordert bessere und fähigere 
Organisation auf allen Ebenen, einschließlich der internationalen 
Solidarität und Koordination. In diesem Sinne ist eine Stärkung des WBDJ
 essenziell für unseren gemeinsamen Kampf gegen den Imperialismus: Nur 
ein stärkerer WBDJ wird in der Lage sein die Kämpfe der Jugend auf der 
ganzen Welt zu unterstützen, um der imperialistischen Offensive 
Widerstand zu leisten und alle Formen der Unterdrückung zu besiegen.</li><li>Die Stärkung des WBDJ erfordert sowohl die Verstärkung der 
Aktivitäten aller seiner Mitglieder und ihrer Verbindung zur Jugend in 
ihrem Land, als auch die Vertiefung ihres Engagements für die Arbeit und
 Bedürfnisse des WBDJ. Alle Organisationen sollen auf Aufrufe zu 
Aktivitäten reagieren, sowohl nach außen (Kampagnen, Mobilisierung für 
Aktivitäten, etc.) als auch nach innen (Mobilisierung zu Treffen, Zahlen
 der Mitgliedsbeiträge, etc.).</li><li>In diesem Kontext müssen wir weiterhin regelmäßige Treffen der 
Leitungsstrukturen (Headquarter und Generalrat) des WBDJ organisieren 
sowie diese Strukturen kollektiver für Entscheidungen verantwortlich 
machen und eine entsprechende Arbeitsweise einführen und auswerten. 
Außerdem wird die Verantwortung aller Mitgliedsorganisationen 
unterstrichen und alle Organisationen werden aufgerufen – wo es möglich 
ist – als Teil ihrer Leitungsfunktion im WBDJ spezielle Aufgaben für das
 Headquarter (HQ) zu übernehmen. Dieser Prozess erfordert, dass das HQ 
speziell auf die ausgewogene Verteilung der Aufgaben achtet, aber auch, 
dass die übrigen Mitglieder der Leitung des WBDJ kontinuierlich beim HQ 
nachfragen, wie sie sich einbringen können, sodass wir koordiniert 
handeln können. Ebenso können weitere Mitgliedsorganisationen, die nicht
 Teil des Generalrats oder HQs sind von den Leitungsstrukturen angefragt
 werden, bestimmte Aufgaben zu übernehmen.</li><li>In den letzten Jahren haben wir uns sehr bemüht, den Status und die 
Aktivität der Organisationen, die Teil des WBDJ sind, zu aktualisieren. 
Das ist eine wichtige Säule der Stärkung des WBDJ, auf die die 
Kontaktaufnahme zu antiimperialistischen Organisationen in Regionen, in 
denen wir nicht vertreten sind, folgen muss. Wenn der Imperialismus auf 
der ganzen Welt hart zuschlägt, muss der WBDJ da sein, um die Antwort 
der Völker zu organisieren.</li><li>Um den WBDJ weiter zu stärken ist es notwendig, weiterhin einen 
besonderen Fokus auf die Arbeit der Regionalkommissionen zu legen. 
Regelmäßige Treffen in allen Regionen müssen in den nächsten Jahren hohe
 Priorität haben, während wir gleichzeitig versuchen müssen, engeren 
Kontakt zu pflegen und eine höhere Aktionsfähigkeit aller 
Regionalkommissionen zu entwickeln. Wir regen die Umsetzung von 
Aktivitäten wie Camps, Seminaren und Kampagnen auf regionaler Ebene 
durch die Initiative jeder Organisation an, als Möglichkeit, das 
Potential aus der Kombination der Struktur des WBDJ mit der 
geographischen Nähe der Mitgliedsorganisationen jeder Region zu nutzen. 
Die Umsetzung dieser Richtlinien erfordert eine bessere und effizientere
 Koordination zwischen der zentralen Arbeit des WBDJ (HQ und Generalrat)
 und den Regionalkommissionen.</li><li>Die Stärkung des WBDJ erfordert die Weiterführung von Maßnahmen für 
eine finanzielle Absicherung durch die Reduzierung unnötiger Ausgaben, 
aber vor allem eine Erhöhung der Einnahmen. Die regelmäßige Zahlung der 
Mitgliedseiträge von allen Mitgliedsorganisationen, sowie die notwendige
 Erhöhung der Beiträge der Organisationen, die finanziell besser 
dastehen, nach dem Prinzip, „jeder nach seinen Möglichkeiten“, sind 
Schlüsselelemente für den WBDJ, um weiterhin frei von Druck oder 
Abhängigkeit von anderen Strukturen seine antiimperialistischen 
Aktivitäten vorantreiben zu können. Der Ruf und die weltweite Aktivität 
des WBDJ können für mögliche Einkommensquellen und Beiträge für den 
International Fund oft he Democratic Youth und andere Formen der 
Kooperation im Einklang mit den Prinzipien und Prioritäten des WBDJ 
genutzt werden. Diese ergänzenden Richtlinien sollen in unserer 
Aktivität beachtet und im Finanzbericht weiterentwickelt werden.</li><li>Aufbauend auf den positiven Aspekten der 19. Weltfestspiele der 
Jugend und Studenten, ebenso wie den aus ihnen gezogenen 
Schlussfolgerungen, sollen alle WBDJ Mitglieder, in Koordination mit dem
 Headquarter, ihr Möglichstes tun, um die Weiterführung der 
Weltfestspiele abzusichern, und viel Aufmerksamkeit auf die Suche nach 
dem richtigen Gastgeber für die 20. Weltfestspiele richten. Wie die 
neuere Vergangenheit gezeigt hat, sollte der WBDJ sich nicht auf 
Zeitpläne oder künstliche Kriterien versteifen. Das Wichtigste ist, dass
 egal wann und wo die 20. Weltfestspiele stattfinden, sie einen weiteren
 Schritt nach vorne in der reichen und ruhmvollen Geschichte der 
antiimperialistischen, breit organisierten und selbstfinanzierten großen
 Festivals darstellen, die der WBDJ in der Vergangenheit organisiert 
hat. Es ist wichtig, dass die Jugend weiterhin die Pioniere der Bewegung
 der Weltfestspiele stellt, und dass Aktivitäten, Prozesse und 
Entscheidungen über die Weltfestspiele in den Strukturen der Bewegung 
bleiben. Kooperation und bilateraler Respekt zwischen den Trägern auf 
Basis der politischen Position, Prinzipien und Geschichte des WBDJ 
müssen in der Bewegung der Weltfestspiele gesichert bleiben.</li><li>Als Teil der internationalen Solidaritätsarbeit wird der WBDJ 
weiterhin konkrete Aktivitäten entwickeln, um die Solidarität zwischen 
den Völkern der Welt zu verbreiten, vor allem an denjenigen gerichtet, 
die am meisten unter imperialistischer Gewalt und Unterdrückung leiden. 
Freiwilligen- und Solidaritätsmissionen des WBDJ mit den Kämpfen der 
Völker gegen Besatzung, Krieg, Invasionen, für Selbstbestimmung, und den
 Kampf der Völker darum, ihren eigenen Entwicklungsweg für ihre 
Gesellschaft zu bestimmen ist ein Weg, die Rolle, Pflicht und Präsenz 
des WBDJ für die Jugend der Welt auszudrücken.</li><li>Zusätzlich zu den Weltfestspielen hat der WBDJ immer wieder 
internationale Foren und Konferenzen zu aktuellen Themen der Jugend 
organisiert. Diese Räume ergänzen die anderen Aktivitäten und Seminare 
des WBDJ, da sie darauf abzielen, unsere Analyse zu spezifischen Themen 
mit weiten Teilen der Jugend zu vertiefen und in der Welt zu verbreiten.
 In den letzten Jahren haben wir analysiert, dass die Jugend 
Fortschritte hin zu neuen Herausforderungen des Kampfes macht, was uns 
vor die Verantwortung stellt, die Analyse der antiimperialistischen 
Jugend sichtbar zu machen. Wir müssen die Herausforderung annehmen, 
wieder Fortschritte in der Organisation dieser Art von Veranstaltung zu 
machen.</li><li>Der WBDJ ist immer solidarisch und aktiv in den Ländern, die den 
Angriffen des Imperialismus besonders stark ausgesetzt sind. Das ist ein
 Teil unseres zutiefst internationalistischen Charakters und wir müssen 
weiterhin darauf vorbereitet sein zu mobilisieren wo immer es nötig ist.
 Zusätzlich zu dieser historischen Aufgabe müssen wir die 
Internationalen Brigaden zur Unterstützung der Jugend der Welt ausweiten
 und diese in die Vorbereitung und Teilnahme mit einbeziehen. Die schöne
 Aufgabe, uns näher mit den kämpfenden Menschen zusammenzubringen, muss 
die gesamte antiimperialistische Jugend erreichen.</li><li>In den kommenden Jahren werden wir mit den positiven Erfahrungen der
 Vergangenheit wieder themenbezogene Kampagnen entwickeln. Abhängig von 
den globalen Entwicklungen, werden wir uns bereithalten, entsprechende 
Kampagnen zu organisieren. In der gegebenen internationalen Situation 
könnten das Recht auf Selbstbestimmung, das Recht auf Freiheit, die 
Rechte junger Arbeiter, Migration, Frauenrechte, das Recht auf 
öffentliche und hochwertige Bildung, gegen die Umweltzerstörung und für 
öffentliches Eigentum am Wasser, und der Kampf gegen Militarisierung und
 Interventionen Themen sein, die in einer solchen Kampagne entwickelt 
werden. Ihr Ziel ist es, so viele junge Menschen wie möglich zu 
erreichen, für ihre Rechte zu mobilisieren und die Diskussion zwischen 
den WBDJ Mitgliedern und damit im WBDJ selbst zu vertiefen.</li><li>Um der Aktivität des WBDJ Ausdruck zu verleihen, werden wir 
weiterhin regelmäßig Broschüren und Magazine veröffentlichen. Die 
Mitgliedsorganisationen des WBDJ werden aufgerufen, sich mehr am Inhalt 
und an der Veröffentlichung dieser Materialien zu beteiligen. Der WBDJ 
wird weiterhin Erklärungen zu hervorstechenden internationalen Problemen
 veröffentlichen, und dabei einen Fokus auf die Jugend betreffende 
Punkte legen. Der WBDJ wird sich mit Möglichkeiten beschäftigen, das 
Potenzial neuer Technologien noch besser zu nutzen, und so die Qualität 
und Entwicklung der Website und Social-Media-Kanäle weiter zu 
verbessern. Der WBDJ wird auf seinen Social-Media Seiten eine Plattform 
schaffen, die dauerhaft für Beiträge aller seiner 
Mitgliedsorganisationen zu den Themen unserer Kämpfe zur Verfügung 
steht, um den Austausch zu unterstützen und unsere politischen Analysen 
und Kampagnen auf der ganzen Welt zu verbreiten, und so die 
internationale Solidarität zu stärken. Außerdem wird der WBDJ weiterhin 
Plakate und anderes Propagandamaterial veröffentlichen, um seine 
zentralen Aktivitäten zu bewerben und die Jugend für den Kampf gegen den
 Imperialismus zu mobilisieren.</li><li>Der WBDJ wird immer alle seine Mittel nutzen, um sich in der 
antiimperialistischen Jugend der Welt stark als Front des Kampfes gegen 
den Imperialismus und alle seine Werkzeuge zu präsentieren. Zusammen mit
 der antiimperialistischen Jugend der Welt wird der WBDJ, als die 
Alternative, die für eine neue internationale Ordnung des Friedens, des 
sozialen Fortschritts und der Kooperation steht, den Kampf gegen das 
imperialistischen System, das zur Zerstörung der Welt führt, verstärken.</li><li>Der WBDJ wird Maßnahmen entwickeln, um die Kommunikation und 
Koordination der gemeinsamen Arbeit mit unseren internationalen Partnern
 zu verbessern, um unsere Kooperation auf ein neues Level zu heben, auf 
dem wir durch die Entwicklung gemeinsamer Erklärungen, Aktionen und 
Aktivitäten eine höhere Qualität unserer schon reichhaltigen und 
intensiven Aktivität erreichen können, und so weiter unsere 
internationale Bekanntheit steigern.</li><li>Seit seiner Gründung war der WBDJ immer an der Front des Kampfes um 
Gleichheit aktiv und hat die entsprechenden Werkzeuge genutzt. Eines 
dieser Werkzeuge ist die Frauenkommission, die mit dem enormen Anstieg 
der Kämpfe von Frauen auf der ganzen Welt sinnvoller ist als je zuvor. 
Wir müssen uns bemühen wieder eine dynamische Plattform zu schaffen, die
 dazu dient, die Stimme antiimperialistischer junger Frauen zu stärken 
und Gleichberechtigung sowohl innerhalb des WBDJ als auch in unseren 
alltäglichen Kämpfen zu fördern.</li><li>In den kommenden Jahren wird der WBDJ seine Beziehungen zur UN und 
UNESCO weiter ausbauen, um die Stimme der Jugend auf diese 
internationalen Plattformen zu tragen und die abscheulichen Verbrechen 
des Imperialismus offenzulegen. Wir arbeiten daran, den beratenden 
Status des WBDJ im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen 
wiederherzustellen und uns weiter in die UNESCO einzubringen. Im Rahmen 
des Beteiligungsprogramms der UNESCO wird der WBDJ weiterhin sein 
historisches Erbe bewahren, indem er weitere Schritte geht, um seine 
Inhalte zu einem Instrument für die Jugend in der Entwicklung der 
kommenden Kämpfe zu machen. Gleichzeitig wird sich der WBDJ klar gegen 
den Missbrauch der UN durch die USA und andere Staaten stellen, die 
versuchen durch die UN ihre Ordnung durchzusetzen.</li><li>In Ehrung der Tradition der früheren Generationen seit 1945 und des 
Kampfes und der Positionen des WBDJ in all diesen Jahren, werden die 
Mitgliedsorganisationen des WBDJ niemals aufhören alle Formen der 
Unterdrückung, Fremdherrschaft, Diskriminierung, Besatzung, Krieg, 
Intervention, Ausbeutung, Rassismus, Faschismus, der Zerstörung von 
Leben und den Imperialismus in all seinen Formen und mit all seinen 
Werkzeugen zu bekämpfen. Der WBDJ wird immer an der Seite der Jugend 
stehen, in all ihren Forderungen und Kämpfen. Unsere Banner und Parolen 
sind mehr als Fahnen im Wind, sie stehen für das Streben von Millionen 
von Jugendlichen aller Länder, kulturellen Hintergründe und religiöser 
Anschauungen nach einer Welt, in der Frieden, Souveränität, Demokratie, 
sozialer Fortschritt und die Rechte der Jugend auf allen Ebenen 
verwirklicht sind. Trotz des mächtigen Gegners, den wir vor uns haben, 
sehen wir jeden Tag Anzeichen, die uns optimistisch machen, dass wir 
eines Tages siegen werden: Auf der ganzen Welt erheben sich die Völker, 
die Arbeiter und die Jugend und überwinden das Gefühl, dass sich die 
Welt nicht verändern lässt. Wenn die Völker vereint und organisiert 
kämpfen, sind sie unbesiegbar. Stärken wir darum den WBDJ und den 
antiimperialistischen Kampf, für eine Welt des Friedens, der 
Solidarität, der Kooperation, des Fortschritts und der revolutionären 
sozialen Transformation!</li></ol>



<p>Übersetzung: Sozialisitsch Deutsche Arbeiterjugend</p>
<div class="gsp_post_data" 
	            data-post_type="post" 
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			</item>
		<item>
		<title>Ist Antikapitalismus verboten?</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2019/11/ist-antikapitalismus-verboten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 09:07:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kommunistischejugend.at/?p=4910</guid>

					<description><![CDATA[Ist Antikapitalismus verboten? Gemeinsame Stellungnahme der Organisatoren der Veranstaltungsreihe zu 70 Jahre DDR-Gründung, Wien/Linz/Innsbruck am 14. November 2019 Nach zwei Veranstaltungen in Wien und Linz am 8. und 11. November sollte am 13. November 2019 auch in Innsbruck eine gemeinsame&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2019/11/ist-antikapitalismus-verboten/">Weiterlesen<span> Ist Antikapitalismus verboten?</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist Antikapitalismus verboten?</strong></h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/11/Innsbruck-illegalisierte-Veranstaltung-270x151.jpeg" alt="" class="wp-image-4911"/></figure></div>



<p><em>Gemeinsame Stellungnahme der Organisatoren der  Veranstaltungsreihe zu 70 Jahre DDR-Gründung, Wien/Linz/Innsbruck am 14.  November 2019</em></p>



<p>Nach zwei Veranstaltungen in Wien und Linz am 8. und 11. November 
sollte am 13. November 2019 auch in Innsbruck eine gemeinsame 
Veranstaltung des Kommunistischen StudentInnenverbandes (KSV), der 
Kommunistischen Jugend (KJÖ) und der Partei der Arbeit Österreichs (PdA)
 stattfinden. Das Thema lautete: „70 Jahre Gründung der DDR“ und ihr 
Ziel war es – so der Ankündigungstext -, „über die Verdienste, die 
Erfolge, aber natürlich auch über die fehlerhaften Entwicklungen der 
Deutschen Demokratischen Republik [zu] diskutieren“ – und um Schlüsse zu
 ziehen, wie ein zukünftiger Sozialismus besser zu gestalten wäre. Als 
Vortragender und Diskussionspartner wurde seitens der Veranstalter ein 
Zeitzeuge, der deutsche Jurist und Anwalt Dr. Hans Bauer, ehemaliger 
stellvertretender Generalstaatsanwalt der DDR, eingeladen. Es steht 
außer Frage, dass es sich dabei um eine komplexe und widersprüchliche 
Materie handelt, die im öffentlichen Diskurs naturgemäß zu 
unterschiedlichen, gegensätzlichen Einschätzungen und Meinungen führt, 
wovon manche recht unreflektiert erscheinen. Doch dies ist nunmal Teil 
einer offenen Diskussion, der sich die Veranstalter keineswegs zu 
verschließen gedachten.</p>



<p>Während die Veranstaltung in Wien mit gut 80 Besuchern erfolgreich 
und für alle Beteiligten informativ über die Bühne ging, fingen in Linz 
die Probleme an: Die vom ÖGB zugesagten Räumlichkeiten wurden nach einer
 medialen Diffamierungskampagne der ÖVP verweigert, die Stadt Linz 
sprang jedoch ein und stellte für den Termin einen Saal im Volksheim 
Pichling zur Verfügung. Über 40 Interessierte kamen zur Veranstaltung 
und beteiligten sich an der Diskussion. Dass hierbei allerdings auch 
zwei Mitarbeiter des Verfassungsschutzes sowie ein Provokateur des 
ÖVP-„Volksblattes“ zugegen waren, sei am Rande erwähnt.</p>



<p>Anders in Innsbruck: Auch hier wurde zunächst die lange vereinbarte 
Räumlichkeit storniert – dabei handelte es sich um den „Begegnungsbogen“
 des Integrationsbüros Innsbruck, das von der Stadtgemeinde und vom Land
 Tirol gefördert wird – damit das so bleibt, musste die Veranstaltung 
wohl abgesagt werden. Daher kam es zur ersten Verlegung: Der KSV als 
gewählte ÖH-Fraktion wollte die Veranstaltung an der Universität 
Innsbruck durchführen. Doch das Rektorat untersagte dies mit 
fadenscheinigen Begründungen zwei Tage vor dem Termin. Daraufhin kam es 
zur zweiten Verlegung, nämlich in die Räumlichkeiten des Alevitischen 
Kulturvereins im Volkshaus Reichenau. Und dies wurde sodann mit 
unfassbaren Mitteln unterbunden: Dem türkisch-kurdischen 
ImmigrantInnen-Verein wurde nocham Tag des Termins vom Vermieter 
angedroht, den Mietvertrag zu kündigen und die AlevitInnen auf die 
Straße zu setzen, sollte die Veranstaltung mit Dr. Bauer dort 
durchgeführt werden – Verwalter des Volkshauses ist der SPÖ-nahe ASKÖ, 
eigentlicher Eigentümer der Liegenschaft ist die Stadtgemeinde 
Innsbruck. Doch das war noch nicht Drohung genug: Zur „Sicherheit“ 
schickte man noch eine Polizeistreife zum Alevitischen Verein, was 
natürlich als zusätzliche Drohgebärde und Einschüchterungsmaßnahme 
gegenüber dem ImmigrantInnen-Verein gedacht war. Den Verantwortlichen 
blieb nichts Anderes übrig, als abermals den Veranstaltungsort zu 
wechseln – zum insgesamt dritten Mal. Dessen Adresse wurde nun nicht 
mehr öffentlich bekanntgeben, sondern nur interessierten Teilnehmern auf
 Anfrage mitgeteilt – nur auf diese Weise war es möglich, die 
Veranstaltung in Innsbruck im Rahmen einer geschlossenen Gesellschaft 
doch noch durchzuführen.</p>



<p>Diese Ereignisse in Innsbruck werfen doch einige Fragen auf. Ist es 
tatsächlich nicht mehr erlaubt, über Alternativen zum Kapitalismus zu 
sprechen? Ist Antikapitalismus neuerdings illegal? Sind wir in unserem 
Land tatsächlich wieder so weit, dass eine Diskussion über den 
Sozialismus nur mehr im „Untergrund“, im Geheimen durchführbar ist? Ist 
es für die politische Elite tatsächlich nicht mehr möglich, ihr 
politisches und Wirtschaftssystem zu rechtfertigen, ohne KritikerInnen 
und Andersdenkende zum Schweigen zu bringen? Ist es wirklich die Politik
 einer grünen Stadtführung, ImmigrantInnen einzuschüchtern und 
willkürliche polizeiliche Repression und Verfolgung anzudrohen?</p>



<p>Offensichtlich ist: Die bloße Diskussion über Alternativen zum 
Kapitalismus und Imperialismus sollte verhindert, ja verboten werden, 
noch bevor nur ein Wort gesprochen wurde. Es zeugt von einer gewissen 
absurden Ignoranz, wenn man mit Verweisen auf ein „Unrechtsregime“ der 
DDR ohne ‘Meinungsfreiheit‘ versucht, genau das durchzusetzen: Bei den 
Vorgängen in Innsbruck handelt es sich nämlich um nichts Anderes als 
einen unverblümten Angriff auf die Meinungs- und Versammlungsfreiheit, 
der einem demokratischen, liberalen Rechtsstaat, wie es Österreich sein 
soll, kein gutes Zeugnis ausstellt. Diese Botschaft der vorherrschenden 
Politik, dass Kapitalismuskritik unerwünscht ist und keinesfalls 
geduldet wird, dass die öffentliche Äußerung abweichender Meinungen mit 
allen Mitteln unterbunden werden muss, ist beschämend für die 
verantwortlichen Parteien der Stadtgemeinde und die Entscheidungsträger 
der Universität Innsbruck – und ein guter Grund, um über Alternativen 
zum Kapitalismus und seiner bürgerlichen Herrschaftsform nachzudenken 
und zu diskutieren. Das werden wir daher auch weiterhin tun, gerne auch 
in der Auseinandersetzung mit gegenteiligen Meinungen.</p>



<p>Die Ansicht aber, dass es eine bessere Gesellschaft und eine bessere 
Welt geben kann und wird als die des Kapitalismus und Imperialismus 
mitsamt Unterdrückung, Ausbeutung und Krieg, lässt sich nicht verbieten.</p>



<p>Partei der Arbeit Österreichs</p>



<p>Kommunistischer StudentInnenverband Innsbruck</p>



<p>Kommunistische Jugend Tirol</p>



<p>Kommunistischer StudentInnenverband Linz</p>



<p>Kommunistische Jugend Oberösterreich</p>
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	            data-title="Ist Antikapitalismus verboten?" 
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			</item>
		<item>
		<title>Erklärung der kommunistischen Jugend gegen die neue antikommunistische Eskalation der Europäischen Union</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2019/09/erklaerung-der-kommunistischen-jugend-gegen-die-neue-antikommunistische-eskalation-der-europaeischen-union/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 10:39:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir, die kommunistischen Jugendorganisationen, die in Athen sind, um am 45. Odigitis-Festival der Kommunistischen Jugend Griechenlands (KNE) teilzunehmen, verurteilen die abstoßende, antikommunistische Resolution des Europäischen Parlaments, die von den Fraktionen der Volkspartei, der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten, der Allianz der&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2019/09/erklaerung-der-kommunistischen-jugend-gegen-die-neue-antikommunistische-eskalation-der-europaeischen-union/">Weiterlesen<span> Erklärung der kommunistischen Jugend gegen die neue antikommunistische Eskalation der Europäischen Union</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir, die kommunistischen Jugendorganisationen, die in Athen sind, um am 45. Odigitis-Festival der Kommunistischen Jugend Griechenlands (KNE) teilzunehmen, verurteilen die abstoßende, antikommunistische Resolution des Europäischen Parlaments, die von den Fraktionen der Volkspartei, der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten, der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa, der Grünen sowie der Europäischen Konservativen und Reformer, unterzeichnet wird.I&#8217;m</p>



<p>Die gemeinsame
Resolution des Europäischen Parlaments ist inakzeptabel und ahistorisch, da:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Es fördert Verbote kommunistischer Parteien und kommunistischer Symbole, die bereits in mehreren Mitgliedstaaten der EU verhängt wurden.</li><li>Es fördert die Verallgemeinerung der Kriminalisierung und Verfolgung von KommunistInnen und ihrer Ideologie, um die Kämpfe des Volks zu stoppen.</li><li>Es fördert die Gleichstellung von Kommunismus und Faschismus und spricht auf diese Weise die Faschisten und ihr Handeln frei.</li><li>Der Beschluss verzerrt die Geschichte auf einer solchen Ebene, dass die Sowjetunion und die Rote Armee, die mehr als 20 Millionen Opfer im Kampf gegen den Nationalsozialismus zu beklagen hatten, &#8222;als Verbündeter und Kollaborateur des nationalsozialistischen Deutschland&#8220; charakterisiert werden.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/09/71075194_2346181905437374_649967618630877184_o-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4846" width="193" height="193"/></figure></div>



<p>Wir, die
kommunistischen Jugendorganisationen, die diese Erklärung unterschreiben, sagen
klar:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Zukunft kann nicht verbannt werden! Die
     Zukunft der Jugend ist der Sozialismus!</li><li>Egal wie viele Resolutionen und Entscheidungen
     die Europäische Union trifft, wir sind entschlossen, ihren Alptraum zum
     Leben zu erwecken.</li><li>Der Antikommunismus und die Fälschung der
     Geschichte werden nicht durchgehen! Die historische Wahrheit wird die
     Lügen und Provokationen vernichten.</li></ul>



<p><strong>Liste der unterzeichnenden Jugendorganisationen</strong>:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Communist Youth of Albania “Kemal Stafa”</li><li>Communist Youth of Algerian Party for Democracy and
Socialism &#8211; JC PADS</li><li>Communist Youth of Austria &#8211; KJO</li><li>Bangladesh Youth Union &#8211; BYU</li><li>Communist Youth of Belgium</li><li>Young Communist League of Britain &#8211; YCL Britain</li><li>Young Socialists of Socialist Workers&#8216; Party</li><li>United Democratic Youth Organisation &#8211; EDON</li><li>Communist Youth Union &#8211; KSM</li><li>Communist Youth of the Communist Workers&#8216; Party of
Finland</li><li>Socialist German Workers&#8216; Youth &#8211; SDAJ</li><li>Communist Youth of Greece &#8211; KNE</li><li>Youth of Hungarian Workers&#8216; Party</li><li>Workers&#8216; Party Youth, Ireland &#8211; WPY</li><li>Young Communist League of Israel &#8211; YCL Israel</li><li>Front of Communist Youth &#8211; FGC</li><li>Jordanian Democratic Youth Union &#8211; UJDY</li><li>Youth of Socialist Movement of Kazakhstan</li><li>Federation of Young Communists &#8211; FJC</li><li>Youth Federation of Nepal &#8211; YF Nepal</li><li>All Nepal National Independent Students&#8216; Union &#8211;
ANNISU</li><li>Communist Youth of Pakistan &#8211; CY Pakistan</li><li>Youth of Palestinian People&#8217;s Party</li><li>Portuguese Communist Youth &#8211; JCP</li><li>Union of Socialist Youth &#8211; UTS</li><li>Revolutionary Communist Youth League (bolsheviks) &#8211;
RKSM(b)</li><li>Leninist Communist Youth Union of Russian Federation &#8211;
LKSM RF</li><li>Young Communist League of Yugoslavia &#8211; SKOJ</li><li>Progressive Union of Youth and Students &#8211; PYL</li><li>Collectives of Young Communists &#8211; CJC</li><li>Communist Youth Union of Spain &#8211; UJCE</li><li>Socialist Students Union &#8211; SSU</li><li>Socialist Youth Union &#8211; SYU</li><li>Syrian Communist Youth Union- Khaled Bakdash &#8211; SCYU-KB</li><li>Communist Youth of Turkey &#8211; TKG</li><li>Communist Youth of Venezuela – JCV</li></ol>



<p><strong>Organisationen, die nicht am 45. Festival KNE-Odigitis teilnehmen konnten und ebenfalls ihre Unterstützung erklärt haben: </strong></p>



<ol class="wp-block-list"><li>Communist Youth of Bolivia </li><li>Young Communist League of Canada- YCL Canada</li><li>Union of Communist Youth, France- UJC</li><li>Union of Lebanese Democratic Youth- ULDY</li><li>Communist Youth Movement of the Netherlands- CJB</li><li>Palestinian Communist Youth</li><li>Youth of Communist Party of Poland</li><li>Leninist Communist Youth Union of Ukraine- LKSM U</li><li>League of Young Communists USA- LYC USA</li></ol>
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			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsame Erklärung von 20 europäischen kommunistischen Jugendorganisationen</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2019/08/gemeinsame-erklaerung-von-20-europaeischen-kommunistischen-jugendorganisationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2019 15:10:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Revolution wird verkünden: &#8222;Ich war, ich bin, ich werde sein!&#8220; (R. Luxemburg) Die Jugend ist die Zukunft. Zukunft ist Sozialismus. Die kommunistischen Jugendorganisationen sind die Vorhut im Kampf mit dem Kapital und gegen die kapitalistische Ausbeutung. Einhundert Jahre nach&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2019/08/gemeinsame-erklaerung-von-20-europaeischen-kommunistischen-jugendorganisationen/">Weiterlesen<span> Gemeinsame Erklärung von 20 europäischen kommunistischen Jugendorganisationen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/08/gemeinsame_Erklärung-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4817" width="287" height="287" srcset="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/08/gemeinsame_Erklärung-1024x1024.jpg 1024w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/08/gemeinsame_Erklärung-150x150.jpg 150w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/08/gemeinsame_Erklärung-300x300.jpg 300w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/08/gemeinsame_Erklärung-768x768.jpg 768w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/08/gemeinsame_Erklärung-400x400.jpg 400w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/08/gemeinsame_Erklärung-270x270.jpg 270w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/08/gemeinsame_Erklärung-800x800.jpg 800w" sizes="(max-width: 287px) 100vw, 287px" /></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die
Revolution wird verkünden: &#8222;Ich war, ich bin, ich werde sein!&#8220; (R.
Luxemburg)</h2>



<h2 class="wp-block-heading">Die Jugend
ist die Zukunft. Zukunft ist Sozialismus.</h2>



<h2 class="wp-block-heading">Die
kommunistischen Jugendorganisationen sind die Vorhut im Kampf mit dem Kapital
und gegen die kapitalistische Ausbeutung.</h2>



<p>Einhundert Jahre nach der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht kämpfen die kommunistischen Jugendorganisationen Europas, die Vorhut der Jugend, kämpfen wir gegen die zunehmenden Angriffe des Kapitals und für unsere Rechte und Interessen. Überall in Europa können wir beobachten, dass die Diktatur des Kapitals und der Monopole offen ihr wahres Gesicht zeigt.</p>



<p>Heute
sind wir als junge Menschen der Arbeiterklasse und der Volksschichten den
Konsequenzen der in ganz Europa umgesetzten volksfeindlichen Politik
ausgesetzt. Wir sind zu billigen und flexiblen Arbeitskräften für große
Unternehmen geworden, ohne Arbeitsschutz und Versicherungen oder soziale
Rechte. Um (zukünftige) Arbeitskraft zu schaffen, die hierfür perfekt gerüstet
ist, werden soziale Dienste wie Kinderbetreuung oder Bildung ständig mit den
Bedürfnissen des Kapitalismus in abgeglichen gebracht. Dies spiegelt sich in
den Veränderungen des Bildungssystems in den einzelnen Ländern wider, die auf
den Leitlinien der Europäischen Union beruhen. Die großen Unternehmen greifen
in unsere Studienbereiche ein und verwandeln Bildung in einen Bereich der
Rentabilität, um die billigen und flexiblen Arbeitskräfte auszubilden, die die
europäische Wirtschaft mit wenigen reichen Profiteuren zum Wachstum führen.</p>



<p>Die laufenden Veränderungen lassen den Mythos entstehen, dass ein menschenwürdiges und gleiches Leben möglich ist, aber tatsächlich versuchen die Maßnahmen der bürgerlichen Regierungen, uns noch früher zu spalten und uns mit ihrer Propaganda zu indoktrinieren, den Wettbewerb zwischen den Arbeitern zu verschärfen. Die Klassengrenzen und -unterschiede kommen früh in unserem Leben zutage, 10,2% der SchülerInnen in der EU brechen die Schule ab. Wir studieren an Universitäten und zahlen Studiengebühren und/oder nehmen Studentendarlehens auf, auch für das Studium an öffentlichen Hochschulen. Diese Politik schafft eine Situation mit einer Jugend- und Arbeiterklasse, die gezwungen ist, unter schlechten Bedingungen zu arbeiten und von Land zu Land zu wandern, um überhaupt Arbeit zu finden. Heute leben in der EU 113 Millionen Menschen, d.h. 22,5% der Bevölkerung, unterhalb der offiziellen Armutsgrenze. Arbeitslosigkeit und Unsicherheit sind zu einem untrennbaren Bestandteil unseres Lebens geworden. Die Tatsache, dass 12,5 Millionen junge Menschen beruflich mobil sind, weder arbeiten noch studieren, ist hier charakteristisch. Gleichzeitig wurden Aspekte der Gesundheit und der sozialen Sicherungssysteme in Gewinnfelder für die Monopole umgewandelt und vom Kapitalismus kommodifiziert. Aus diesem Grund sind sie in weiten Teilen zu einem Privileg für diejenigen geworden, die es sich leisten können.</p>



<p>Gleichzeitig
werden große Summen für die Aufrüstung im Rahmen der kapitalistischen Offensive
und dem verstärkten Wettstreit unter den kapitalistischen Staaten, bezüglich
der Kontrolle über Energie-Ressourcen und den Waren- und
Energietransportrouten, ausgegeben. Das Kriegsklima und die militärischen
Vorbereitungen der Staaten und imperialistischen Allianzen, wie die NATO und
der EU, verstärken sich. Der Europäische Verteidigungsfond hat dieses Jahr
erneut Milliarden Euros für die Vorbereitung der Kriege von morgen
bereitgestellt, PESCO und die Europäische Interventionsinitiative werden
bestärkt, damit die EU in der Verteilung der Märkte nicht zurückgelassen wird.
Diese Entwicklungen stellen große Risiken für die Völker Europas dar, während
die Gefahr eines allgemeinen Krieges wächst.</p>



<p>In
Europa, der EU, als eine fortgeschrittene Form der kapitalistischen
staatsübergreifenden Integration, spielt eine imperialistische Allianz, mit
teils im Konflikt stehenden Interessen, eine große Rolle dabei,
anti-menschliche Richtlinien durchzusetzen, die auf die Jugend, die Arbeiterklasse
und die Volksschichten abzielen. Während die EU in ein paar Widersprüchen mit
den USA stehen, sind sie vereint gegen die Völker und unterstützen gemeinsam
ihre imperialistischen Pläne.</p>



<p>Der
Zusammenhang der Kräfte in Europa bleibt negativ gegenüber den Völkern, wie
sich in den Ergebnissen der letzten Europäischen Parlamentswahlen zeigte. Die kommunistischen
Parteien und kommunistischen Jugendorganisationen kämpfen weiter unter
schwierigen Bedingungen. Es gibt gerechtfertigte, verbreitete Unzufriedenheit
gegen die bürgerlichen Parteien die „traditionell“ herrschen und
anti-menschliche Richtlinien implementieren. Es ist jedoch Fakt, dass die
Neuordnung der bürgerlichen Parteien, die die europäischen Wahlen gebracht
haben, nicht zugunsten der Völker passiert. Das ist der Fall, weil die
Unzufriedenheit hauptsächlich gegen Parteien gerichtet war, die dem Kapital dienen.
Diese Entwicklungen beweisen die große Verantwortung der europäischen
Sozialdemokratie, welche die angeblich „erneuerte“ Linke beinhaltet, die
populären Kräfte in die Falle der Illusion einer pro-menschlichen Wende
innerhalb der EU zu locken, in manchen Fällen indem sie sich selbst als
entgegenwirkende Kraft gegen Rechtsaußen präsentieren und Rechtsaußen als
„Vogelscheuche“ verwenden, während in der konkreten Realität, auch bei einer
verschiedenen Agenda, ihr Ziel das Selbe ist; Die Verstärkung der
kapitalistischen Ausbeutung und die Erfüllung der Interessen von Monopolen.</p>



<p>Wir, die kommunistischen Jugendorganisationen, kämpfen weiter für die radikale Linie der Wiederherstellung und Stärkung der Arbeiter- und kommunistischen Bewegung in Europa, jenseits der tödlichen Umarmung der Sozialdemokratie, der Verschönerung der EU oder der Illusion sie zugunsten der populären Interessen zu reparieren, während sie sie zusammen mit den rechten, den neoliberalen, den reaktionären und den anti-menschlichen Richtlinien implementieren. Das Volk und die Jugend müssen eine kämpferische Antwort auf rassistische und faschistische Kräfte geben. Sie müssen eine Antwort geben auf den Antikommunismus und den Angriff gegen populäre Freiheiten, welche gestärkt und als Speerspitze gegen die Arbeiterbewegung verwendet werden.</p>



<p>Der Klassenkampf ist nicht vorbei. In Europa werden militante Bewegungen ausbrechen, wie in den letzten Monaten, beispielsweise die Streiks bei Amazon (in Spanien und Deutschland), die Mobilisierung an großen Arbeitsplätzen und in den Straßen in Frankreich und Ungarn gegen die Unsicherheit und Arbeitslosigkeit in ganz Europa, die Schülerbewegung von Hunderttausenden in Italien. All diese Kämpfe basieren auf den objektiven Grundlagen der sich verschärfenden Probleme der Arbeiter und der Jugend. Diese allgemeine Unzufriedenheit ist der Treibstoff für unsere revolutionären Thesen und Taten, und er wird nie ausdörren, solange der Kapitalismus existiert. Die Kommunisten werden sicherstellen, dass er nicht verschwendet wird.</p>



<p>Wir kämpfen für ein Europa des Sozialismus, ein Europa der Arbeiter- und Menschenrechte, des sozialen Fortschritts, der Solidarität, des Friedens und der Zusammenarbeit. Aus den Fesseln der imperialistischen Allianzen befreit, sodass die Völker in jedem Lande die Kraft und den Wohlstand, den sie produzieren, in ihren eigenen Händen halten. Um diese Perspektive heute zu stärken, um die Arbeiter-Volks-Opposition gegen die kapitalistischen Regierungsmaßnahmen zu stärken, um die Kräfte im täglichen Konflikt gegen das Kapital zu sammeln, brauchen die Völker starke kommunistische Parteien und kommunistische Jugendorganisationen in jedem Lande und in jeder Stadt, in jedem Arbeitsplatz, in jeder Universität, jeder Schule, jeder Nachbarschaft.</p>



<p>Wir, die kommunistischen
Jugendorganisationen Europas, kämpfen aktiv in der Arbeiterbewegung gegen Arbeitslosigkeit
und Unsicherheit am Arbeitsplatz. Wir kämpfen für eine echte Erhöhung der
Löhne, eine Senkung der Arbeitsstunden und die Sicherung der gegenwärtigen
Rechte für junge Arbeiter. Wir kämpfen zusammen für eine militante
Schülerbewegung und für öffentliche und frei zugängliche Bildung für alle
Schüler.</p>



<p>Wir kämpfen für das Recht auf freie
und kreative Zeit, für das Recht auf Sport und Kultur. Wir mobilisieren die
Jugend, Sport- und Kulturprogramme, im Kontrast zu den hauptsächlich teuren und
manchmal eintönigen Möglichkeiten, die der Kapitalismus nur denen bietet, die
es sich leisten können.</p>



<p>In Zeiten wachsender Obdachlosigkeit
in Europa und steigenden Mietkosten kämpfen wir für das Recht auf Wohnen. Wir
kämpfen für die Möglichkeit, dass die Jugend und junge Familien alleine leben
und aus dem Elternhaus ausziehen können. Wir kämpfen dafür, dass die
Arbeiterklasse und die Volksschichten unter angemessenen Bedingungen leben
können.</p>



<p>Wir kämpfen gegen NATO, USA, EU, alle imperialistischen Kräfte und Allianzen, gegen alle imperialistischen Interventionen. Wir haben in den heutigen Kämpfen die Pflicht unsere Stimmen mit den Friedensbewegungen zu vereinen. Wir stehen auf der Seite der Völker, die von der imperialistischen Aggression anvisiert sind.  In einer Periode, in der sich die inter-imperialistischen Widersprüche und die Gefahren eines allgemeinen Krieges verschärfen, wird das Kapital aggressiver gegenüber den Völkern, mehr und mehr Opfer für die Profitabilität verlangend. Wir stärken den Kampf gegen das Kapital, wir kämpfen für eine Gesellschaft ohne Kriege, Armut und Flüchtlinge. Wir sind auch diejenigen, die die Verantwortung tragen, den Aufstieg des Faschimus, der Hass, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit verbreitet, und Europa ein weiteres Mal bedroht, zu konfrontieren.</p>



<p>Wir kämpfen für den Umweltschutz. Die Kommerzialisierung der Umwelt, die Monopolgruppen, das Streben nach Profit sind Schuld für ihre Zerstörung. Deshalb ist die Zerstörung der Umwelt in die DNA der kapitalistischen Produktionsweise eingraviert. Die kommunistischen Jugendorganisationen stehen im Konflikt mit den Monopolgruppen und der EU, die die Umwelt zugunsten von Unternehmensprofiten zerstören. Gleichzeitig denunzieren wir die Bemühungen mancher Sektoren des Kapitals, die ein Interesse an grüner Industrie und industrieller Rekonversion haben, für ihre Interessen die Jugendbewegungen als Druck auf die Regierungen zu verwenden. Diese Sektoren des Kapitals streben nach ihrem Profit und können nicht unsere Verbündeten im Kampf für den Umweltschutz sein.</p>



<p>Kommunistische Jugendorganisationen Europas, wir stärken unseren Eingriff in die Arbeiter-, Studenten- und Schülerbewegung. Wir entlarven den Charakter der Politik der bürgerlichen Regierungen, der EU, der Imperialisten. Wir zeigen der Jugend, der Arbeiterklasse und den Volksschichten, dass die einzige Alternative zur Welt, in der wir leben, Sozialismus ist. Der Sturz der UdSSR und der anderen sozialistischen Staaten Europas, der Sieg der Konterrevolution ist nur temporär. Das kapitalistische System, in seiner letzten, imperialistischen Stufe, verrottet und stirbt. Seine Widersprüche können nicht überwunden werden. Die Worte Rosa Luxemburgs sind ein Jahrhundert später immer noch wahr:</p>



<p>„&nbsp;Ihr stumpfen Schergen! Eure „Ordnung“ ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon „rasselnd wieder in die Höh´ richten“ und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: ich war, ich bin, ich werde sein!” (Rosa Luxemburg 1919).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterzeichnende Organisationen:</h3>



<p><strong>Austria</strong>:<br>Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)</p>



<p><strong>Croatia</strong>:<br>Young Socialists of the Socialist Workers’ Party of Croatia</p>



<p><strong>Cyprus</strong><br>United Democratic Youth Organisation (EDON)</p>



<p><strong>Czech Republic</strong><br>Communist Youth Union, KSM</p>



<p><strong>France</strong><br> Mouvement jeunes communistes de France (MJCF)</p>



<p><strong>Germany</strong><br>Socialist German Workers Youth, (SDAJ)</p>



<p><strong>Great Britain</strong><br>Young Communist League of Britain</p>



<p><strong>Greece</strong><br>Communist Youth of Greece (KNE)</p>



<p><strong>Ireland</strong><br>Workers’ Party Youth, (WPY)<br>Connolly Youth Movement (CYM)</p>



<p><strong>Italy</strong><br>Front of Communist Youth (FGC)</p>



<p><strong>Netherlands</strong><br>Communist Youth Movement (CJB)</p>



<p><strong>Portugal</strong><br>Portuguese Communist Youth (JCP)</p>



<p><strong>Russia</strong><br>Leninist Communist Youth Union of Russian Federation (LKSM RF)<br>Revolutionary Communist Youth League (Bolsheviks), (RKSMb)</p>



<p><strong>Serbia</strong><br>Young Communist League of Yugoslavia (SKOJ)</p>



<p><strong>Spain</strong><br>Collectives of Young Communists (CJC)<br>Communist Youth Union of Spain (UJCE)<br>Communist Youth of Catalonia (JCC)</p>



<p><strong>Turkey</strong><br>Communist Youth of Turkey (TKG)</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bericht: 15. Treffen Europäischer Kommunistischer Jugendorganisation in Linz</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2019/07/bericht-15-treffen-europaeische-kommunistischer-jugendorganisation-in-linz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2019 10:13:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Revolution verkündet: „Ich war, ich bin, ich werde sein!“ Die Jugend ist die Zukunft. Die Zukunft ist der Sozialismus! Das jährliche Treffen europäischer kommunistischer Jugendorganisationen (MECYO) fand vom 29. bis 30. Juli in Linz statt und wurde von der&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2019/07/bericht-15-treffen-europaeische-kommunistischer-jugendorganisation-in-linz/">Weiterlesen<span> Bericht: 15. Treffen Europäischer Kommunistischer Jugendorganisation in Linz</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">
Die Revolution verkündet: „Ich war, ich bin, ich werde sein!“ Die Jugend ist die Zukunft. Die Zukunft ist der Sozialismus!

</h2>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/65605229_10157028698653941_764600523394383872_o-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4759" srcset="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/65605229_10157028698653941_764600523394383872_o-1024x683.jpg 1024w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/65605229_10157028698653941_764600523394383872_o-300x200.jpg 300w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/65605229_10157028698653941_764600523394383872_o-768x512.jpg 768w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/65605229_10157028698653941_764600523394383872_o-800x533.jpg 800w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/65605229_10157028698653941_764600523394383872_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das jährliche Treffen europäischer kommunistischer Jugendorganisationen (MECYO) fand vom 29. bis 30. Juli in Linz statt und wurde von der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ) ausgerichtet. An der Veranstaltung nahmen 17 kommunistische Jugendorganisationen aus ganz Europa teil. In dem am 29. Juni abgehaltenen Seminar wurden die Erfahrungen und Ergebnisse des Kampfes der Jugendorganisationen für die heutigen Bedürfnisse von Studierenden und jungen Werktätigen diskutiert. Das Seminar wurde mit den Grußworten der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) und der Kommunistischen Jugend Österreichs eröffnet. Nach dem verlesen von Botschaften der kommunistischen Jugendorganisationen, die am Treffen nicht teilnehmen konnten, gab es von den teilnehmenden Organisationen Präsentationen über ihre jeweilige Arbeit und den zunehmenden Kampf der Jugend in ganz Europa. Als KJÖ berichteten wir von unseren Aktivitäten im Bereich der Gewerkschaften sowie Arbeiterkammer und unsere Aktionen gegen den 12h Arbeitstag, aber auch im Kontext der Proteste rund um Friday for a Future, die ÖH Wahlen und sonstige Aktivitäten auf den Universitäten in ganz Österreich. Außerdem berichteten wir von den Versuchen alternative Freizeit- und Kulturangebote zu schaffen und unseren Tätigkeiten im Bereich des Antifaschismus und betonten die Bedeutung der internationalen Solidarität. Wir konnten viele ähnliche Entwicklungen in den Ländern Europas erkennen, die durch eine zunehmende Intensität der Angriffe auf die werktätigen Volksschichten geprägt sind, gegen die wir als kommunistische Jugendorganisationen zurückschlagen müssen.</p>



<p><strong>Antifaschismus in Linz </strong></p>



<p>Nach dem Treffen wurde das Programm mit einer antifaschistischen Stadtführung gemeinsam mit dem KZ-Verband/Verband der AntifaschistInnen fortgesetzt. Diese beschäftige sich mit dem Austro- ebenso wie dem deutschen Faschismus, den Interessen der verschiedenen Kapitalfraktionen sowie dem vor allem durch KommunistInnen getragenen Widerstand gegen diese Herrschaftsform. </p>



<p><strong>Der Klassenkampf in Europa </strong></p>



<p>In der gemeinsamen Erklärung, die den MECYO-Organisationen zur Unterzeichnung durch die anwesenden Organisationen vorgelegt wird, wurde unterstrichen, dass die kommunistischen Jugendorganisationen den Kampf gegen das Kapital anführen. Es wurde festgehalten, dass auch hundert Jahre nach der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht die Diktatur des Kapitals und der Monopole immer noch regiert. Die ganze Erklärung, samt der UnterzeichnerInnen wird in Kürze veröffentlicht.</p>
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		<title>Grußworte der Kommunistischen Jugend Österreichs an das 15. Treffen Europäischer Kommunistischer Jugendorganisationen (MECYO) in Linz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2019 14:15:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Genossinnen und Genossen, es freut mich, dass wir euch im Namen der Kommunistischen Jugend Österreichs hier in Linz begrüßen dürfen. Es ist für uns als Verband eine besondere Ehre, heuer &#8211; erstmalig in Österreich &#8211; das Treffen europäischer kommunistischer&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2019/07/grussworte-der-kjoe-an-das-15-treffen-europaeischer-kommunistischer-jugendorganisationen-mecyo-in-linz/">Weiterlesen<span> Grußworte der Kommunistischen Jugend Österreichs an das 15. Treffen Europäischer Kommunistischer Jugendorganisationen (MECYO) in Linz</span></a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/IMG_2509-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4747" srcset="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/IMG_2509-1024x683.jpg 1024w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/IMG_2509-300x200.jpg 300w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/IMG_2509-768x512.jpg 768w, https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/IMG_2509-800x533.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Liebe Genossinnen und Genossen,<br> es freut mich, dass wir euch im Namen der Kommunistischen Jugend Österreichs hier in Linz begrüßen dürfen.<br> Es ist für uns als Verband eine besondere Ehre, heuer &#8211; erstmalig in Österreich &#8211; das Treffen europäischer<br> kommunistischer Jugendorganisationen ausrichten zu dürfen. Es macht uns natürlich sehr stolz, dass 17<br> kommunistische Jugendorganisationen aus 13 verschiedenen Ländern unserer Einladung gefolgt sind.<br> Da vermutlich die wenigsten von euch jemals zuvor in Linz waren, möchte ich vorweg ein paar Worte über die<br> Stadt, in der wir dieses Wochenende verbringen werden, verlieren: Linz ist mit rund 200.000 Einwohner die<br> drittgrößte Stadt Österreichs. Die „Stahlstadt“, wie Linz bezugnehmend auf die voest-Stahlwerke, die das Linzer<br> Stadtbild deutlich prägen, oft genannt wird, ist eine historisch gewachsene Industrie- und Arbeiterstadt. Als im<br> Februar 1934 die revolutionären Teile der österreichischen ArbeiterInnenbewegung in den Industrieorten die<br> Waffen gegen den Austrofaschismus erhoben, nahmen diese Kämpfe ihren Ursprung hier in Linz.<br> Bei unserer heutigen Stadtführung werden wir mit Sicherheit noch mehr zu diesen historischen Kämpfen und<br> der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung hören, aber wir wollen uns in den nächsten beiden Tagen auch und<br> insbesondere über die Situation der Jugend in unseren Ländern austauschen und versuchen, daraus<br> Schlussfolgerungen für die kommenden Kämpfe zu ziehen.<br> Unser Motto für unser Treffen, »Die Revolution verkündet: „Ich war, ich bin, ich werde sein!“. Die Jugend ist die<br> Zukunft. Die Zukunft ist der Sozialismus.“«, haben wir natürlich keineswegs grundlos gewählt. Als<br> Kommunistische Jugendorganisationen stehen wir im Kampf gegen das kapitalistische System vor großen<br> Herausforderungen und insbesondere in Zeiten des Antikommunismus und der zunehmenden Angriffe des<br> Kapitals müssen wir ideologisch wie auch politisch gegen die verschiedenen Formen der kapitalistischen<br> Herrschaft gerüstet sein.<br> Liebe Genossinnen und Genossen, wir leben in Zeiten, in denen sich die zwischenimperialistischen<br> Widersprüche zuspitzen und die Interessen des Kapitals immer offener zu Tage treten. Ob in Form von<br> kriegerischen Auseinandersetzungen, neuen Angriffen auf erkämpfte Rechte oder einer immer autoritäreren<br> Regierungsführung, die Schwäche der ArbeiterInnenklasse einerseits und die Stärke des Kapitals andererseits<br> führen zu einer immer stärkeren Unterdrückung der Jugend und der werktätigen Schichten. Auch hier in<br> Österreich.<br> Obwohl Österreich seit kurzem eine neue Bundesregierung hat und im Herbst Neuwahlen anstehen, wird sich<br> nichts an den grundsätzlichen Bedingungen ändern, unter denen wir hierzulande zu bestehen haben. Denn die<br> aktuellen Entwicklungen bedeuten keine Verschiebung der Kräfteverhältnisse zwischen Kapital und<br> ArbeiterInnenklasse. Es handelt sich lediglich um Verschiebungen der Kräfteverhältnisse zwischen den<br> Kapitalfraktionen selbst, und zwar international zugunsten einer eindeutigeren Einordnung Österreichs in den<br> EU- und NATO-Block. Ungeachtet dieser wechselnden politischen Vorzeichen werden sich die sozialen<br> Probleme in Österreich weiter zuspitzen und die Angriffe der Herrschenden auf die ArbeiterInnenklasse, die<br> Jugend und das Volk unzweifelhaft weitergeführt werden.<br> Daraus zeigt sich, dass es uns als junge KommunistInnen nicht darum gehen darf, dass eine bürgerliche<br> Regierung durch eine andere bürgerliche Regierung ersetzt wird, sondern, dass wir mit aller Anstrengung<br> darum kämpfen müssen, uns in der Jugend und der ArbeiterInnenklasse weiter zu verankern, stärker und<br> schlagkräftiger zu werden. Es ist die Aufgabe der revolutionären Jugend, nicht nur hier in Österreich, sondern in<br> all unseren Ländern, den Kampf für eine lebenswerte Zukunft jenseits kapitalistischer Ausbeutung und<br> imperialistischer Kriege zu führen.<br> In diesem Sinne bin ich überzeugt davon, dass wir alle von den uns bevorstehenden Diskussionen und dem<br> Erfahrungsaustausch an diesem Wochenende profitieren werden und wir viel voneinander lernen können.<br> Deshalb freue ich mich und wünsche uns allen ein erfolgreiches und gewinnbringendes 15. Treffen der<br> europäischen kommunistischen Jugendorganisationen.<br> Für eine Welt des Friedens, der Solidarität und des Sozialismus!<br> Es lebe der proletarische Internationalismus!<br><br>Raffael Schöberl, Bundesvorsitzender der Kommunistischen Jugend Österreich</p>
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		<title>Presseaussendung: Wir gehen in Berufung!</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2019/07/presseaussendung-wir-gehen-in-berufung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2019 18:44:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Presseaussendung: Wir gehen in Berufung! KJÖ und SJ OÖ akzeptieren folgenschweres Gerichtsurteil nicht. Kampagne „Demokratie in Gefahr: Versammlungsfreiheit verteidigen!“ gestartet. Linz. Im Jahr 2016 fand in Linz eines der größten rechtsextremen Vernetzungstreffen im deutschsprachigen Raum statt. Das Bündnis „Linz gegen&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2019/07/presseaussendung-wir-gehen-in-berufung/">Weiterlesen<span> Presseaussendung: Wir gehen in Berufung!</span></a>]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Presseaussendung: Wir gehen in Berufung!</h2>



<p><strong>KJÖ und SJ OÖ akzeptieren folgenschweres Gerichtsurteil nicht.  Kampagne „Demokratie in Gefahr: Versammlungsfreiheit verteidigen!“  gestartet. </strong></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://kommunistischejugend.at/wp-content/uploads/2019/07/Sujet-klein-2-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4741"/></figure>



<p>Linz. Im Jahr 2016 fand in Linz eines der größten rechtsextremen 
Vernetzungstreffen im deutschsprachigen Raum statt. Das Bündnis „Linz 
gegen Rechts“ organisierte dagegen eine riesige Demonstration, die sich 
gegen Rassismus, Hass und Hetze und für ein solidarisches und 
gemeinsames Miteinander aussprach. Nun stellt ein folgenschweres 
Gerichtsurteil das demokratische Recht auf Versammlungsfreiheit in Frage
 und bringt die Demonstrationsanmelderinnen in große Bedrängnis. Die 
Anmelderinnen der Demonstration, die Kommunistische Jugend Österreichs 
(KJÖ) und die Sozialistische Jugend Oberösterreich (SJ OÖ) wurden 
geklagt, weil während der Demonstration ein Sachschaden auf einem 
Gebäude entlang der Demoroute entstand. Das Bezirksgericht Linz sprach 
den Klägern nun in erster Instanz Schadenersatz zu, inklusive 
Prozesskosten sollen die beiden Jugendorganisation eine Summe von 
23.263,45 € bezahlen. <strong>SJ OÖ und KJÖ werden dieses Urteil nicht akzeptieren und gehen in Berufung!</strong></p>



<p>„Wer Demokratie lebt, darf dafür nicht bestraft werden. Es ist daher unsere demokratische Pflicht in Berufung zu gehen. Denn dieses Urteil bedeutet nichts anderes, als das Aus des Versammlungsrechtes in Österreich. Das werden wir nicht zulassen!“, gibt sich <strong>Nina Andree</strong>, Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Oberösterreich, kämpferisch. „Wenn wir unsere Meinung nicht mehr auf die Straße tragen können, ohne Gefahr zu laufen für Schlicht weg alles zur Verantwortung gezogen zu werden – noch dazu egal ob man als AnmelderIn korrekt gehandelt hat oder nicht – steuern wir auf düstere Zeiten zu. Es ist ein Angriff auf antifaschistische Arbeit und es ist vor allem ein Angriff auf die Demokratie.“</p>



<p>„Das Recht auf Verhandlungsfreiheit ist eines unserer wichtigsten demokratischen Rechte! Wenn wir dieses Gerichtsurteil akzeptieren würden, würden wir auch akzeptieren, dass dieses Grundrecht massiv beschnitten und angegriffen wird. Das können und wollen wir nicht zulassen!“, erklärt <strong>Raffael Schöberl</strong>, Bundesvorsitzender der Kommunistischen Jugend Österreichs, unisono und ergänzt: „Da uns die gesamtpolitische Tragweite dieses Urteils bewusst ist, werden wir in Berufung gehen.“ </p>



<p>Um
die anmeldenden Organisationen in ihrem Gerichtsprozess zu
unterstützen, hat das Bündnis „Linz gegen Rechts“ die
Spendenkampagne <strong>„Demokratie
in Gefahr: Versammlungsfreiheit verteidigen!“</strong>
ins Leben gerufen. Mit dem gesammelten Geld sollen die Anwalts- und
Verfahrenskosten gedeckt werden. Sollten durch einen erfolgreichen
Verlauf des Prozesses weniger Kosten als befürchtet auf die
anmeldenden Jugendorganisationen zukommen, wird das Geld dem Bündnis
„Linz gegen Rechts“ zur Verfügung gestellt, um auch in Zukunft
eine starke antifaschistische Stimme in Linz und Oberösterreich zu
haben. 
</p>



<p>Die Rechtsanwälte der Kommunistischen Jugend Österreichs arbeiten gerade an der Berufung des Urteils, ohne den Inhalt vorwegnehmen zu wollen, können die Anwälte der KJÖ bereits jetzt angeben: „Eine Haftung des Anmelders bzw. Leiters einer Demonstration für sämtliche Schäden, die von Teilnehmern der Demonstration verursacht wurden, ist gesetzlich nicht vorgesehen und wäre auch mit dem verfassungsgesetzlich gewährleisteten Recht auf Versammlungsfreiheit nicht vereinbar. Dem Anzeiger die Haftung für das Verhalten sämtlicher Teilnehmer einer Demonstration aufzubürden käme einer intentionalen Beschränkung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit gleich, die dessen Anwendungsbereich völlig aushöhlen würde.“ – <strong>Bernd Wiesinger</strong> (Rechtsanwalt)</p>



<p>Der Rechtsanwalt der Sozialistischen Jugend Oberösterreich, <strong>Michael Pilz</strong>, gibt folgende Erklärung ab: „Das vorliegende Urteil ist ein schlecht begründeter Eingriff in das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit. Das Erstgericht versucht aus dem Umstand, dass am Beginn der Demonstration bereits Personen teilnahmen, die möglicherweise gegen das öffentlich-rechtliche Vermummungsverbot verstoßen haben, eine Haftung der Demonstrationsleitung zu konstruieren, die nach der Auffassung des Gerichtes gezwungen gewesen sei, diese Personen aus dem Demonstrationszug zu entfernen, um eine Haftung für nachfolgende Sachbeschädigungen zu vermeiden. Dabei übersieht das Erstgericht, dass der Demonstrationsleitung gar keine rechtlichen Handhaben und tatsächlichen Zwangsmittel zur Verfügung standen, um auf die Einhaltung des Vermummungsverbotes zu achten; sie ist dazu auch nicht gezwungen, da das Vermummungsverbot eine öffentlich-rechtliche Ordnungsvorschrift ist.</p>



<p>Bemerkenswerterweise haben auch die den Demonstrationszug begleitenden Sicherheitskräfte keine Veranlassung gesehen, wegen tiefer ins Gesicht gezogener Kapuzen einzelner Demonstrationsteilnehmer einzuschreiten. Ungeachtet dessen konstruiert das Erstgericht eine Haftung, da bei „einer unüberschaubaren Anzahl von Schädigern, etwa bei Großdemonstrationen, eine Solidarhaftung unangemessen scheine. Im Ergebnis wäre daher eine Haftung der beklagten Parteien zu bejahen“. Diese Begründung entbehrt jedes rechtlich vertretbaren Substrates. Letztlich wird das Urteil schon deswegen aufzuheben sein, da das Erstgericht ohne erkennbare Rechtfertigung zwischen den Anmeldern der Demonstration einerseits und den Demonstrationsleitern andererseits nicht differenziert; letztgenannte waren natürliche Personen, wobei die von der klagenden Partei in Anspruch genommenen Organisationen aber lediglich als Anmelder der Demonstration fungierten.</p>



<p>Dieses Urteil wird, so meine Einschätzung, vor dem Landesgericht  Linz nicht halten; sollte dies wider Erwarten der Fall sein, wird der  Europäische Gerichtshof für Menschenrechte darüber zu entscheiden haben,  ob im Umweg über eine Schadenersatzhaftung für das Verhalten Dritter  das Demonstrationsrecht beschnitten werden darf.“</p>



<p><strong>Spendenkonto:</strong><br><strong>Verwendungszweck:</strong> Solidarität <br><strong>Konto:</strong> Bündnis Linz gegen Rechts<br><strong>IBAN:</strong> AT93 5400 0002 0065 9688<br><strong>BIC:</strong> OBLAAT2L  </p>
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		<item>
		<title>MECYO: Die Revolution verkündet: „Ich war, ich bin, ich werde sein!“</title>
		<link>https://kommunistischejugend.at/2019/06/mecyo-die-revolution-verkuendet-ich-war-ich-bin-ich-werde-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RedakteurIn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2019 05:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Jugend ist die Zukunft. Die Zukunft ist der Sozialismus! Am kommenden Wochenende, 29.-30. Juni, findet das 15. Treffen europäischer kommunistischer Jugendorganisationen in Linz statt. Dies wurde auf einem Treffen der Arbeitsgruppe des regelmäßig in verschiedenen Ländern Europas stattfindenden Treffens&#8230; <a class="continue" href="https://kommunistischejugend.at/2019/06/mecyo-die-revolution-verkuendet-ich-war-ich-bin-ich-werde-sein/">Weiterlesen<span> MECYO: Die Revolution verkündet: „Ich war, ich bin, ich werde sein!“</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Jugend ist die Zukunft. Die Zukunft ist der Sozialismus!</h4>



<p><strong>Am kommenden Wochenende, 29.-30. Juni, findet das 15. Treffen europäischer kommunistischer Jugendorganisationen in Linz statt. Dies wurde auf einem Treffen der Arbeitsgruppe des regelmäßig in verschiedenen Ländern Europas stattfindenden Treffens in Athen beschlossen. </strong></p>



<p>Linz. Diesen Samstag und Sonntag (29./30.06.2019) findet erstmals in Österreich das Treffen europäischer kommunistischer Jugendorganisationen statt. Ausgerichtet wird das 15. Treffen von der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ) unter dem Motto: »Die Revolution verkündet: „Ich war, ich bin, ich werde sein!“. Die Jugend ist die Zukunft. Die Zukunft ist der Sozialismus.“ «. </p>



<p>18 kommunistische Jugendorganisationen aus 13 europäischen Ländern werden an diesem Treffen teilnehmen. Im Zentrum steht ein Seminar über den politischen Kampf der Jugend gegen Militarismus und Imperialismus, gegen die Sparpolitik und die Schaffung eines europäischen Bildungsmarktes und für Frieden, Demokratie und Sozialismus-Kommunismus. Abschließend wird außerdem über eine gemeinsame Abschlusserklärung beraten.</p>



<p>Das erste Treffen europäischer kommunistischer Jugendorganisationen fand 2000 in Madrid statt, seitdem wird es regelmäßig in verschiedenen europäischen Ländern organisiert. 2006 wurde in der gemeinsamen Abschlusserklärung das Verbot des Kommunistischen Jugendverbands von Böhmen und Mähren (KSM) verurteilt.</p>



<p><strong>Am Treffen in Linz werden die folgenden Jugendorganisationen teilnehmen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Kommunistischen Jugendverbands von Böhmen und Mähren (KSM)</li><li>Kommunistische Jugendliga (YCL, Britannien)</li><li>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ)</li><li>Kommunistische Jugend der Kommunistischen Arbeiterpartei Finnlands</li><li>Kommunistische Jugendbewegung Frankreichs (MJCF)</li><li>Kommunistische Jugend Griechenlands (KNE)</li><li>Connolly Jugendbewegung (CYM, Irland)</li><li>Kommunistische Jugendfront (FGC, Italien)</li><li>Kommunistische Jugend Kataloniens (JCC)</li><li>Kommunistische Jugendbewegung (CJB, Niederlande)</li><li>Kommunistische Jugend Portugals (JCP)</li><li>Leninistische Kommunistische Jugendunion der Russischen Föderation (LKSM RF)</li><li>Liga der Kommunistischen Jugend Jugoslawien (SKOJ, Serbien)</li><li>Kollektiv junger Kommunisten (CJC, Spanien)</li><li>Kommunistische Jugendunion Spaniens (UJCE)</li><li>Kommunistische Jugend der Türkei (TKG)</li><li>Vereinte demokratische Jugendorganisation (EDON, Zypern)</li></ul>
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